[18.05.2008] Bevor der Morgen graut

Kiera McKinney

Die Dunkle Macht
Kiera sah Vicente lange an, sehr lange, so lange, bis es unangenehm wurde.
"Bevor ich dir irgend etwas zusage, nimmst du zurück, dass du uns hier als Penner bezeichnest", sagte sie dann.

Ansonsten hatte Vicente gezeigt, dass er alles andere als ein Ehrenmann war, sondern einfach verachtenswert.
Dass man wohl weder Michael noch Vicnete irgendwas anvertrauen wollte, von dem man nicht wollte, dass es am nächsten Tag die ganze Stadt wußte, war nun auch klar. Die beiden benahmen sich wie kleinkarierte Klatschbasen mit PMS.

"Aber wenn du nicht möchtest, dass ich versuche herauszufinden, was wirklich war, ist das dein Problem, dann kannst du dich gerne weiter in deinen Vorurteilen sonnen.
Und noch was, ich bin Frau genug, um meine Differenzen selber zu klären, dazu brauche ich weder meine Schwester noch deren Clan."
 
Vicente wandte sich von seinem Clansbruder ab erwiderte den Blick stoisch, ruhig, ohne zu blinzeln oder ein anderes Zeichen von Leben zu zeigen.
In der starren, unbewegten Haltung fügte sich kein Element des Unwohlseins. Der Blick des Italiener blieb hart.
Die ungewisse, fremdartige bis monströse, Ausstrahlung die seine Präsenz prägte wirkte weiterhin so unverändert wie ihr Träger. Es würde wohl eher der Mambo oder den weiteren Anwesenden unangenehm werden als dem Nekromanten der gänzlich andere Kreaturen gewohnt war. Der gelernt hatte das man größeren Monstren auf dem vampirischen Parkett in die Augen blickte.

Der Augenkontakt wurde gehalten während Keira sprach. Er wurde gehalten als sie geendet hatte. Kein blinzeln. Nichts.
Dem Bestatter war das politische Parkett durchaus fremd, aber er hatte davon gelesen und er lernte. Man mochte es mit einem Virus vergleichen das sich wandelte, an die Umgebung anpasst, berücksichtige man die fehlende Lebendigkeit des wandlenden Toten, seiner fehlenden Ethik, mit einer KI.

Es war seiner Aufmerksamkeit nicht entgangen das sich Martha melden wollte als er auf den Tisch hieb. Das er mit dem Schlag ihre Wortmeldung beendete. Der Umstand das Jenny durch das überstützte Handeln ihn zu den Aussagen bewegte die sie ihm im Mund verdrehte, die sie ihm unterschob.

Dementsprechend schwieg er, wartete und würde wohl den Kopf für einen Bruchteil zu den Anderen anwesenden Caitiff neigen, zu erkennen gegeben das er nicht dachte auf die nächste Provokation anzuspringen, ihnen Raum zu geben. Ließ weiter derhin sich nicht in die Gedanken sehen.
 

G.I.Giovanni

Michael Köning
Michael sah sich voll und ganz mit seinen Bedenken bezüglich Jenny bestätigt, wenn sie nur ein 10.tel dieser Sachen in einer Primogenssitzung fallen lässt, dann gute Nacht und macht sie dies nur gegen Kleineren ist sie genau so ein Arschloch, wie die Bonzen, welche sie verachtet.

Gut, dass er Kieras Meinung nicht kannte, dies hätte nur Michael in der Ansicht bestärkt, man sollte sie zu den Tremere zählen. Blut ist immer dicker als Wasser und gerade Zwillinge stehen sich mehr als nur nahe. Da ihn die Tremere auch gesehen haben, gab Michael keine gemeinen Informationen weiter, zudem sollte Jenny über diesen Umstand informiert werden.

Man kann den Schuh auch umdrehen, Kiera sollte wissen wer die Person ist oder könnte dies leicht in Erfahrung bringen und warnt die anderen nicht - ein sehr sehr netter Zug. Es ist schon gemein und völlig verdorben, anderen nicht Informationen vorzuenthalten. Vicente hatte jetzt zumindest auch einen Namen.

„Die Prinz hat mir gegenüber auch eine Warnung bezüglich der Caitiffs ausgesprochen.
Eine Warnung ist nur eine netter verpackte indirekte Drohung.“ Daher ist das von Vicente geschilderte Verhalten für ihn nur als Drohung aufzufassen.

„Jenny geht dies mit den Kainiten etwas genauer, man sollte schon wissen, wen man vor sich hat und was noch wichtiger ist, was für einen Staus diese Person hat. Wenn Du wegen der Gebiete so vorgehen willst, wünsche ich Dir wirklich von Herzen Glück, glaube allerdings nicht daran, dass für uns wirklich etwas abfällt“ - wahrscheinlich mit Riesenglück ein Brotkrumen.

Michael erinnert sich gerade was seine Herrin ihm mal gesagt hatte, machst Du etwas ist es falsch machst du nichts ist es genauso falsch, folglich ist es völlig egal was man veranstaltet, irgendjemand wird es nicht passen.


Gibst es noch etwas zu besprechen, das ganze ist ziemlich ermüdend und sinnlos, fragte sich Michael genervt.
 

