[03.05.2008] Da habe ich doch gestern was nicht mitbekommen

AW: [03.05.2008] Da habe ich doch gestern was nicht mitbekommen

Henry, bitte komm nach oben.

Ferdinand hatte die Ahnung, dass er Henry hier brauchen würde.

"Vater braucht mich oben", sagte Henry daraufhin und machte sich auf den Weg zurück nach oben.

Ferdinand erfuhr von Antonia welchen Anruf sie getätigt hatte und flüsterte ihr zu:

"Ich hoffe, Herr Stahl kann etwas ausrichten. Es macht mir Sorge, dass etliche Häuser noch nicht geräumt sind. Wenn es jetzt tatsächlich eine Explosion gibt, dann gibt es unnötig viele Opfer...den Beamten betrunken zu machen war keine gute Sache!"
 
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Was wollte der Malkavianer? Dass Andrew sie irgendwohin beförderte? Was war denn hier los? Hatte der den Knall nicht gehört? Und diese Panikmache und Hektik. Sie war mehr als erregt und konnte es nur schwer verbergen. Ein Gewussel und Gerenne. Glaubte denn irgendjemand ernsthaft, dass hier irgendetwas anderes als falscher Alarm gegeben wurde? Das konnte doch nicht sein. Es hatte was von einem Wespennest in das mit einem Stock gestochert wurde und alles flog wild durcheinander. Bereit sich einzeln erschlagen zu lassen. Vielleicht wollte jemand, dass man Hals über Kopf floh?

Als Antonia mit der Nachricht von Stahl kam, hätte sie fast aufgeseufzt. Endlich wurden Leute eingeschaltet, die allen Anschein genügend Kontakte und Einfluss hatten, um das Ganze ein wenig zu Erhellen. Gut gemacht! Ein Punkt für de Groote.

Dann erhob sich Holzheim und er schwankte und wurde blas und …. setzte sich wieder. Übergab er sich auch schon? Nein, soweit war man noch nicht. Also weiter im Text.
„Nun denn, lass uns aufbrechen. Nicht ohne noch einen Kleinen mit auf den Weg zu nehmen. Prost mein Junge.“

„Andrew, bitte stütze ihn. Wir wollen aufbrechen und sag Rufus Bescheid. Wir kommen raus.“ Und Antonia raunte sie zu: „Ich kümmere mich um unseren Gast. Er wird keine Schwierigkeiten machen. Ein wenig Gedächtnismanipulation. Sie verstehen? Aber an einem ruhigeren Ort, sodass möglichst wenig Ablenkung vorhanden ist.“

Sie begab sich Richtung Ausgang. Würde sie jemand aufhalten oder konnte sie mit Holzheim, zur Not auch mit der Gewalt ihrer Stimme, ihr Auto besteigen?
 
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Gut, dann sollte die Gräfin eben verschwinden, dann musste Ferdinand sich wenigstens nicht mehr mit ihr herumärgern. Wie kam diese Frau dazu ihn komplett zu ignorieren?
Er kümmerte sich lediglich darum, dass die Anweisungen des Sheriffs ausgeführt wurden, und sie schien das Ganze mehr als Spiel zu betrachten, sie spielte doch mit diesem Beamten nach Lust und Laune, schien sich gar daran zu ergötzen und insgesamt den Ernst der Lage völlig zu verkennen.

Ferdinand bekam mit was sie zu Antonia sagte, blickte ihr mürrisch nach, und nun verbarg er seine Verärgerung nicht mehr, die war ihm deutlich vom Gesicht abzulesen. Unmögliche Person! Ja, gut wenn sie weg war.
 
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Vier Autos von den Stadtwerken und ansonsten nichts Besonderes, bloß dass der große Brujah gekommen war.
Henry war ihm entgegengegangen und dann waren sie beide ins Café gegangen.
Bisher keine Polizei in Sicht.

