[30.04.2008]Es ist soweit...

AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Ob es Kiera wohl noch gelänge Kontakt mit ihm aufzunehmen bevor er bewusstlos wurde? Er wurde doch dann bewusstlos? Aber wann, und wie sollte das denn gehen, dass die Geissel ihm die Glieder verdorrte? Von so etwas hatte er noch nicht gehört, war das wohl eine spezielle Fähigkeit der Samedi?
Und Starre hieß doch Bewusstlosigkeit? Hoffentlich. Denn bis in alle Ewigkeit quasi lebendig begraben zu sein, das wäre ja noch viel schlimmer.

Bei seiner Ankunft war die Seneschall noch so ganz anders gewesen. Da hatte sie noch mit ihm bei der Hochzeit Flamenco tanzen wollen. Warum nur hasste sie ihn jetzt so sehr? War sein Versäumnis in Bezug auf Lucia wirklich ein Grund ihn zu hassen? Sie war doch keine Ventrue. Oder war es tatsächlich Hass, was sie empfand? Vielleicht gelang es ihm ja, in ihrer Aura zu lesen.
 
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Antonia blickte mit versteinertem Gesicht und hörte sich an, was der Prinz zu sagen hatte. Sie hatte die Primogena gekannt, was man so kennen nannte, ob sie freundlich oder unfreundlich war, ob sie falsch oder hinterhältig war, konnte sie nicht sagen, dazu reichten einige Augenblicke nicht, aber die Ventrue waren wie Geier und vielleicht war es gut, den Spanier erstmal aus der Schußbahn zu bringen, egal wie schlimm die Strafe war, aber mit der Drohung einer Blutjagd würden sich vermutlich auch die Ventrue fernhalten und was da so von außerhalb kam, darüber konnte man nur den Kopf schütteln. Besonders dieser von Brandenburg, das ging ja wohl garnicht. Ob man sowas im Clan für toll hielt, konnte man dort seine Titel kaufen, denn erarbeitet konnte der sich den nicht haben. Er hatte dem Clan massiv geschadet und er war nicht mal in der Lage einem Küken die Traditionen zu erklären, geschweige denn etwas anderes und seiner Unfähigkeit war es zu verdanken, dass der Clan einiges an Gebieten verloren hatte. Ein grauenhafter Stümper und wenn sie an diese komische Alte dachte, die sich dank ihrer Unfreundlichkeit und die Tatsache, dass man den Guhl der Primogena bei ihm gefunden hatte, auf ihre Abschußliste gesetzt hatte.

Den neuen Stöckchenträger hatte sie nur kurz beäugt, er mußte wohl einer von den Ventrue sein, er passte genau in das Bild.

So im Gedanken bekam sie den letzten Rest der Ansprache nicht ganz mit, aber nun wartete sie, was sich tun würde.
 
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Es war nicht zu übersehen, in der Seneshall war ganz offensichtlich eine seltsame Veränderung vorgegangen. Von der sympatischen, außerordentlich charismatischen Frau der letzten Nächte war nicht mehr allzuviel übrig. Zumindest nicht jetzt im Moment, denn sie genoß die Bestrafung des armen Landmannes in vollen Zügen. Stimmte es also das Mach korrumpiert, oder lag dieser Wesenszug in anderen Veränderungen begründet? Das sie sich beinahe für alle Zeiten im Umbra verirrt hatte, umgeben von Myriaden der schrecklichesten Wesenheiten, mochte vielleicht eine Erklärung sein?


Dargol begann sein düsteres Handwerk.
Butch Hansen griff Miguel und riss seinen Arm nach vorne, jeglicher Gegenwehr des Delinquenten ging bereits in Keim an der übermenschlichen Kraft des Ghuls zu Grunde. Seine Hände glichen eisernen Schraubstöcken. Gleichzeitig wirkte es beinahe leichtfertig, ja zärtlich wie die Geißel vorsichtig die Hand des Verurteilten berührte. Die Folgen aber, zeigten sich um so drastischer. Sofort fiel die Haut in sich zusammen, zeigte tiefe Risse und Falten auf, die Muskeln schrumpften auf ein Zehntel der ursprünglichen Größe und alles nahm eine äußerst ungesunde gräulich Farbe an. Der Akt an sich war ausgesprochen Schmerzhaft, was sich augenblicklich in der Reaktion des ehemaligten Toreadors wiederspiegelte.
Hansens Griff wurde nur noch energischer und so konnte Dargol sein verächtliches Handwerk auch an dem anderen Arm, wie auch an den beiden Beinen des bedauernswerten Mannes fortsetzen.
Unbeirrt von allen äußeren Einflüssen und ganz besonders desinterssiert von Cortés flehendem Bitten, verstauten die beiden Scharfrichter den malträtierten Körper dann in dem metallenen Fass. Anschließend nahm der Ghul des Prinzen zwei silbrig glänzende Metalleimer, während sich die Geißel nach getaner Arbeit vollkommen gleichtgültig abwandte und verschwand.