Drakun

Pflanze
Sie kannte dieses Lächeln. Na endlich kommen wir zu etwas. Sie selbst blieb bei ihrer leicht unterkühlten Freundlichkeit. Mach auf seriös soviel du magst, es ist eh schon zu spät. Der wichtigste Unterschied zwischen den Standpunkten Jennys und Vicentes war, dass er es für ein persönliches Geschäft hielt, während sie davon überzeugt war, dass es sie alle betraf. Marta sah zuerst zum Italiener und wandte ihr Gesicht während sie sprach zur Erstgeborenen.

"Es wäre interessant, das vorher aufzuklären und sich erst dann direkt in die Sache einzubringen. Ich selbst besitze keine derartugen Verbindungen, doch wenn es erwünscht ist, könnte ich mich entsprechend erkundigen. Ob das allerdings zum Erfolg führt..."

Das war in etwa so weit, wie sie mit ihrer Beteiligung gehen wollte. Sich direkt in die Dinge der organisierten Kriminalität einzumischen, vor allem in der momentanen Situation, kam ihr dann doch etwas zu heiß vor. Ihre Mithilfe ging soweit wie sie nicht in die Schusslinie geriet - und die Bezahlung stimmte. Und wenn es dabei hilft uns als 'Clan' aus dem Fadenkreuz zu bringen... Doch wenn jemand der Anwesenden jemanden kannte, war es wohl Jenny auf der ihre braunen Augen nun ruhten.

"Ich bezweifle, dass man uns einfach so Gebiete geben wird, auch wenn wir ganz lieb bitten. Vor allem nicht, wenn sie dann selbst ausgeschlossen werden sollen. Möglicherweise ist auch eine Erweiterung der Gastdomäne möglich? Gibt es denn Gebiete, die von besonderem Interesse sind?"
 

Morticcia

Addams
"Die Caitiff werden sich jetzt und hier weder mit der Akademie noch mit den Tremere anlegen. Das mag sich ändern, aber vorerst sind mir Mutmaßungen und Behauptungen zu wenig, um unnötig was loszutreten. Vicente steht es frei so zu handeln wie er es für richtig hält. Ich werde mich ihm nicht in den Weg stellen. Wir werden ja sehen wo das hinführt."

Damit war das Thema erledigt.
Die Diskussion war so hohl wie zeitzraubend und raubte der Anarche den letzten Nerv.
Blieb die Sache mit den Domänen. Etwas das unzweifehaft schwer werden könnte.

"Ok, Michael! Ich denke auch, dass ein Klärung unseres Domänenproblems durch die Akadamie nicht wirklich viel bringen wird. Außer vielleicht, dass wir endlich wissen woran wie sind, Grundlagen haben mit denen wir arbeiten oder auf die wir aufbauen können. Ohja Argmunte hätten wir dann auch... wäre toll! Um Mitstreiter von unserer Sache zu überzeugen oder überhaupt mit wem diskutieren zu können, weißt schon.... Hm, nein warte... der bloße Verdacht und irgendwelche Mutmaßungen reichen. Hast recht..."

Sarkasmus die zweite...

"Jedem Clan wurde eine Domäne zugeteilt. Außer uns und den Ravnos. Den einzelnen Clan stehts ein Primogen vor der Ahn ist. Das gilt für alle, außer den Malkavianern. Wobei ich aber noch nicht genaut weiß, warum das so ist?
Ich werde dir hier jetzt keine Namenslists aufzählen, weil es nicht auf Zahlen ankommt. Die Ventrue, zum Beispiel, sind nur noch zu zweit, haben aber einen tierisch großen Rückhalt und viel Macht. Ihjre Domäne ist entsprechend riesig.
Die Nosferatu sind zwei oder drei Mal soviele und haben über der Erde nur den ein oder anderen Flecken zugesprochen bekommen. Die Verteilung der Domänen hat mehr mit dem Ansehen eines Clans zu tun, als mit seiner tatsächlichen Macht. DESHALB will ich mich ja in der Akademie umhören! Prinz Cruiz ist neu, niemand weiß wie sie mit den Domänen umgehen wird. IIrgendetwas wird sie unternehmen müssen und eben DAS gilt es herauszufinden! Aber ich bin für jede Idee offen!!! Wie sah dein Plan gleich noch aus, Michael?"

Dachte hier überhaupt jemand nach?
 

Kiera McKinney

Die Dunkle Macht
Kiera beschloss Vicente und Michael einfach mal zu ignorieren. Vicente hatte sich nicht entschuldigt und zum Glück für Michael war das hier ein Elysium und sie las seine Gedanken nicht.

"Gut, wenn wir wissen, wie sich die Akademie dazu stellt, dann können wir immer noch andere Dinge überlegen", stimmt sie zu. "Denn zuerst überall rumfragen und Pferde scheu machen und die Leute erstmal auf den Trichter bringen, was wir wollen muss ja nicht sein."

Wie kamen eigentlich gewisse Leute auf die Idee, dass man es anders machen sollte?
 