Vier Autos. Hieß das nicht eigentlich, es gab noch drei andere Typen von den Stadtwerken, die versuchten mitten in der Nacht die Leute aus ihren Buden rauszubekommen?
Aber wo waren die? Und wo waren die Leute, die sie rausholten? Schon irgendwie seltsam.
 
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Helena würde Antonia, Ferdinands Guhl und auch Christine eine gleichlautende SMS schicken.

Der Inhalt: Hat vermutlich keinen Zweck, zieht euch diskret zurück, nehmt möglichst viele Hinweise auf uns mit. H.N.

Zumindest Christine und Antonia würden verstehen, vermutlich auch Ferdinand, nachdem er mit ihr in der Klapse gewesen war.
 
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Henry erschien, er sah, dass die Gräfin fast aus dem Café raus war und wie Ferdinand ihr verärgert nachschaute. Die Gräfin verließ das Café obwohl Sheriff und Hüterin wollten, dass sie hier Stellung hielten?

„Henry, gib mir bitte dein Telefon…nachdem du die Nummer von Frau O´Niell gewählt hast.“

Henry holte sein Telefon hervor, suchte Helenas Nummer raus. Da kam gerade eine SMS.

„Eine Nachricht von Frau O´Niell.“

Henry gab Ferdinand das Handy, dieser las die Nachricht und zeigte sie auch Antonia.

"Also eine Planänderung. Henry, ich würde dennoch gern kurz mit Frau O´Niell sprechen, wähle ihre Nummer. Dann geh und sag Christine Bescheid, sie wird am besten wissen was hier im Café nicht maskeradetauglich ist."

Henry gehorchte, übergab Ferdinand das Handy und eilte dann wieder zurück in den Keller.

"Es ist eine SMS von der Hüterin bekommen", teilte er Christine und Max mit.

"Wir sollen uns von hier zurückziehen und alles mitnehmen, was Hinweise auf die Existenz von Kainskindern geben könnte."
 
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Christine hatte die SMS auch bekommen.

"Ja, wir müssen alle Akten über den Bluthandel und die Blutkonserven mitnehmen, außerdem die Getränkekarten", sagte sie. "Die Zellen können wir leider nicht abbauen, aber vielleicht hält man sie für Kellerräume, wenn wir die Pritschen alle in einen Raum packen."

Es war nicht so ganz einfach, immerhin war auch nicht viel Zeit.
 
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Antonia wunderte sich nur noch, das war doch alles nur noch verrückt, aber eigentlich hatte sie bisher weder Enio noch Helena als verrückt erlebt, sondern als Leute, die wußten, was sie taten. Sie sollten verschwinden und Spuren beseeitigen, na dann würden sie das halt mal tun.

"Gibt es hier einen Hinterausgang oder wie kann das gehen? Ein Hof, von dem aus man was machen kann?" fragte sie, denn darüber hatte sie sich noch nie Gedanken gemacht.
 
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Out of Character
@Casandra: Christine ist im Keller, sie kann Antonia nicht hören, außer sie fragst per Telepathie oder ist selbst in den Keller gegangen. ;)

"Ich werde die Hüterin fragen, ob es einen Hinterausgang und Hof gibt", sagte Ferdinand zu Antonia, während er wartete ob Helena dranging.
 
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Out of Character
Hab ich geändert. Nein, ich bin nicht ständig mit Telepathie zu Gange, das ist für den Notfall, nicht als Dauereinrichtung gedacht


Hatten der Kerl nicht alle Türen geöffnet? Naja, dann sollte er eben die Hüterin fragen.

"Ich fange schon mal an, hier oben alles einzupacken." Mit Hilfe von geschärften Sinnen, würde sie das vermutlich schnell schaffen.
 
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Henry fing schon mal an die Pritschen alle in einen Raum zu packen.


Nachdem Ferdinand das Telefongespräch beendet hatte ging er auch in den Keller und sprach Christine an.

