AW: 7G-Kampagne und was dann?
AlbertvS schrieb:
aber ich finde durchaus einen Medicus dem drei Patienten im Laufe der Kampagne umgebracht worden sind, danach zum Streitkolben greift, nur ein Gedankenspiel (da mag man noch so Peraine und Tsagläubig sein.)
aber doch so unwahrscheinlich ist es nicht oder ?
Ne, möglich ist es, aber nicht zwangsläufig so. Es ist dabei halt immer die Frage, ob der Rest der Gruppe sich um die Kämpfe kümmern konnte oder ob der Char. selbst jedes mal bedroht war und sich nicht aus dem Kampf heraushalten konnte und da manchmal in diversen Abenteuern gern so Angaben gemacht werden wie "es tauchen Heldenanzahl+X Gegner auf", kann man sich eher selten aus Kämpfen heraushalten... leider.
Princeps Senatus schrieb:
gefallen würd es mir nicht glaub ich, denn das stört mich allgemein irgendwie, dass soo selten mal mit "Ausnahme"-Chars gezockt wird, nur weil sie weder kämpfen noch zaubern können. Sie haben dafür andre Talent die durchaus hilfreich sein können.
Und genau das denke ich nämlich auch. Wenn beispielsweise jemand einen Efferdgeweihten spielt, hat er durchaus auch andere Fähigkeiten außer dem Kampf, die der Gruppe behilflich sein können, doch ich denke, in vielen Spielerhänden würde er schon bald zu einem wahren Dreizack-Alleskiller mutieren. Was mich dabei stört ist, dass von mE zu vielen Spielern keine selbstgesteckte Grenze in Kauf genommen wird, weil ein Efferdgeweihter beispielsweise mit seinem Dreizack niemals so gut umgehen können wird wie der Krieger mit seinem Schwert, sondern dass fast immer die Kampfwerte bis zu ihren Maxima ausgereizt werden.
"Hab nun noch einen Punkt KK gesteigert und kann deswegen noch AT um 1 steigern auf 20. Fein, ne?"
Dass ein Efferdgeweihter mit Werten von 16/15 auch schon zu den aus seiner Profession entstammenden kampfstärksten Charakteren gehört, interessiert die meisten eher wenig. Man vergleicht sich da lieber mit dem Krieger der Gruppe.
Auch wenn besonders die 7G so manch eine Charakterbarriere zu durchschlagen erlaubt, finde ich doch äußerst traurig, dass das in vielen Fällen darauf hinausläuft, dass dickere Rüstungen und bessere Waffen getragen werden und die Hauptkampffähigkeit ungeachtet der eigenen Profession aufs Maximum gesteigert werden. Dass die 7G-Kampagne einen Charakter anderweitig verändern könnte und der Söldner beispielsweise merkt, dass man gegen solche Feinde mit dem bloßen Schwert allein nicht mehr zurecht kommt und beschließt, Akoluth oder gar Geweihter einer Gottheit zu werden und dadurch womöglich auf seine bisherige Panzerung und Bewaffnung verzichtet, ist unter Spielern absolut unmöglich.
Dass ein Hesindegeweihter aber zum Zweihänder greift, habe ich schon in einem (in diesem?) Forum gehört.