G.I.Giovanni

Michael Köning
„Stimmt, es kommt nicht auf die reinen Zahlenals Masse an, aber ich wüsste schon ganz gerne wem man alles begegnen kann und was er/sie für einen Status hat. Es wäre für den Clan mehr als peinlich, wenn z.B. einen Primogen nicht erkennt und dieses Verhalten fällt sofort auf alle zurück. Oder sieht dies hier jemand andres?“

Michael hielt dies für den Job einen Primogen seine Leute entsprechend zu instruieren. Zum Beispiel wußte Michael nicht von den Ravnos und dem auch ihren fehlendem Gebiet. Da hat man doch schon mal Verbündete.


„Ideen habe ich da schon, aber sicherlich nicht hier.“ Die Meinung der Akademie zu erfahren wäre sicherlich nicht schlecht, aber Michael bezweifelte stark, dass Jenny mit ihrer Art zumindest wie sie sie hier an den Tag legte dort irgendwas erreicht. Als Toreadoprinz er wäre ziemlich angesickt über so ein Verhalten.
 

TR Gomer

Kainit
"Ein einer Vorteil für uns könnte dabei sein das ich in das Amt eines Hilfssheriffs berufen wurde, damit wären wir zumindest zahlreich genug und anerkannt um Gebietsansprüche glaubhaft zu vermitteln."

Dabei kamen ihm noch andere Dinge in den Sinn. Als Hilfssheriff sollte er vielleicht auch auf solche Bandenkriege achten.

"Meine Spachkenntnisse umfassen sowohl russisch wie auch italienisch, für Übersetzungshilfen stehe ich zur Verfügung. Fürs erste allerdings hauptsächlich telefonisch, es gingt nich einige Dinge die ich klären muss."

Und da war nich etwas, die aufmerksamen Zeitungsleser würden ihn verstehen.

"Gibt es bei den Auseinandersetzungen in der Stadt Anzeichen dafür das eine der Gruppen mehr Kapital verwendet als sie eigentlich besitzen könnte?"
 
Den Versuch Keira ihrerseits Vicente solange zu betrachten bis es unangenehm wurde begegnete der Caitiff auf seine weise.
Er hielt nicht nur den Blickkontakt stand, in dem Zeitraum der Stille sowie während sie sprach sondern ließ auch danach nicht vom Augenkontakt ab während die anderen sprachen. Zwar zeigte er durchaus durch eine sachte Bewegung des Hauptes an das er sie wahrnahm, zuhörte doch Blick wurde gehalten. Es mochte durchaus auffallen, hatte er sich bis dahin doch direkt an die Person gewendet mit der er sprach und als wäre er mit Ventrue-Etikette aufgezogen worden den Blick angeboten.

Vicente folgte den Worten. Hatte ihn zuletzt das übereilte antworten auf Jenny wohl eine Wortmeldung gekostet, beschäftigten sich die meisten Wortäußerungen mit anderen Themen.
Das ausgerechnet die Primogena das Thema doch ein wenig aufgriff war durchaus überraschend, allerdings fehlte ihrer Aussage der Hinweis auf den offensichtlichen Verrat der angedroht wurde.

Der Blick des Italiener senkte sich nachdem Jenny sprach kurz ab. Selbst mit einer überlegten Antwort galt es die Worte aus dem italienischen zu übersetzen, abzuwägen welche deutschen Begrifflichkeiten angebracht waren.
Ein Moment wohl den man, unter Umständen, wohl auch dahingehend interpretieren mochte das er die Aufmerksamkeit abwandte.

Er hob den Blick.
"Ich" das Worte kamen nicht besonders leise, allerdings weniger emotional, aufgebracht oder energisch als die zuvor. Das Wort erklang gleichzeitig dazu als Keira wieder zum sprechen angehoben hatte.
Der Italiener verstummte umgehend. Die Augen wieder direkt auf die Schwester der Tremere gerichtet. Den Blickkontakt suchend, anbietend obwohl diese ihn scheinbar ignorierte. Es dauerte einen Moment bis er realisierte das sie das Themen gewechselt hatte. Das sich die Angaben zur Akademie wohl auf die Domänen und deren Verteilung bezogen, nicht darauf was sie offen ankündigte.

Er wartete einen Moment nachdem sie geendet hatte, setzte dann erneut an. "Ich möchte" Der Clansbruder der mitgereist war schnitt ihm mit der Ausführung in das eigene Wort.
Der Blick setzte rüber zu diesem und hätten aufbrandende Emotionen schneiden können wäre Michael wohl in zwei Teile gekippt. Schlossen sich die Augen des Italieners, riefen sich zur Raison.
Ich bin tot, meine Gefühle sind tot. Emotion verschleiert den Blick auf die Wahrheit, vernichtet den Diskurs, verfälscht Ergebnisse. Ein Mantra das allein durch den Diskussionsverlauf bestätigt wurde.

Der Moment der Ruhe war lang genug gefasst um Kai den Raum zu geben zu sprechen. Vicente sah bereits nachdem ersten Satz wieder auf, folgte den weiteren Äußerungen, nickte dann leicht um anzuzeigen das er das Wort ergreifen mochte. Erneut wandte er sich an Keira.

"Ich möchte in aller Form um Entschuldigung darum bitten das ich euch derart bezeichnete, abwertete.
Es war und ist unangemessen und der Umstand das ich mich derart von meinen Emotionen führen ließ ein persönlicher Makel."