Nachdem Hansen den rot gefärbten Sand aus den Behältnissen in das eiserne Gefängnis geschüttet hatte, senkte er den Kopf zu dem Metallzylinder hinab und raunte Sekunden bevor er den Deckel auflegte ein paar schnelle Worte zu Miguel hinunter. "Ihre Glieder werden schon sehr bald von selbst heilen Senor, verschwenden sie kein Blut in diese Richtung! Ertragen Sie den Schmerz, und versuchen Sie zu schlafen. Sie werden sehen, wenn es nötig ist, wird ihr Körper wissen wie er sich selbst zur Ruhe bettet. Leben Sie wohl!" Mit einem erschreckend entgültigem Geräusch fiel die schwere Platte auf die Tonne.
Nun galt es nur noch sie zu verschließen, hierzu legte der Ghul einen schweren metallenen Klemmring um die obere Öffnung, arritierte sie und sicherte sie mit einem schweren Vorhängeschloss.
Es war vollbracht...


Buchet nickte zufrieden, dann wandte er sich wieder an seine Gäste und die bereitstehenden Kameras.

"Ihnen allen mag diese Strafe etwas hart vorkommen! Es zeigt aber einmal mehr wie wichtig es ist, die eigenen Diener entsprechend ihres Standes zu erziehen. Ghule sind Sklaven die durch die Macht unseres Blutes geschaffen werden, ihre grenzenlose Sucht nach Vitae fokusiert sich in einer beinahe hündischen Zuneigung zu ihrem Herren. In dieser blinden Liebe liegt unsere Verantwortung, meine Freunde! Ich mahne daher einen jeden sich der Verantwortung bewußt zu sein, die der Besitz eines solchen Dieners mit sich bringt! Mord aus Eifersucht, sogar abgesehen davon, dass hier sogar eine Primogena zum Opfer fiel, ist eine Tat die ich in keinster Weise akzeptieren kann und werde. Finstertal steht im Fokus vieler außerordentlich mächtiger Feinde, da können wir uns Uneinigkeit und derartige Unfähigkeiten nicht erlauben. Ich mahne daher einen jeden sich an die Regeln der Traditionen zu halten und sich für unsere Gmeinschaft einzusetzen. Wer nicht für mich ist und damit für die Stadt, steht gegen mich und wird vernichtet. Die Zeit der Grauzonen ist verstrichen, Pro oder Contra, Freund oder Feind, Finstertal oder Außenwelt. Ein jeder mag sich entscheiden, aber er mag es schnell tun, denn die äußeren Einflüsse lassen keinen Platz mehr für unnütze Gnade.
Dies bringt mich zu ein paar dringenden Punkten die es zu verkünden gilt! Meiner lieben Freundin Cat überlasse ich den Tierpark zur persönlichen Domäne. Meinem Sheriff Enio Pareto, der in den letzten Nächten durch seine außerordentlichen Bemühungen bestach überlasse ich das Gebiet von Stadtpark übers Stadion hinunter zum Black Hammer. Ich danke Euch von Herzen für dieses Engagement, mag ihr Streben Schule machen!
Des Weiteren beauftrage ich ab sofort Helena O'Niell mit dem Amt des hiesigen Hüters über die Elysien. Die bisherige Inhaberin dieses Amtes, Johanna von Greif, beordere ich in den Stand der Hüterin des Wissens. Ihr ist fortan uneingeschränkter Zugang zu allen Bibliotheken zu gewähren. Meinen Glückwunsch an die Genannten und meinen Dank an alle anderen hier in der Stadt die ihre Leben und ihre Gesundheit für die Zukunft Finstertals aufs Spiel gesetzt haben, sein Sie gewiss, dass auch diese Mühen nicht unbemerkt geblieben sind. Weiter so! Ich empfehle mich, einen angenehmen Abend ihnen allen!"
 
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Dunkelrot und Schwarz. Begierig und hasserfüllt, so so, die Seneschall hasste Miguel also tatsächlich und war begierig darauf ihn leiden zu sehen? Das hätte er ihr bei ihrer ersten Begegnung wirklich nicht zugetraut. Wie sehr der erste Eindruck doch täuschen konnte. Oder hatte sie sich seitdem so sehr verändert?
Von ihrer Umbrareise ahnte Miguel nichts.

