AW: Vampire und...Weihnachten?? oO
In Berlin feiert die Lancea Sancta Weihnachten, wenngleich nur als besonderes religiöses Highlight (deren Hauptfeiertag ist logischer Weise der Tag der Kreuzigung Jesu, nicht dessen Geburt).
Hier mal ein Innplay Weihnachtstext aus dem letzten Jahr:
"Was feiern wir in Weihnachten?
Diese Zeit ist eine Heilige Zeit, da die Christenheit sich
auf die Ankunft von Jesus Christus vorbereitet. Sollte darum
also Frieden auch Einnzug halten bei uns? Sollten wir,
des Menschen Wolf, die Herde schonen, dass sie besinnlich
und in Frieden sich kann bereiten auf den Tag der Geburt
Jesu?
"Nein" spreche ich.
Denn Jesus Christus ist nicht unser Erlöser noch unser
Messias. Er ist des Menschen Lamm, das um der Sünden
der Menschen gelitten hat und gestorben ist. Wir aber
sind keine Menschen, und er ist nicht uns gestorben,
und unser Dunkler Messias ist Longinus und nicht er.
Darum ist uns das Christfest nichts.
"Nein" spreche ich.
Denn so ein Zeichen gesetzt ist durch Jesus Christus, ist es
durch seinen Tod gesetzt worden und die Wunder, die sich
zu diesem ereignet haben. Seine Geburt ist ganz unwichtig.
Nur sein Tod ist entscheidend, und das Wunder desselben
wurde getan durch unseren Dunklen Messias Longinus,
der für seine Tat verflucht wurde durch Gott, wie wir es sind.
Darum ist uns die Geburt Jesu nichts.
"Nein" spreche ich.
Denn die Feier des Christfestes ist ein Fest der Liebe und
des Lebens. Wir aber sind die Kinder der Nacht, die Boten
des Todes und das Schrecknis der Finsternis.
Darum ist dies Fest Anathema zu allem, was wir sind.
"Nein" spreche ich schließlich.
Denn jenes Fest ist lange entweiht durch das Funkeln des
Geldes, es ist kein Gedenken an Gott mehr darin, nur das
Gedenken an Geschenke und Geld, selbst den Mildtätigen
nicht mehr als ein Anlass, des Stärkeren um Spenden zu
buhlen, eine süße Entschuldigung, ein Groschendienst den
Armen, um das Gewissen zu beruhigen.
Lasst uns ihre Beunruhigung sein.
Lasst uns ihre Finsternis sein.
Lasst uns ihr Wunder sein.
Denn zu dieser Heiligen Zeit sind wir, die Verfluchten Gottes,
das einzig wahrhaft von Gott berührte hier.
Der einzige Friede soll sein in den Christmessen
und im Heim der Familie, so sie Liebe hat.
Diese Zeilen gehen ein in die Schriften der Abtei
im Grauen Buche, das zu diesem Julfeste begonnen
sein soll, und an dem ein jeder der Abtei mitwirken mag.
Diese Schrift wird sein Kapitel I, Gedanke 1 [GB I/1]
Abt Matthäus"