Während er sprach hielt er den Blickkontakt. Würde man in den Augen der Haltung lesen wollen, es können, konnte man sehen das es durchaus ehrlich gemeint war.
Tatsächlich hatte der Italiener mitnichten mit dem Vorwurf alle anwesenden Caitiff gemeint und ebenso stellte für ihn der Umstand eine schwere Charakterverfehlung dar.

Kurz nachdem er gesprochen hatte verneigte er den Kopf tief betrachtete einen Moment lang die Tischplatte, hielt die Position bevor er sich wieder aufrichtete.
Der Blick war erneut an Keira gerichtet. Den Gedanken darauf zu verweisen das bewusst 'an seinen Nerven' gezupft wurde sparte er sich.
So wie er die Entschuldigung ernst meinte galt es die Verantwortung dafür gänzlich selbst zu übernehmen.

"Der Prinz hat mir sehr nachdrücklich empfohlen den Maskeradebruch zu vergessen und dies mit einer Gefahr durch die Tremere begründet.
Sie stellte im Gespräch zuvor heraus das sie wünscht das ich nicht negativ auffallen möge und die Gefahr wurde von mehreren der Anwesenden bestätigt."
Die Hände öffneten sich, er wies kurz bekräftigend in die Runde.

"Aufgrund dieser Gefahren hatte ich mich entschieden die Angelegenheit zunächst nur Jenny zu zutragen.
Deswegen habe ich mich erst auf wiederholtes Nachfragen seitens Jenny sowie auch dir hin mich entschieden euch allen die Beobachtung im allgemeinen zu schildern.
Erst nach weiteren energischen Diskussionen dazu die Details dergestalt offen zulegen wie sie mir bekannt sind.
Ich habe darum vorab darum gebeten es vertraulich zu behandeln und ich habe dem eigenem Risiko zum Trotz darüber gesprochen weil ich der Aussage das wir nicht nur dem Namen nach ein Clan sind vertraute."

Er sprach ruhig, die Sprache war von weniger Akzent durchsetzt als man es gerade im hitzigen Wechsel gewohnt war. Offenbar hatte er während des Blickkontakts die Zeit genutzt nachzudenken. Auch um diplomatischere Formulierungen zu finden. Schließlich klang doch 'energische Diskussion' besser als das Geständnis Jenny an seinen 'Nerven gezupft' zu haben oder wie es andere formuliert hätten 'an den Rand einer Raserei getrieben'.

"Wenn du dich entscheidest deiner Schwester, einer Tremere und der Regentin von Haus und Clan, zu zutragen das ich es nicht vergessen habe, das ich es dir sowie den anderen Caitiff erzählt habe."
Über derart lange Zeit zu sprechen war doch nicht ganz so einfach der Akzent wurde etwas stärker. Er sammelte sich kurz.
"Es würde bedeuten das die Tremere wie durch den Prinzen, wie durch euch, ausgesprochen mich zum Ziel nehmen würden.
Es würde ferner bedeuten das der Prinz, die Akademie, erfahren würde das ich nicht in der Lage war es zu vergessen und mich negativ belasten."
Vicente wandte sich an die Runde. "Hinsichtlich der Akademie ist dies wohl auch der Fall wenn es einem anderen, weiteren zugetragen wird."

Wer wusste schon welcher der Anwesenden die gleichen Gedanken wie Keira hatte sie nur nicht aussprach? Damit wandte er sich wieder zurück.
"Es fällt auf den Clan zurück, wie bereits ausgeführt wurde. Es fällt jedoch in erster Linie auf mich zurück."
Tatsächlich war der italienische Caitiff dahingehend offenbar vollkommen transparent, ohne Vorbehalte und eher der Ansicht das man wohl derlei Schwachpunkte direkt ansprach.
Immerhin verhinderte es das die anderen eins und eins zusammenzählten und von sich aus auf die Idee kamen.

"Ich habe es im Vertrauen auf Jenny ihr anvertraut. Ich habe es im Vertrauen auf den Clan mit euch geteilt.
Deshalb frage ich dich, nachdem du mir gesagt hast das du erwägst meine Offenheit mit deiner Schwester, mit der Regentin von Haus und Clan Tremere zu teilen:
Kann ich darauf vertrauen das du es nicht mit ihr besprichst, es ihr nicht über Worte oder weitere Mittel und Wege seien es Andeutungen, Umrisse oder Gedanken zuträgst?"

Vicente pausierte leicht, sah kurz nach unten bevor er scheinbar den Mut fasste weiter zu greifen.
"Kann ich euch vertrauen das es von euch nicht weiter getragen wird, egal an wen?"
Es war an alle gerichtet. Die Haltung des Bestatter wurde demütiger.
"Ich bitte darum." eine leichte Verneigung, dann sah er jedoch wieder auf, zu Keira. Der Person welche die Drohung, welche noch weiterhin im Raum stand, ausgesprochen hatte.
"Es hat nichts damit zu tun das ich verschleiern möchte was wirklich geschehen ist. Ich bin mir weder einer Auslassung, noch einer Verfälschung bewusst." ein Augenaufschlag.
"Neben der Schilderung ist unter Umständen erwähnenswert das sich meine Beobachtung des tatsächlichen Geschehen auf wenige Momente beschränkt.
Ich trat aus der Gasse hinaus, sah zur Seite, erkannte die Szenerie und zog mich umgehend wieder zurück."
Vicente hatte bereits zuvor eingeräumt das die Italiener angegriffen hatten, das die Einordnung der Schusswaffen aufgrund der fehlenden eigenen Kenntnis fehlerhaft sein mochte und war sich tatsächlich keiner Auslassung bewusst. Nichts zumindest was den Vorfall den er beschrieb betraf.