Was dann folgte, diese Qualen waren sicher nicht minder schlimm als es die Verbrennung von Gliedmaßen durch Sonnenlicht es gewesen wäre.
Eigentlich ging es ziemlich schnell, doch für Miguel fühlten sich die Sekunden an wie Stunden. Denken war unmöglich, Miguel war einzig und allein von unglaublichen Schmerzen erfüllt. Die auch dann nur wenig nachließen als die Verstümmelung vollbracht war.

Und dann wurde er in dieses grausig enge Behältnis gepackt.
Warum überschüttete der Koloss ihn nun auch noch mit dem blutgetränketen Sand? Nahmen denn die Demütigungen kein Ende?
Der Deckel schloss sich und es war dunkel.

Miguel sollte sich nicht heilen und versuchen zu schlafen? Schlafen würde er wohl erst wenn die aufgehende Sonne ihn dazu zwang. Und in der nächsten Nacht, wäre er dann wieder geheilt? Würde er dann wieder aufwachen, in dieser beengten Dunkelheit?
Wer noch keine Platzangst kannte konnte sie hier drin kennenlernen.
Miguel wünschte sich in der nächsten Nacht nicht aufzwachen. Wozu. Besser bis in alle Ewigkeit schlafen. Dann musste er wenigstens nicht mehr denken und nicht mehr leiden.

So, war der Prinz also nun zufrieden? Und die Seneschall, und die Ventrue? Ging es Miguel nun dreckig genug? Wie sehr er sie alle hasste. Von der Ansprache des Prinzen bekam er nichts mehr mit.

Ob Evelina diese grausame Prozedur wohl mitangesehen hatte? Hoffentlich nicht. Sie sollte ihn besser so in Erinnerung behalten wie sie ihn vorhin noch gesehen hatte.
Ach wenn er doch in Schadensstarre fallen würde.
Wenigstens hatte man ihm das Amulett nicht abgenommen. So hatte er das Gefühl nicht ganz allein zu sein. Arthur war bei ihm, ganz bestimmt. Also doch gut, dass Miguel das Amulett nicht abgelegt hatte.
Miguel standen Bluttränen in den Augen. Wenn nur endlich diese Schmerzen aufhören würden. Wobei die seelischen Schmerzen noch schlimmer waren als die körperlichen.
 
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Mit ausdrucksloser Miene betrachtet auch Johann das Schauspiel. Eines muss man dem Prinzen lassen, er hat einen gewissen Einfallsreichtum. Auf ewig, oder zumindest ein paar Nächte, wer kann das schon so genau sagen, eingesperrt in diesem...Eimer, eine interessante Variante des lebendigen Einmauerns. Barbarisch und grausam, ganz einfach, aber mit starker Signalwirkung. Auch die Ansprache...nett. Verwandelt ein grausames Ritual der Selbstbefriedigung in einen edlen Akt der Warnung, der ja nötig sei. Für Finstertal oder dagegen...interessante Zeiten sind wohl im Anmarsch. Sicher wäre es besser sich eine Waffe und ein Schießtraining zuzulegen. Am besten noch Phosphor- und Silberkugeln, das eine gegen diesen Kainiten, das andere gegen die Werwölfe. Ist das Miterleben solcher Ereignisse eine solche...Militarisierung wert? Vielleicht, möglicherweise wird hier ein Stück kainitischer Geschichte geschrieben werden.
Als diese barbarische und ziemlich unästhetische Bestrafung beendet ist blickt Johann kurz zu Antonie und zu Helena herüber, wie nimmt Helena ihre "Beförderung" auf?
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Ja, wie nahm Helena die Beförderung auf? War ihr Gesichtsausdruck noch die Nachwirkung auf das was da gerade geschehen war oder die Reaktion auf diese Beförderung?Nun, es gab keinen, der sie gut genug kannte um die zu wissen außer vermutlich dem Prinzen und Mag. Es war eine Ehre selbstverständlich zumindest nach den Ansichten innerhalb der Camarilla und der Hierachie, es war sogar eine Ehre, die ihr manche nicht gönnen würden, dabei dachte sie an den Malkavianer-Ancilla und die Ventrue, die mal wieder leer ausgegangen waren. Besonders die Gräfin und dieser ihr noch unbekannte Stöckchenträger. Wer es sonst noch sein könnte, der es ihr nicht gönnte, wollte sie im Moment nicht bedenken, sie kam mit den meisten Leuten in der Stadt gut aus.

