12.04.04 - Mäuschen mach mal piep

Das hast du brav gemacht... raunte sie spöttelnd. Was war er nun eigentlich geworden? Ihr Schosshündchen? Gut, manch lebender Mann hätte sich vielleicht gewünscht dieser Schönheit einmal zu Füssen liegen zu dürfen - wenn auch nicht so wortwörtlich - aber sicherlich würde dieser Wunsch nicht ihren Charakterzügen wegen entstehen, sondern rein um ihres Aussehens Willen. Aber mehr als eine gefühlskalte Hülle ihrer selbst schien sie ja nicht zu sein, die gute Melissa.
Einen Moment lang verstärkte sich der Druck ihres Schuhs in seinem Nacken, ehe mit einem leisen Geräusch das Tütchen vor ihm auf dem Boden landete. Nicht nur das Gewicht, das ihm jetzt vielleicht vom Herzen fiel würde ihn erleichtern, sondern auch der Druck ihres Fusses, der so plötzlich vorbei war.
 
Raphael schnappte sich das Tütchen und stand auf.
Dann versuchte er zu entkommen, die Tür war ja noch offen, hoffentlich würde er es vor dieser Tussi schaffen.
 
Ja, allerdings schaffte er es zu entkommen. Anders als vielleicht zu erwarten setzte ihm Melissa nicht einmal nach.
Vor Raphael erstreckte sich ein langer Flur, der verdächtig nach Keller roch - ein wenig muffig eben. Er stand ganz am Ende des Flures, von dem rechts und links jeweils 3 Türen abzweigten. Eine kleine Treppe war am anderen Ende des Flurs, einige wenige Steinstufen erhöht.
 
Er hatte es geschafft... so schnell er konnte stürzte er auf die Treppe zu und versuchte die Tür zu öffnen.
 
Out of Character
*unschuldig mit den Augen klimpert* Ja? Hier!


...und stolperte mitten hinein, in eine gar lustige Versammlung. Das Zimmer wirkte fürwahr altmodisch, um nicht zu sagen Barock. Dunkle, schwere Teppiche, dicke Vorhänge, die die hohen Fenster verhängten und den Mittelpunkt des Zimmers stellte zweifelsohne der massive Eichenholzschreibtisch. Der Stuhl hinter dem Schreibtisch war von niemand anderem als Monsieur Dumônt beansprucht worden, einer der beiden Sessel vor dem Schreibtisch beherbergte die zierliche und ansehnliche Gestalt Mademoiselle de'la Amaliers. Und zu seiner rechten, an der einzigen weiteren Tür im Raum, stand seine heissgeliebte Freundin Rohey, mit der Faust, die verdammt nochmal gut zuschlagen konnte. Er hatte sie gebissen? Davon war zumindest nicht das Geringste zu sehen.
 
SHIT!

Ein kurzer, hektischer Blick aus gar panischen Augen, alle Monster zusammen...

FENSTER! Raphael lief weiter... wenn er das schaffte dann..

Er lief gerade zu auf das Fenster zu und hoffte es zu schaffen um dann abzuspringen.
 
Ach da seid Ihr ja. Regeanes lächeln war freundlich und so aufrichtig wie ein Untoder ebn lächeln konnte. Man muss auch hier nicht extra erwähnen, dass Regeane eine Schönheit ist und bleiben wird, die ihres gleichen sucht. Heute trug sie ein schlichtes blutrotes Cocktailkleid, dass sich dennoch als elegant bezeichnenen ließ. Die Haare sind kunstvoll aufgesteckt, die Pianistinnenhände sind von Samt behandschuht. Ich hoffe Ihr habt gut geruht?
 
Das würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, Raphael... DAS schien tatsächlich ALLES zu sein, was Greg dazu zu sagen hatte. Weder stürzte er, noch Rohey Raphael hinterher. Es war ja schon beinahe erschreckend wie gleichgültig man den so lange gehüteten Schatz - oder sollte man besser den so lange weggesperrten Gefangenen? - einfach laufen liess.
Das roch doch verdammt nochmal nach einer Falle, oder?
Und woher genau kannte er nochmal seinen Namen?
 
Out of Character
*hüstel... salo hat gesagt ich soll Wiederstadt würfeln... ich weiß auch nicht warum... :)


[dice]
 
Regeane sass sittsam auf dem Sessel, die Händ eim Schoss gefalten und weil ihr Vater es mit keiner einzigsten Geste erlaubte, liess sie den Blick gesenkt und verschrenkte die Finger ineinander. Nur einmal mußte sie aufsehen, wie ein zu neugieriges Kind am Weihnachtsmorgen, das es nicht erwarten konnte, endlich die Geschenke aus zu packen.