Dann schließlich wandte er sich Jenny zu. "Ich werde weder mit den Tremere noch der Akademie den Konflikt suchen; es tatsächlich vergessen."
Er wirkte durchaus ernst als er es zu sagte. War es doch unter anderen Umständen Teil seiner Aufgabenbeschreibung.

Er wanderte zu Marta. "Wenn du mit der Sache den Mob meinst mag ich nur anmerken das ich der direkten Beteiligung bereits vorgegriffen habe."
Sowie weiter zu Kai. "Meine Verstrickung ist weitreichend, dennoch bin ich noch zu neu in dieser Stadt um die genauen Hintergründe zu kennen. Bisher habe ich keine Kapitalverschiebungen im monetären Sinn bemerkt.
Allerdings gibt es sehr wohl Bestrebungen die etablierte Partei weiter aus traditionellen Geschäftsfeldern zu verdrängen, fehl gelaufene Handlungen sowie das Macht-Vakuum das Herr Zieglowsky hinterlässt."
Ein kurzer Atemzug, ein weiterer Blick abzuwägen. "Neben meiner Muttersprache beherrsche ich die russische Sprache fließend. Entgegen dem was meine emotional gefärbten Worte zu beginn vermuten ließen bin ich durchaus auch mit dem russischen Milieu vertraut."

Damit war das Thema soweit durch. Er dachte kurz nach. Entschied sich jedoch noch kurz darauf einzugehen.
"Was die Zuteilung eines Gebiet, einer Domäne für den Clan Caitiff geht schließe ich mich Jenny vollständig an.
Es erscheint mir sinnvoll zunächst und zuerst auf die Akademie und den Prinz zu zugehen bevor weitere Schritte angedacht werden."
Was die Verteilung der Domänen betrachtet war das Konzept als solches Vicente nur eher grob vertraut und für die Beantragung neuer, eigener. Nun er war erst seit zweieinhalb Nächten in der Stadt.
 

Kiera McKinney

Die Dunkle Macht
Kiera hatte bei den Themen, die nun angeprochen wurden schon gehofft, das Thema 'Vicente ist eine alte Tratschtante' sei endlich durch. Man, aus der Information hätte man, wenn man nicht selber Scheisse gebaut hatte, doch was machen können.

'Na schön, er schaffte es über seinen Schatten zu springen und sich zu entschuldigen', dachte sie gerade, als er mit einer Neuauflage des alten Sermon die Entschuldigung schon fast wieder nivellierte.

'Hat der wirklich gedacht, ich renne, wenn ich wissen will, ob Anna was mit der Mafia zu tun hat, hin und sage: Du Schwesterchen, der Vicente hat gesagt …?' Für wie bescheuert hielt der Typ sie eigentlich?

Und dann prallte er noch damit, wieviel er mit der Mafia zu tun hatte. Äh ... tat Blödheit eigentlich weh oder hatte er nicht zugehört, als Kai sagte, er ist Deputy?

Irgendwo in ihrem Hinterkopf begann gerade ihr Tier zu singen: I shot the sheriff, but did not shoot the deputy ….

Auch wenn dieses was anderes erreichen wollte, mußte sich Kiera zusammenreissen, nicht loszulachen. Wenn also Cruiz und Ben Levy nicht den Krieg zwischen den Banden schürrten, würden sie bestimmt für diese Info sehr dankbar sein.

Und wenn der Kerl sich schon von Jenny dazu zwingen lassen würde, alles auszuquatschen, was würde dann passieren, wenn ein Toerador, Tremere oder Ventrue ihn etwas fragte ...

Also zur Seite mit den Gedanken.

„Okay, Vicente, ich werde meiner Schwester nicht sagen, dass du ausgequatscht hast, dass Anna die Maskerade gebrochen hat“, sagte sie stattdessen. „Aber behalte es dann wenigstens auch in Zukunft für dich, inzwischen hast du nämlich die Story so oft und mehr als laut genug wiederholt, dass Helenas Mädels beim besten Willen nicht jedes Mal weghören konnten.“
 
Der Italiener war durchaus aufmerksam hinsichtlich der Äußerungen Kais, hatte er doch direkt Bezug darauf genommen und geantwortet. Allerdings zählte Kai nicht nur zum Clan, zur Familie, sondern befassten die Aufgaben des Scherifs sich mit den Gesetzen, Vorschriften und Tradititionen der kainitischen Gesellschaft. Es mochte gerade sehr menschlichen Kainiten sich nicht intuitiv erschließen, jedoch war eine Beteiligung innerhalb von Organisationen wie der italienischen Mafia oder des russischen Mobs kein Bruch eines Gesetz.
So hatte der Italiener durchaus auch mehrfach hervorgehoben das es ihm um den Maskeradebruch ging, nicht um das ermorden von Menschen als solches.