Aber ganz ungeachtet dieser Tatsache, es war für jeden anderen eine Ehre, nicht aber für Helena. Natürlich war sie die beste Wahl, schon seid sie wieder in der Stadt war, doch der Prinz hatte bisher immer darauf verzichtet, da er ihre Abneigung gegen ein Amt kannte, doch nun nach dem Fehltritt in der Bibliothek von Nox konnte sie nicht mal im Hintergrund intervenieren. Wenn es eine Strafe für Helena außer der Vernichtung gab, dann war es ein Amt. Eine für sie mehr als schlimme Strafe, doch das würde vermutlich keiner ahnen. Dann huschte ein Lächeln über ihr Gesicht und sie erhob sich um sich vor dem Regentenpaar zu verneigen, auch wenn die es vielleicht nicht sehen konnten.

"Ich danke euch, mein Prinz", sagte sie mit diesem Lächeln. Auf der anderen Seite, es gab wenige Ämter innerhalb der Camarilla, die in den Händen von Clanslosen waren und sie war eine davon, nur schade, daß das keiner wissen durfte.
 
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Alexander stand die Bestrafung über völlig ungerührt an Ort un Stelle und beobachtete das Spektakel. Es gefiel ihm, was der Prinz sich einfallen lassen hat. Für alle Ewigkeit in einer Glocke auf dem Grund des Sees versenkt. Wenn das nicht eine Strafe war, die dieser miese Toreador verdient hatte.

Alexander hoffte, dass Miguel ihm, bevor er in die Dunkelheit geschickt wurde, noch einmal in die Augen blicken würde. Er sollte die Genugtuung in ihnen sehen. Sollte erkennen, dass er keine Gnade zu erwarten hatte!
Dann schloss sich die Glocke und Butch versiegelte sie. Alexander nickte als Anerkennung leicht mit dem Kopf.

Wo wir die Glocke im See
versenken, schneide ich mit dem Messer eine Kerbe in das Boot. Bei der
Kerbe werden wir dann die Glocke wiederfinden.


Gelassen hörte der Ventrue sich die Rede Buchets an. Ob er wohl schon von Cats gestriger nächlichen Aktion in der Kunstakademie gehört hatte? Wieso sollte er Cat dann eine neue Domäne zugestehen?

Als Buchet geendet hatte, wartete Alexander, ob der Prinz noch auf dem Deck verweilen würde. Wenn dies der Fall sein sollte, würde Alexander Sartana mit einem Kopfnicken ein Zeichen geben, ihm zu folgen. Dann würde er sich zu dem Prinzen begeben...
 
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Antonia betrachtete das Geschehen ziemlich unbewegt. Nicht dass es ihr gefiel, aber es mußte ein Zeichen gesetzt werden. Ihrer Meinung nach waren zuviele unsichere Subjekte in der Stadt und sie fragte sich, wieviele davon mehr als nur unsicher und mit Vorsicht zu geniessen waren. Es war schon ein Wunder was gerade in dieser Zeit hier ans Land gespült wurde.

Dann wurde Helena die Herrschaft über die Elysien zu teil. In ihren Augen war dies längst überfällig, denn immerhin war es die Pseudotorrie bei der sich immer alles einfand, wenn es Hilfe brauchte und die irgendwie einer der zuverlässigen Faktoren in der Stadt war. Vermutlich hätte diese auch andere Posten ausfüllen können, als Primogen oder Senneschall hätte sie sich diese auch gut vorstellen können. Es war schließlich so, dass auch die Harpyie nicht wußte, dass Helena kein Interesse an so etwas hatte.

"Ich gratuliere dir", raunte sie der dunkelhaarigen Frau deswegen zu.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Enio versuchte sich irgendwie abzulenken. Er wollte überhaupt nicht zusehen wie Cortes gequält wurde. Vor kurzem hätte ihm das nichts ausgemacht. Er hätte es zwar immer noch nicht genossen oder für gut empfunden aber es wäre ihm schlicht weg scheißegal gewesen. Mittlerweile hatten sich aber in Enio wieder Empfindungen wie Mitleid und Barmherzigkeit geregt und das ganze Schauspiel war einfach nur noch grausam.

Eine kleine kühlere Seite in dem Brujah vermerkte sich aber dennoch recht genau zu was der Samedi eigentlich fähig war. Es war immer gut zu wissen was einer zustande brachte und Enio vermutete jetzt auch ganz genau zu wissen was Hannah wiederfahren war. Interessant und noch nie zuvor gesehen.