"Frau O´Niell sagte, es gibt hier einen Hof? Wohin packen wir die Sachen, die wir wegtransportieren sollten?"
 
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Ben merkte sich die Autonummern der Stadtwerkeautos. Dann ging er nochmal die Straße entlang und merkte sich auch die anderen Autonummern. Man konnte nie wissen wofür es gut war, das hatte ihn schon mal auf die Spur von jemandem gebracht.
Normalerweise, wer achtete denn auf so was.
Und es gab ja im Moment sonst nichts zu tun, so konnte er sich ein wenig die Langeweile vertreiben. Für Autonummern hatte er ein gutes Gedächtnis, erstaunlicherweise, und nicht nur einmal hatte ihm das was gebracht.
Vielleicht gehörte ja eines der Autos, das hier stand, dem mysteriösen Feind, mit dem sie es zu tun hatten. Und wenn dieses Auto dann auch woanders auftauchte wo sich Kainskinder befanden, dann wäre das doch ein seltsamer Zufall, dann konnte man das nachverfolgen.
 
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"Es gibt hier Kartons, die können wir benutzen, aber die Blutkonservern müssen schnell wieder in die Kühlung, ich werde die glaube ich zum Gildehaus bringen, da haben sie Kühlschränke genug, sonst wüßte ich nicht, wo ich das so schnell hinschaffen sollte", erklärte Christine.

Dann ging sie zu dem Vorratsraum, schob ein Regal zur Seite und gleich darauf wurde die Tür sichtbar, die über eine Treppe in den Hof führte. Es war schon klar, daß es keine normale Tür war, doch das konnte man nur erahnen, aber nicht sehen.
 
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„Dann packen wir das Blut am besten als letztes ins Auto. Haben Sie ein Auto im Hof stehen?“



Das Gespräch mit Kiera war beendet, und nun rief Evelina direkt bei Ben an.
 
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Da sah Ben die Gräfin mitsamt Butler und Bürohengst aus dem Café kommen und in die Luxuslimousine steigen.
Die Gräfin verpisste sich also mit dem Bürohengst, interessant. Der Typ war ganz schön wackelig auf den Beinen, der hatte schon einiges intus oder vertrug nicht viel.
O.K., sollte die Alte eben abrauschen, den Rest konnten sie auch gut ohne sie erledigen.
Die hatte sich ja ganz schön ein Späßchen mit dem Typen gemacht, der konnte einem direkt leid tun. In der ihren Klauen wollte Ben jetzt wirklich nicht stecken.

Und dann spürte er den Vibrationsalarm seines Handys. Wer rief denn da an, Henry vielleicht?
Nein, Evelina. Könnte was Wichtiges sein. Ben ging also wieder in eine Nebenstraße, er beeilte sich, ließ sich aus der Verdunkelung fallen und nahm dann das Gespräch an. Er stellte sich in den Schatten eines Hauseingangs.

„Ja, Evelina? Was gibt es?“
 
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„Ben, guten Abend…ich hoffe ich störe nicht gerade", fing sie an, bevor jedoch Ben eine Chance hatte darauf etwas zu erwidern redete sie wie ein Wasserfall und klang sehr besorgt.

„Haben sie tatsächlich im Kofferraum übertagt? Hier in Finstertal ist das aber ein wenig zu gefährlich. Sehen Sie, der Krieg mit den Werwölfen…es wäre schlimm, wenn Ihnen etwas passiert. Wir haben doch jetzt unsere neue Villa, und darin ist ein großer Garten.
Vielleicht wäre Vater damit einverstanden, dass Sie bei uns im Garten Ihr Zelt aufschlagen. Dann können Sie wie gewohnt draußen schlafen und wären sehr viel sicherer als irgendwo am Straßenrand oder auf einem Waldweg. Ich werde am besten Henry anrufen und dann Vater fragen.
Nun ja, falls Sie einverstanden wären?
Und dann ist da noch eine andere Sache. Ein guter Freund ist in einer misslichen Lage. Jemand, der mutig ist und weder Risiko noch Gefahr scheut könnte ihm helfen, und ich weiß nicht an wen sonst ich mich da wenden könnte als an Sie. Er ist ein wirklich lieber Kerl, man sollte ihn nicht im Stich lassen, aber wie gesagt, es ist riskant, vor allem da die Obrigkeit ähem es nicht gutheißen würde wenn man ihm hilft und es kommt raus. Es müsste also heimlich geschehen.“
 