Was die Verwicklung in die Mafia betraf. Es war keine prahlen. Vicente stellte sachlich fest was er bereits zuvor wiederholt hatte.
Der Bestatter hielt keinen der Anwesenden für hinreichend töricht, unaufmerksam das es überhört wurde.

Sein Blick ging von dem abseits gelegenen Tisch hin zu der Bar. Wie bereits vor der jeweiligen Offenbarung die jeweils leiser gesprochen wurde.
Überhaupt war aus den Worten des Italieners deutlich geworden das er es nur weitergegeben hatte da Jenny über den Clan argumentiert hatte, drohte ihn quasi aus dem Clan zu werfen.

Der Blick ging zu Jenny. Hatte sie nicht noch beim Hovel darauf hingewiesen das es Recht war es ihr zu erzählen?
"Jenny, du stimmst Keira zu das ich weiterhin Beobachtung dieser Natur nicht mehr mit dir, dem Clan teilen sollte?"
Die Frage war durchaus offen gestellt ehrlich. Der Blick aufmerksam, anhand der Antwort abschätzend ob es tatsächlich das letzte mal sein würde das Vicente, wahrscheinlich auch Michael und vielleicht auch andere sensible Informationen weitergaben. Die Caitiff als Clan betrachteten.

Erneut wanderte der Blick des Italieners erneut zur Theke. Ich habe es ihr zu anfang gesagt!
"Ist die Annahme korrekt das ich davon ausgehen muss das wir durch die Bedienungen belauscht wurden?"
Auch den Verrat durch Helena! Was die Lautstärke betraf hatte der Italiener nicht geschrieen und gerade bei den Schilderungen dessen was er gesehen hatte auch nicht nur das Wort erhoben. Wenn es mitgehört wurde mussten von Helena, im Elysium, weitere Maßnahmen ergriffen worden sein.

"Sollte es an Helena weiter dringen möchte ich dich bitten mit ihr zu sprechen.
Zu verdeutlichen was es nicht nur für mich, sondern auch für die Caitiff bedeutet wenn das Wort weitergetragen wird."
Er pausierte kurz. Versuchte das Bild der Primogena zu adjustieren. Zu erkennen wieviel davon ernst gemeint war das sich die Caitiff weder mit der Akademie, noch den Prinzen anlegen würden.

"Natürlich wäre ich dir dafür verpflichtet, dir schuldig."
Die Feststellung kam mit unbewegter Mine, sachlich und der Umstand das der italienische Caitiff es wohl für nötig hielt einen Gefallen anzubieten, innerhalb des Clans, nachdem soviel über Vertrauen gesprochen hatte, sprach wohl Bände darüber was der Wortwechsel für das Gefüge, einen tatsächlichen Zusammenhalte getan hatte. Drohte zu haben.
 

Kiera McKinney

Die Dunkle Macht
"Naja, so laut, wie du warst, wäre es keinem zu verdenken, wenn er zuhört, außerdem meinte ich, du sollst nicht gleich zum Prinzen rennen und dann sagen, die hat gesagt, ich soll es vergessen", meinte Kiera als sie merkte, dass wohl Vicente da was nicht verstanden hatte.

Und dass Vicente alles als Verrat an sah, was ihm nicht gefiel und alle für falsch hielt - naja, manche waren halt so.
 

Morticcia

Addams
"Es ist richtig, das Vicente uns alle informiert hat! Das ist die Art und Weise, wie ich solche Dinge angehen will. Wir Caitiff müssen uns irgendwie von den anderen Clans unterscheiden. All die anderen Clans betrachten uns wie Wilde, wie ungebildete Dummköpfe und Proleten. Sollen sie! Solange man die großmäulige Göre in mir sieht und nicht die Primadonna eines Clans, mache ich alles richtig, denn dann werde ich umterschätzt. Wir haben keinen Rückhalt als Caitiff, keine Lobby und keine mächtigen Alten im Hintergrund zu denen wir rennen können, wenn wir uns mal ne blutige Nase geholt haben.
Das einzige, was wir haben ist unser schlechter Ruf und einander. Darum ist es so wichtig, dass wir alles zusammen entscheiden. Deshalb habe ich uns heute Morgen zusammengerufen. Damit wir uns imm Team darüber einig werden wie wir mit solchen Problemen fertig werden. Dabei kann es meintewegen hochhergehen und auch mal lauter werden. Ich selbst habe nicht die geringste Erfahrung in dipolmatischem Firlefanz, was man wohl deutlich merkt. Aber ich versuche mein Bestes, uns irgendwie zu einer Einheit zusammenzuschmieden. Da mag es hin und wieder Ausrutscher geben..."

Ein Grinsen unterbrach den Satz.

Hey ich habe niemanden umgehauen, so diplomatisch war ich noch nie....