Den Rest wollte sich Enio eigentlich nicht mehr antun aber er hatte ja schließlich keine Wahl. Davon ausgehend, daß Buchet nichts mehr wichtiges sagen würde schaltete er schon innerlich ab. Umso mehr entglitten dem Sheriff fast ein wenig die Gesichtszüge als der Prinz auf ihn, seine Verdienste und den daraus resultierenden Preis zu sprechen kam. Hatte Buchet gerade tatsächlich ihm ein Stück von seiner eigenen Domäne – dem Gebiet der Toreador – abgegeben? Enio mußte sich verhört haben. Es war doch die Rede davon gewesen, das die Ventrue ein paar ihrer Gebiete in Finsterburg den Brujahs zum Opfer fallen lassen müßten. Verdammt! Es sah jetzt doch tatsächlich so aus als ob das Black Hammer nicht mehr mittem in der Domäne der Toreador stehen würde. Das war eigentlich genau das was Enio gewollt hatte. Innerlich versuchte sich der Italiener zu schütteln um seine Gedanken wieder zu sortieren. Nein... das war doch jetzt alles vorerst unwichtig. Er wollte sich nicht in dieser Situation auf so banale und unwichtige Dinge wie Domänen und Gebietsaufteilungen konzentrieren. Es gab anderes.

Wortlos erhob er sich nachdem Noir und der Prinz Anstalten machten ihre Untergebene einfach wieder zu verlassen. Er folgte ihnen so weit er konnte und wandte sich so an sie, daß niemand von den anderen seine Worte hören konnte... zumindest vermutete er das. „Auf ein Wort euer Exzellenz!“

Blieb zu erfahren ob der Prinz und die Seneschall noch andere Dinge als ihre Hochzeit im Kopf hatten oder ob sie ihn jetzt einfach abwimmeln würden.
 
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Buchet reagierte auf den Ruf des Brujah und drehte sich um. Beinahe war er bereits wieder unter Deck verschwunden, nun aber wandte er sich doch noch seinen Gästen zu. Die Mimik des Prinzen erschien wie immer exakt auf die Weise wie er es für richtig hielt, seiner Verlobten aber sah man den Ärger über diese kleine Störung deutlich an.

Der alte Monarch wartete bis Hansen ihn einen Durchgang durch die Absperrung ermöglichte, dann schritt er auf die Gruppe zu.

"Willkommen meine lieben Freunde! Leider habe ich nur sehr wenig freie Zeit, aber ich denke einige Minuten lassen sich erübrigen." Seine ersten weiteren Worte galtem dem neuen Primogen der Ventrue Alexander Stahl. "Ich hoffe Ihr und Euer Clan sehen die leidliche Sache um den Tod Eurer Schwester hiermit als erledigt an. Es wäre recht verdrießlich, wenn sich noch immer böses Blut zwischen unserer beider Clans befände." Nach der Antwort des Angesprochenen galt das Intreresse, dem Sheriff.
"Signore Pareto, ich hoffe ich habe Euch mit dieser kleinen Geste eine Freude machen können!? Der Stadtpark war bis dato im Besitz meiner lieben Freundin Cat und ich hoffe das ich hier hitziges Blut durch die Übereignung des Tierparks abkühlen konnte. Wie sie vielleicht wissen, wünschte sie sich seit geraumer Zeit Meyye von dort zu verdrängen!"

Eine Intrige von vielen. Wieder einmal ließ sich erkennen, dass der Prinz selbst dann mehrere Strippen zog wenn er anderen einen Gefallen tat. Ob es nebenbei jemanden aufgefallen war, dass er sich mit seinem kleinen versteckten Schachzug freien Zugang zu allen bedeutetenden Bibliotheken verschafft hatte? Gut er hatte es Frau von Greif ermöglicht, aber es war kein Geheimnis das die junge Frau sehr Camarillatreu war und ein enges Verhältnis zu Lord und Prinz unterhielt.
Sicher aber hatte Helena verstanden, dass ihre Beförderung einer kleinen Rüge gleichkam. Nebenbei nutzte Buchet ihre offensichtliche Beliebtheit alle treuen Anhänger mit einer neuen, weiteren Anlaufstelle auszustatten. Außerdem kontrollierte sie die Malkavianer und unterhielt sogar enge Bindungen zu deren Primogen. Ein weiteres enges Band war damit geknüpft.
Abschließend sollte noch die Schmach gegenüber Meyye nicht unerwähnt bleiben, vielleicht gab sich die kleine Afrikanerin nun endlich eine Blöße und ließ sich zu Dingen hinreißen die man zu eigenen Zwecken weiter verwenden konnte.
Der alte Monarch klopfte sich mental auf die Schulter. Und dies alles mittels einer einzigen Rede.
 
