SeelenBlut
Devil was an angel too
- Registriert
- 26. Januar 2004
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Ich stehe in diesem menschenüberfülltem Raum und ich brülle, ich schreie, ich kreische so laut ich nur kann. Aber nicht einer hört mich. Aber ich höre nicht auf, ich kreische weiter, aus leibenskräften. So sehr, dass sich meine Sicht trübt, meine Wut ein roter Schleiher über meinen Augen. Mein Kopf schmerzt so sehr, doch ich höre nicht auf zu schreien bis mich jemand hört. Wie ein Presslufthammer bohrt sich mein Zorn in meine Gedanken. Was ist das für eine Welt in der Kleinkinder vergewaltigt werden? In der wir alte Menschen verhungern lassen? Können meine Tränen den etwas ausrichten? Dann will ich niemals wieder aufhören zu weinen und um uns alle weinen. Ich will nicht sein wie der Rest, ich will anders sein. Ich will etwas verändern. Aber ich weiß, meine Träume kann ich schon jetzt begraben. Ich bin ein wildes Tier unter Aasgeiern, was macht ein wildes Tier wenn es in die Enge getrieben wird? Es schlägt zurück. Soll ich dich jetzt schlagen, weil du mich nicht verstehst? Wie gern würde ich dir meine Fingernägel in deine Wange graben bis ich dein warmes Blut aus der Wunde fließen sehe, die ich verursacht habe. Ich will das deine Knochen unter meinen Schlägen splittern und knacken hören wie dünne Äste die der Windböhe nicht standhalten. Wir sind Vieh, wir alle. Ich wollte mal was verändern. Zuspät. Das Leben hat mich in seiner eisernen Faust und drängt mir die Metalspange um mein Herz. Ich mag nicht was ich bin und ich mag nicht wie ich es bin. Oh süße Unschuld, wo bist du hin?
Nein, so bin ich halt einfach weiter hier und schreie und niemand wird mich hören und wenn ich mit all der angesammelten Wut gegen die Zimmerwand schlage, so fest das der Putz bröckelt, ist es die Wand die noch steht und meine Hand ist es die gebrochen sein wird. Egal wie sehr ich mich anstrenge ich kann nicht gewinnen.
So bleibt mir nur eins, hier in dem überfülltem Raum. Ich greife in meine Manteltasche. Meine Schreie verhallen ungehört. Nur das eine mal will ich es richtig machen, ich will es vollkommen machen. Ich will das es nicht umsonst war. Ein Ratsch und ich habe die Verpackung geöffnet, verträumt sehe ich dem auf dem Boden rieselnden Papier nach. Das ausgepackte Metallstück halte ich in den Händen und das Licht bricht sich in tausenden von Facetten. Ja, wunderschön. Ich bin schon lang nicht mehr in der Lage, die Schönheit auch als diese zu erkennen. Ich raffe den Ärmel meiner Jacke, ein Schnitt, nein er schmerzt nicht. Aber ich bin frei. In heißen Strömen sickert das Blut aus meiner Pulsader, die Rasierklinge lasse ich achtlos fallen. Ja, das Blut ist schön und mit jedem Herzschlag pumpt mein Herz mehr Blut aus der Wunde hinaus. Mir ist kalt und doch wärmt mich dass was mal mein Lebenssaft war . Dann wird es schwarz, es ist vorbei. Menschen scharren sich um mich, eine Frau kreischt. Ein Mann ruft den Notarzt. Zu spät ich bin tot. Hätten sie mir doch nur mal eher zugehört.
Nein, so bin ich halt einfach weiter hier und schreie und niemand wird mich hören und wenn ich mit all der angesammelten Wut gegen die Zimmerwand schlage, so fest das der Putz bröckelt, ist es die Wand die noch steht und meine Hand ist es die gebrochen sein wird. Egal wie sehr ich mich anstrenge ich kann nicht gewinnen.
So bleibt mir nur eins, hier in dem überfülltem Raum. Ich greife in meine Manteltasche. Meine Schreie verhallen ungehört. Nur das eine mal will ich es richtig machen, ich will es vollkommen machen. Ich will das es nicht umsonst war. Ein Ratsch und ich habe die Verpackung geöffnet, verträumt sehe ich dem auf dem Boden rieselnden Papier nach. Das ausgepackte Metallstück halte ich in den Händen und das Licht bricht sich in tausenden von Facetten. Ja, wunderschön. Ich bin schon lang nicht mehr in der Lage, die Schönheit auch als diese zu erkennen. Ich raffe den Ärmel meiner Jacke, ein Schnitt, nein er schmerzt nicht. Aber ich bin frei. In heißen Strömen sickert das Blut aus meiner Pulsader, die Rasierklinge lasse ich achtlos fallen. Ja, das Blut ist schön und mit jedem Herzschlag pumpt mein Herz mehr Blut aus der Wunde hinaus. Mir ist kalt und doch wärmt mich dass was mal mein Lebenssaft war . Dann wird es schwarz, es ist vorbei. Menschen scharren sich um mich, eine Frau kreischt. Ein Mann ruft den Notarzt. Zu spät ich bin tot. Hätten sie mir doch nur mal eher zugehört.