"Damit wir aber wirklich zusammenarbeiten können, müssen wir uns gegenseitig vertrauen. Ehrlichkeit und Offenheit gehören dazu. Deshalb habe ich Vicente gebeten uns alle Details zu erklären, damit wir uns ein Bild machen und eine gemeinsame Entscheidung für unser zukünftiges Handeln treffen können. Dabei ist es vollkommen Wurst, ob Helenas Mädels etwas mitbekommen haben! Niemand hat etwas falsch gemacht, Vicente schon gar nicht. Er war Zeuge eines Maskeradebruchs und unsicher wie er sich deswegen zu verhalten hat. Deshalb haben wir uns besprochen und beschlossen, die ganze Angelegenheit erst einmal auf sich beruhen zu lassen. Aber wir wissen nun auch, dass es Krieg gibt in der Unterwelt und das einige von uns eher den Italienern als den Russen zugeneigt sind. Wir haben also etwas nach dem wir uns richten können: Wenn wir versehentlich zwischen die Fronten geraten ist, wenn es sich wirklich nicht mehr vermeiden lässt, die Seite der Italiener die unsrige! Ich sag, wenn es sich nicht vermeiden lässt, weil die Tremere sich augenscheinlich auf Seiten der Russen geschlagen haben. So etwas ist mit Vorsicht zu genießen! Und zwar gehörig!"

Sie nickte kurz.

"Wegen der Domänen, teile ich die Ansicht, dass wir nach Strich und Faden verarscht werden. Aber trotz allem ist es erst einmal das Beste, wenn wir in Erfahrung bringen wie genau die Verlade aussieht. Ne Wasserstandsmeldung sozusagen. Wenn wir deswegen etwas wissen, treffen und beraten wir uns erneut. Einverstanden? Ich spreche mit der Prinzessin und dann treffen wir uns. Allerdings nicht mehr hier, sondern bei mir daheim! Alle soweit einverstanden?"
 

Drakun

Pflanze
Dem Gesprächsverlauf folgend, nickte Marta lediglich auf die Frage des Italieners. Von sich aus würde sie niemandem etwas berichten, auch nicht Johann. Sie handhabte das so, wie auch schon im Bezug auf ben Levys Informationen zu Ziege. Sollte sie jemand direkt damit konfrontieren... ihre eigene Haut war ihr wichtiger als die Vicentes. Oder irgendwelche vage Loyalität, denn diese kam nun einmal nicht von allein. Doch die Vodoohexe hatte recht. Sie befanden sich als einzige Gäste im Café und die Diskussion zog sich schon etwas länger - dabei streckenweise sehr emotional und ganz und gar nicht leise. Damit wissen die Mädchen zumindest, dass etwas im Busch ist.

Vicente hatte sie wohl falsch verstanden. Was die Beteiligung am Mafiakrieg anbelangte, wollte sie davon lieber fern bleiben. Sie hatte ihm angeboten, eventuell als Vermittler zu dienen. Zwischen Vampiren - die Clanlose hielt sich einfach für diplomatischer und hatte Bedenken, dass das doch recht versteifte Verhalten des Italieners sie am Ende doch noch in Konflikt mit jemandem brachte. Wenn man einmal von der Russenmafia absieht... Der Ältere gab zu weitreichend verstrickt zu sein - wenn man wollte konnte das ein Vorteil sein, doch ebenso leicht ins Gegenteil umschwenken. Du wirst schon schlau genug sein, die richtigen Leute zu finden. Ob er aber auch beherrscht genug war, ihnen dabei nicht auf die Füße zu treten?

Im Bezug auf die Domänen hatten sie sich also entschlossen, keine direkten Forderungen zu stellen. Gut. Aber an Vorbereitung dachte hier auch keiner. Nicht so gut... Gut, von Tür zu Tür zu gehen und die etablierten Clans nach ihrer Meinung zu fragen, war möglicherweise nicht zielführend. Außer vielleicht bei den Ravnos - wenn man sich da zusammentun könnte. Doch einfach abzuwarten, wie die Akademie reagierte, konnte für sie durchaus zum Nachteil werden. Als ob die anderen nicht wüssten, dass wir auch Gebiete wollen! Zum einen brauchten sie diese - und zum anderen hatten sie es auch schon mit Helena angesprochen.

"Wir wollen also erst einmal gar nichts machen und auf ein Angebot der Akademie warten?"

Marta war wenig begeistert von der Idee. Dass Vicente da einfach so mitspielt? Um einen vernünftigen Handel abzuschließen, musste man wissen wo der andere stand - und wie man zu bezahlen gedachte.
 

G.I.Giovanni

Michael Köning
Michael hielt dies mit den Gebieten auch nicht wirklich für zielführend. Klar sind wohl die Wünsche Meinungen oder Begierden; die anderen wollen nichts abgeben und wir wollen etwas haben. Mal sehen was da wann wirklich rauskommt.

"Den dipolmatischem Firlefanz kann Dir sicherlich Kiera erklären." Michael nahm an, dass Kiera da nicht gänzlich unbeleckt war, alles andere würde ihm zumindest arg wundern.
 
Die Aufmerksamkeit des Italieners verhaarte auf Keira, folgte den Worten. Die kurze Zusammenfassung umriss durchaus was er verstanden hatte.
Ein weiteres Wort dazu, den Aspekt das er durchaus davon ausging im Sinne der Camarilla und der Glaubwürdigkeit des Clans richtig gehandelt zu haben, würde dennoch wohl schlicht die Lage erneut verschärfen.