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Marie hatte zu Caitlins letzten Worten lediglich noch nicken können, dann war der Prinz aufgetreten. Von da ab war ihre Aufmerksamkeit an vielen Stellen zugleich. Jedes Gesicht, jede noch so kleine Reaktion versuchten ihre milchigen, aber nichtsdestotrotz scharfen Augen aufzunehmen und abzuspeichern. Verarbeiten würde sie die Reaktion erst später. Wie bei einigen anderen Anwesenden galt allerdings ein Großteil ihrer Aufmerksamkeit dann erneut der Seneschall.

Sie selbst war zwar wenig schockiert über das Schicksal des Toreadors, aber teilen mochte sie es ganz sicher nicht. Sie nahm es kühl zur Kenntnis und kam nicht umhin, dem Prinzen innerlich dafür ihren Respekt zu zollen. Ihr falsches Gesicht trug tatsächlich keinerlei ihrer Gedanken nach aussen, noch immer war das Lächeln darauf eingefroren, das sie der Tremereregentin gezeigt hatte. Ein wenig mochte man vielleicht vermuten, dass sie damit dieselben Regungen zeigte, wie die Seneschall selbst.

Darunter jedoch arbeitete ihr Verstand und katalogisierte und sezierte förmlich die Aussagen Buchets nach deren Inhalt und möglichen versteckten Andeutungen und Winkelzügen. Auch nach dem Ende blieb sie am Rande. Beobachtend. Kalkulierend. Oh, was hätte sie in diesen Momenten um Kräfte wie die Neuesten der Tremereregentin gegeben, wenn sie denn Kenntnis davon hätte.
 
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Sartana schaute gespannt auf die Bestrafung und lauschte den Worten des Prinzen. Sein Blick huschte dabei immer wieder von der Bestrafung zum Monarchenpaar und zurück.

Noch nie hatte er so eine Kraft gesehen, wie sie die Geißel praktizierte und auch sehr selten hatte er gesehen, dass sie die Geißel so öffentlich zeigte. Entweder verließ sie den besten Schutz ihres Amtes, weil sie die Macht dazu hatte oder einfach aus Überheblichkeit. Doch dazu konnte Leonardo noch nichts sagen und so schaute er weiter Stumm zu.

Kurz nickte auch er, als Miguel in sein Gefängnis gesteckt worden und schaute sich dann einmal die Gesichter der Anwesenden an.

Dann bemerkte er, wie ihn Stahl ein Zeichen gab und so setzte er sich in Bewegung und folgte seinem Primogenen. Als dieser dann in der Nähe des Prinzen war, blieb Leonardo schräg hinter ihm stehen und wartete.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Enio hatte in der Vergangenheit schon oft beweisen, daß er trotz seiner grisgrämigen Art und seiner rudimentären Kentnisse in den Etieketten durchaus in der Lage war sich vernünftig auszudrücken und auch das Richtige in der dafür passenden Situation zu sagen. So eine Situation war wohl jetzt gerade und der Brujah unterlies es nicht zunächst die Geber-Nehmer-Stimmung aufzunehmen und ebenfalls seinen Senf dazuzugeben. Was für ein unwichtiges Zeugs das doch alles war! Aber dennoch... trotz allen Wiedrigkeiten freute sich Enio auch ein Stück weit über dieses „Geschenk“ des Prinzen. Er hatte zwar seither absolut keinen Bedarf an dem Stadtpark gehabt aber dafür würde er bestimmt auch noch eine Verwendung finden. Auserdem war die Sache mit dem Hammer viel wichtiger.

„Durchaus euer Exzellenz... durchaus. Aufrichtigen Dank hierfür.“ Enio nahm fast mit einer gewissen Genugtuung wahr, daß Noir ein wenig in den Hintergrund gerückt war und sich eventuell auch ein bißchen über die Störung durch den Sheriff ärgerte. Während der Rede von Buchet hatte Enio etwas bemerkt, daß vielleicht niemand anderem aufgefallen war und unter Umständen noch nicht einmal Noir selbst bewußt war. Der Prinz hatte von Ghulen genauso gesprochen wie Enio sie immer wahr nahm. Sklaven... hündische Zuneigung... blinde Liebe... Besitz! Konnte sich Magdalena überhaupt sicher sein, daß sie Buchet wirklich liebte? Oder war es nur ihre hündische Zuneigung, die sie dem Prinzen immer noch gegenüber empfand und schon immer empfunden hatte? Jetzt vielleicht noch mehr, da sie ja schließlich sein Kind geworden war. Hatte sie während dieser Rede vielleicht vergessen, daß sie bis vor kurzem nur ein Sklave war... ein Diener ohne allzuviel eigenen Willen? Womöglich! Aber das war nicht Enios Problem. Ihm war es lediglich aufgefallen.