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"Nein, ich habe kein Auto im Hof, das steht in einer der Seitenstraßen", sagte Christine. "Wir werden die Kisten also tragen müssen."

Nun soviel würde es auch nicht werden, die gefährlichen Unterlagen bestanden aus einiger Handvoll Ordner und einem Laptop und die Blutkonserven ließen sich in 3 Kartons unterbringen. Oben würde Antonia auch noch 2 Stofftaschen füllen, alles andere mußte nicht unbedingt verschwinden, es wäre ja auch auffällig, wenn alle Getränke verschwunden wären.

"Die Kellertür nach unten lassen wir auf und dafür, daß das Regal vorgeschoben wird, sorge ich schon."

Wie alle Tremereguhle in Finstertal beherrschte sie natürlich die Technik der Bewegung durch den Geist.
 
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Ben freute sich, in zweifacher Hinsicht. Weil Evelina ihm so großzügig einen Schlafplatz anbot, und weil sich eine Gelegenheit für eine riskante Hilfsaktion bot. Und wen Evelina mochte, dem war es doch Wert geholfen zu werden. Da brauchte er gar nicht lange zu überlegen, diesen „Job“ musste er haben.

Er sprach mit gedämpfter Stimme.

„Das ist aber wirklich lieb von Ihnen, dass sie mir das anbieten. Da würde ich nicht Nein sagen. Aber ihr Vater ist im Café gerade sehr beschäftigt, bitte rufen Sie nicht an. Ich bin draußen ganz in der Nähe des Cafés und werde ihn später sicher noch sehen, dann kann ihn ja selbst darauf ansprechen.
Ihrem Freund werde ich gerne helfen so gut ich kann. Bitte erläutern Sie mir die Einzelheiten später, ich melde mich dann. Jetzt muss ich erstmal zurück auf meinen Beobachtungsposten.“
 
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Oh, da hatte sie dann wohl doch etwas ungelegen angerufen.
Doch sie freute sich…darüber, dass Ben ihr Angebot annehmen würde wenn Vater einverstanden war und dass er bereit war Miguel zu helfen.

„Das freut mich. Gut, dann also bis später, Ben.“

Beobachtungsposten? Und Vater war sehr beschäftigt? Was war denn dort los, da hatte Vater ihr wohl mal wieder einiges verschwiegen um sie nicht zu beunruhigen.


Ferdinand gab Henry sein Handy zurück und beauftragte Henry Ben Bescheid zu geben, dass er ins Café kommen sollte. Daraufhin schrieb Henry schnell eine kurze SMS, da er sich dachte, das sei besser als anrufen.

Bitte kommen Sie zurück ins Cafe.

Der Malkavianer hielt Ausschau nach den Kartons, fand sie und stellte sie schon mal bereit.
 
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Ben hatte kaum aufgelegt, da erhielt er eine SMS, von Henry, Ben solle zurück ins Café, aha.
Den Grund würde er sicher noch erfahren.
Na gut, ging er also zurück, am besten unverdunkelt, denn er musste dann ja sowieso noch die Tür aufmachen.
Gemütlichen Schrittes ging er also nun zurück. Irgendwas Besonderes los in der Straße inzwischen? Oder hatte er vorhin irgendwas übersehen? Ben schaute sich unauffällig nochmal besonders aufmerksam um, mithilfe von Auspex.
 
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