Vicente wandte seine Aufmerksamkeit und damit seinen Jenny zu. Folgte den Ausführungen. Ein knappes bestätigendes Nicken.
"Danke." Es mochte mit harten Bandagen gekämpft worden sein, es waren Drohungen gefallen. Dennoch ergaben die Worten Sinn, stellten eine Versicherung dar und er setzte es durchaus nicht als selbstverständlich woraus das sie derartiges entgegenkommen zeigte. Lediglich im Unterbewusstsein formte das Tier leise kratzend die Frage wie dieser Abend wohl im Hovel verlaufen wäre.

Damit wandte er sich an Marta. "Jenny wird sich zu der Akademie begeben und bei dem Prinz die Rahmenbedingungen die uns gewährt werden abklopfen.
Ohne diese stehen wir in dem Versuch den bestehenden Clans Gebiete abzuringen blank dar, bar eines Fundament für Angebote und Handel.
Ebenso zeigt das Vorgehen das wir die Akademie und den neuen Prinzen respektieren, suchen wir zuerst den Kontakt zu den Clans wird es uns vielleicht als Unterminierung der Herrschaftsstruktur ausgelegt."
Vicente sprach in ruhiger, erklärender Tonlage. Nachdem Faux Pas des Streitgespräch, das er sich provozieren ließ, schien sich der Ältere wieder unter Kontrolle zu haben, die Beherrschung zurück erlangt.
Viel mehr konnte er wohl kaum tun um zu zeigen das es ein Fehler seinerseits war, eine Abnormität in der Verhaltensweise.

Der Blick des Italieners streifte nur kurz den norddeutschen Clansbruder. Einspruch!
Vicente verwarf den Gedanken es auszusprechen. Seiner Ansicht nach war nachdem Gespräch offensichtlich das es keine gute Idee war Keira in Aspekten der Diplomatie zu befragen. Es jedoch auszusprechen würde nichts bringen, außer ein aufflammen von Vorwürfen, letztlich eine weitere Schwächung des Clan.
 

Morticcia

Addams
"Wer hat gesagt das wir auf irgendetwas warten? Ich sagte bereits, dass ich zur Akademie gehen und dort ein Statement zu den Domänen einfordern werde. Damit wir wissen woran wir sind. Eine Diskussionsgrundlage schaffen! Echt jetzt, ich verstehe nicht warum es euch solche Bauchschmerzen bereitet einfach mal zwei Takte zu reden und ne halbe Nacht zu warten? Diese Cruiz gerade mal ein paar Stunden im Amt. Niemand kann die Bonzen weniger ab als ich, aber selbst mir kommt es etwas hektisch vor, bereits nach so kurzer Zeit die Endlösung all unserer Probleme zu erwarten."

Jenny zündete sich eine Kippe am Stummel der alten an.
Gespräche solcher Art waren wirklich nicht ihr Ding. Wenigstens konnte ihr keiner Vorwerfen, dass sie sich keine Mühe gab.

"Aber ich habe auch schon gefragt ob wer eine bessere Idee hat? Ich bin für alles offen und Ideen scheint es ja eine Menge zu geben? Wie sollen wir also, eurer Meinung nach, mit dem Problem umgehen, dass wir zwar ein Clan sind aber noch immer kein Jagdgebiet zugesprochen haben?

Die Anarche meinte ihre Frage ernst und war ehrlich an weiteren Meinungen und Ideen interessiert.
 

G.I.Giovanni

Michael Köning
Sie hat es dreimal übergangen, sie will also nicht, nah toll, dies kann ja weiter werden. Michael schwieg, ohne genaue Informationen, welcher Clan wie und was, kann man nicht bestimmen, welchem von man den möglichem auf die Füsse tritt oder besser nicht.
 

Kiera McKinney

Die Dunkle Macht
Kiera verstand nicht, warum jemand denn nach den Gebieten fragte. Es gab doch da diesen schönen Plan, der alles zeigte und eine Liste der Primogene und ähnliches. Wenn sie was haben wollte und sie wußte was sie haben wollte, würde sie einfach nachfragen und mal auch selber bei der Cruiz vorbeigehen. Sie sah da einfach kein Problem.
 
Vicente nickte Jenny zu. Hatte sie doch wiederholt was er zuvor zusammengefasst hatte.
Aus der Sicht des Italieners stimmte das vorgehen, positionierte sie als Clan als solchen und war schlicht naheliegend, eine Selbstverständlichkeit. Er überlegte, erwog sich näher zu erkundigen welche Rechte und Pflichten eine Domäne brachte, dennoch würde es wohl Keira zu seinem Nachteil auslegen. So faltete er die Hände.

"Ich habe deiner Vorgehensweise nichts anzufügen, sie erscheint mir richtig." brach er schließlich das Schweigen seitens Keira sowie Michael.
Der Blick wanderte zu Marta, vielleicht hatte sie eine weitere Idee, ein alternatives vorgehen? Was die Gebiete betraf so war auf der Karte die Michael ausgebereitet hatte entsprechende Markierungen versehen, die Clans benannt und darüber wusste man wohl an welchen Primogen man sich für Pläne wenden durfte.
Der andere Aspekt war natürlich die fehlende Beschreibung, Wiedererkennung der Primogen sowie die Clanstrukturen darüber hinaus. Jedoch hielt Vicente seine Neugier dahingehend im Zaun. Ging er davon aus das Kundgebungen, wichtige Veränderungen weiter gereicht würden.
 
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