Das hielt ihn aber nicht davon ab der Seneschall noch etwas Honig um den missmutigen Mund zu schmieren. „Ich wollte die kurze Gelegenheit noch nutzen um mich über das Wohlbefinden von Lady Noir zu informieren und wie ihre Astralreise verlaufen ist. Wir haben uns seit unserem letzten Telefonat nicht mehr gesprochen und wollten uns doch gegenseitig auf dem Laufenden halten. Desweiteren gehe ich davon aus, daß sie ja durch Johardo und auch Hansen soweit informiert wurden was aus Ziege geworden ist und wie es dazu kam. Dazu hätte ich aber auch noch eine... etwas heikle Frage. Zieglowskie hat uns nicht nur darüber informiert, daß der Koldune Zacharii diese Nacht wieder zurückkehren soll, sondern ebenso, daß Ziege selbst in die Wege geleitet hat, daß die Garou manipuliert wurden. Dazu kam noch...“. Enio zögerte einen Moment. Es war schwer die richtigen Worte zu finden ohne das es zu aufdringlich... fast schon fordern klang. „... Das Ziege davon erzählt hat, daß er eine Art Anker in dieser Welt hat und er nicht sterben kann... zumindest das was man normalerweise unter Sterben verstehen sollte. Nun da sie ja den Wiedergänger schon wesentlich länger und besser kenne als alle anderen Kainskinder dieser Stadt... vielleicht können sie mir ja etwas darüber sagen. Ich wäre ein schlechter Sheriff wenn ich das nicht fragen würde.“ So ganz dumm war der Italiener jedenfalls nicht und auch nicht so dummtreu um es nicht zu wagen unangenehme Fragen zu stellen.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Nun konnte sie dem Großen und der Bekannten von Linus einen Namen zuordnen. Die Gräfin nahm alle Informationen auf, um bei Gelegenheit diese abrufen zu können. Auch die Reaktion der Seneschall blieb der Alten nicht verborgen, auch wenn ihr eine wirkliche Vergleichsmöglichkeit fehlte. Außerdem sagten ihr einige Namen in der Rede des Prinzen nichts. Wissenslücken, die es galt zu schließen.

Sie schaute sich um und bemerkte mit einigem Unbill, dass Mentesse immer noch nicht aufgetaucht war. Musste man sich Sorgen machen? Das müsste er gut erklären.

Sie bemerkte auch, dass Stahl Sartana ein Zeichen gab, ihm zu folgen, so dass sie die Gelegenheit nutzen konnte, sich einigen der noch Anwesenden vorzustellen.

Deshalb stöckelte sie zur Gruppe um die neuernannten Hüterin der Elysiums hinüber, um dieser zu gratulieren. Sie konnte nicht ahnen, dass diese Beförderung eher ein Tadel denn ein Lob war. Dazu war sie einfach zu kurz innerhalb der Domäne.

„Meinen Glückwunsch zu ihrem ehrenvollen Amt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen mich ihnen persönlich vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Gräfin Fransiska von Liebenstein, Ancilla vom Clan der Könige.“

Eine Verbeugung vor dem Amt und der Person und ein Abwarten auf die Reaktion der Gegenüber.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

"Vielen Dank, Antonia", sagte Helena gerade als Franziska näher kam.

Nein, es konnte außer ihr und dem Prinzen keiner wissen, daß es ein Tadel war, eventuell Noir, aber da war sie sich nicht so ganz sicher und von daher konnte sie es auch den anderen nicht verdenken, daß sie sie beglückwünschten, denn das hätte sie auch getan, wenn es anders herum gewesen wäre.

"Ich danke auch ihnen, Frau von Liebenstein, Herr Marstein hat mir schon über sie berichtet." Sie lächelte und sie brauchte keine Disziplin um eine Aura um sich zu erzeugen, die kaum von jemandem übertroffen wurde, wenn man mal vom Prinzen absah. "Leider war ich als der Junggesellenabschied gefeiert wurde, anderweitig beschäftigt, so daß wir uns noch nicht offiziel begegnet sind.
Ich hoffe, es gefällt ihnen in unserer Stadt und sie sind mit dem Hotel zufrieden."