Du Narr. siehst du denn nicht, welche Ehre dir zuteil wird, da du dich gemeinsam mit IHM in einem Raum aufhalten darfst? Du solltest auf die Knie fallen und ihm hudligen. Den Boden auf dem er wandelt heilig sprechen. Wenn du ihn auch nur einmal falsch anguckst, werde ich dir deine Eingeweide nach außen kehren. Selbst wenn ich nicht weiß wie es geht. Ich werde den Sack mit deinen Gedärmen aufschneiden und dein pochendes Herz aus dem Leib reißen. Ich werde es zuckend in den Händen halten und dann, wenn du erkennst, dass dein Tod unmittelbar bevor steht, werde ich es zerquetschen. Auf deinem Kadaver werde ich tanzen und es dem Ratten zum Frass vor werfen. ER ist alles was zählt, schon immer gezählt hat. Anbetungswürdig und nur der Grund warum sich ein Leben in der Ewigkeit lohnt. Und wenn du denkst, dass du meinen Platz einehmen kannst, dann wird dir der Tod wie die Gnade vor Gottes Angesicht vorkommen. Er ist alles und ich bleibe bei ihm, bis in alle Ewigkeit
 
Out of Character
Der werte Herr durfte Würfeln, weil er sich nun einmal den Schaden ankreuzen darf. Haben wir ja eben per ICQ besprochen.


Er stürzte auf das Fenster zu und gradewegs hindurch. Immerhin, es war keine Fatamorgana auf die er sich hier gestürzt hatte, wie er wohl zweifelsohne an den winzigen Glasspilttern erkennen konnte, die sich unangenehm in seine Haut frassen, wie hungrige Rattenzähne. Als er auf dem Boden aufkam knirschte es hörbar unter seinen Schuhsohlen.
Aber es roch... nach Freiheit!
Er stand in der engen, dunklen Seitengasse, in der er gestern mit dem Wagen - zusammen mit Regeane - angekommen war.
Seine Sachen waren hier und da zerfetzt und blutdurchtränkt, denn aus unzähligen kleinen und grösseren Wunden, quoll sein Blut hervor.
 
Und dieses Blut roch... lecker!!!

Kurz orientieren, hoffen das noch alles dran und in einem Stück war und weiter laufen.
Die Gasse entlang zur Straße so schnell wie möglich... FREIHEIT!
 
Papa...nun ist er kaputt. Regeane zog einen Flunsch als hätte ihr jemand den Lutscher geklaut. Sie stand nun auf und trat zur zerbrochenen Fensterscheibe. Hiess das etwa ihrem Vater hatte das Geschenk nicht gefallen?
 
Freiheit, schön und gut... aber was würde er denn mit seiner neu gewonnenen Freiheit anfangen, jetzt wo... Oh, moment. War dort nicht grade ein Schatten hinter ihm gewesen? Folgte ihm nicht vielleicht doch eine dieser Verrückten Frauen?
 
"HILFE VAMPIRE! HILFE HIIIIIIILFE!"

Viel mehr war ihm nicht eingefallen, etwas albern, aber vielleicht wirksam.
Er lief, lief um sein Leben, für Dimitri und Brenda, für die Liebe, für die Freiheit.
 
Vielleicht war es bei seinem Aufzug tatsächlich besser, dass es stockfinstere Nacht war und ihn kaum jemand sehen würde... und die die ihn sahen ihn wohl eher für einen abgerissenen Junkie oder Obdachlosen hielten.
Nur... der Schatten... der schien stetig hinter ihm zu bleiben.
Und das Auto? War das nun nicht auch schon mehrere Male an ihm vorbei gefahren?
Vielleicht wurde er auch einfach paranoid?
...aber er besass immerhin die zwei grössten Schätze: Die Freiheit und das Koks in seiner Hand.
Hatte das Tütchen eigentlich den Sprung durch die Scheibe heile überstanden?
 
Frei!

HA ihr Eier, damit habt ihr nicht gerechnet was?

Lachend lief Raphael weiter, jetzt war er weg und sie würden ihn nicht wieder bekommen...

Kurz hielt er die Tüte Koks vor sein Gesicht und sieht wie etwas des Pulvers aus einigen kleinen Löchern rieselte.
er hielt es fest in der Faust, Zuhause wartete noch mehr, ZUHAUSE!
 
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