Moss
Absolut bezauberndes Spiel. Trotz des ganzen Lobes, den das Spiel derzeit von allen Kritikern bekommt, war ich zögerlich. Ich bin kein Freund von "Plattformern" und mir leuchtete auch nicht ein warum man solch ein Spiel in VR spielen sollte. Letztlich gaben dann die negativen Kritiken auf Steam und im Oculus Store den Ausschlag. Wenn die einzigen Kritiken die ein Spiel hat Beschwerden sind das es keine spanische Sprachausgabe* gibt und die Kontrollen für die Vive** mies sind dann muß das Ding gut sein.
Das Spiel läßt sich bequem im Sitzen spielen, verleitet allerdings dazu aufzustehen, sich umzusehen und die jeweilige Szenerie genau zu untersuchen (ist oft so als würde man in ein Puppenhaus luschern in dem die Sylvan Family ein Fantasy-Abenteuer erlebt.
Man steuert quasi sich selbst als mythische Gestalt des "Lesers" (eines Buchs) und die kleine Maus Quill. Obgleich man sie lenkt hat man dennoch irgendwie das Gefühl das sie ihr eigenes Wesen ist. Die kleine Quill durchreist nun eine unglaublich liebevoll gestaltete atmosphärische Fantasywelt. Ich muß gestehen das das Spiel (bis jetzt jedenfalls) nicht besonders anspruchsvoll ist, sowohl was die Rätsel als auch was die Kämpfe angeht. Das kommt mir allerdings sehr gelegen denn wie gesagt mag ich ja eigentlich gar keine Plattformer... für Quill mache ich jedoch eine Ausnahme. Die Rätsel sind kleine Denksportaufgaben und es macht Spaß der kleinen Maus nach einem "gemeinsam" bewältigten Puzzle ein (sehr vorsichtiges) High Five zu geben.
5 von 5 alten moosbedeckten Statuen von Mäusekriegern die auf Eichhörnchen in die Schlacht reiten !
* Die Entwickler haben darauf übrigens geantwortet und sagen das eine spanische Sprachausgabe in Arbeit ist
** Mir egal, habe ja die Oculus 🙂