Im Geiste ging sie durch, von wem sie wußte, daß dieser dort wohnte. Ob die Gräfin wußte, daß sie Augusta ansatzweise gekannt hatte

"Sagen sie bitte, wer ist denn der Herr bei Herrn Stahl?"

Es änderte sich wirklich nicht viel für sie, allerdings würde sie einiges organisieren müssen und auch heute noch wegen einiger Dinge mit Romero sprechen, denn sie erwartete nicht wirklich, daß Buchet in den nächsten Tagen für sie Zeit haben würde.
 
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Antonia, …

„Auch ihnen einen angenehmen Abend.“ wandte sie sich kurz an die andere.

Und zu Helena:
„Der Herr bei Herr Stahl? Ah, sie meinen bestimmt Herrn Sartana, ebenfalls Ancilla meines Clans.“

Die Gräfin war beeindruckt von der Präsenz der anderen. Sie verstand, warum Linus nur positiv von ihr sprach. Sie schien eine Frau zu sein, die es verstand zu führen. Leider hatte sie bisher ihren Clan nicht genannt. Sollte dies Absicht sein? Auch ihr Status lag noch im Dunkeln. So hielt sie sich zurück und ließ die andere in ihrem neuen Ruhm strahlen.

„Danke ihrer Nachfrage. Ja, das Hotel lässt keine Wünsche offen. Sehr geschmackvoll und ruhig und über Finstertal kann ich noch nicht allzu viel sagen, außer, dass es hier wohl nie langweilig zu werden scheint. … Soso, Linus, … Herr Marstein spricht über mich. … Na dann. “

Die Gräfin lächelte. Gestützt auf ihren Stock sah es so aus, als würde sie gleich umfallen. Sie vermisste ihren Stuhl. Aber das ließ sich nun nicht ändern und wer war sie, dass sie diese Situation nicht meistern würde. Einen weiteren Bluteinsatz und der Schwächeanfall war vorüber.

„Ich hoffe, dass morgen Abend ein rauschendes Fest stattfindet. Die Darbietung des Junggesellinnenabschiedes war schon ein Besuch hier in Finstertal wert. Da darf man gespannt sein, was morgen geboten wird. Ich für meinen Teil darf zum ersten Mal an einer Hochzeit zweier unserer Art teilnehmen.“ plauderte sie weiter, als ob nichts gewesen wäre.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Nun, Helena ging einfach davon aus, daß die Gräfin wußte, zu welchem Clan sie gehörte, zumindest wenn sie mit Linus gesprochen hatte. Immerhin würde sie fragen können, wenn sie es denn nicht wußte.

"Aber nur Gutes spricht er über sie", erwiderte Helena mit einem Lächeln. "Immerhin saßen sie auch vor 3 Nächten mit ihm am Nebentisch als diese Sache mit dem Mann auf dem Dach war." Konnte dies wirklich die selbe Frau sein, die an dem Tag in schwarzem Leder ins Cafe gekommen war und eher wie eine Brujah oder eine dieser Caitiffs aussah, die immer nur Ärger machten.

"Ja, es scheint hier wirklich keine Ruhe zu geben, da gebe ich ihnen Recht und von daher braucht die Stadt auch Männer und Frauen, die ohne Angst sind, immerhin scheint sich hier alles zu sammeln, was einem das Unleben schwer machen kann.

Ja, den Herren meine ich, man hat hier das Gefühl, sobald man eine Nacht nicht aufpaßte ändert sich die Bevölkerung drastisch."

Sie sah sich nach Johann um.

"Meine Clansschwester Frau de Groote kennen sie schon, nehme ich an, aber auch mein Clan hat neuen Zuwachs bekommen. Herrn Strupphaven."

Bestimmt würde der Toreador sich zu ihnen gesellen, denn er stand ziemlich verloren herum.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Antonia nickte der Gräfin zu und lächelte. Irendwie schien sie heute wohl etwas freundlicher drauf zu sein als bei dem Jungesellenabschied von Lady Noir.

"Guten Abend, Frau von Liebenstein", sagte sie freundlich und wartete dann erst einmal ab, was sich für ein Gespräch ergab.

Mit einem Ohr hörte sie allerdings auch zu, was ich da zwischen dem Prinzen und den Antragstellern tat und insgeheim hoffte sie, dass es wieder mehr Normalität gab, wenn diese Hochzeit endlich gelaufen war.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Linus ging langsam in Richtung Helena und wartete in gebührendem Abstand bis Sie das Gespräch beendet hatte.
 
AW: [30.04.2008]Es ist soweit...

Edit:Storno

Out of Character
Poste sobald mir was eingefallen is was meine Abwesenheit erklärt
 
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