Wettrüsten

Kaiserdrache

Titan
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28. Januar 2010
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Moin, wie Handhabt ihr das mit dem Wettrüsten zwischen Spieler und Spielleiter ?

Habt ihr irgendwelche Konzepte, oder gibt es bei euch keinen Händler der einen Spiegelpanzer hat, obwohl er einer der besten Schmiede in Gareth ist ?
 
Falls meine Spieler unbedingt das Wettrüsten anfangen wollen können sie das gerne tun, ich zeig dann eben auch die negativen Konsequenzen und beginne langsam aber stetig damit eine "harte" Spielweise an den Tag zu legen. D.h. das die Stadtwache dann doch mal das Gepäck durchsucht und wir alle wissen ja was so ein Gift einbringt, etc.
Ansonten gehe ich eben auch nicht mit meinen feindlich gesinnten NSCs drauf ein, sprich meine Strauchdiebe haben dann immernoch nen Küppel oder mit viel Glück einen Säbel. Dafür überfallen sie aber auch keine Heldengruppen, die vor Waffen nur so strotzen.....

Glücklicherweise kann ich aber beruhigt sagen, daß ich solche Mittel schon lange nicht mehr nötig hatte, da alle Spieler stark auf ihr Char-Konzept achten und somit auch stimmig ihre Bewaffnung u.a. wählen.
Das liegt aber vielleicht auch dran, daß wir ne lockere Gruppe von insg. ca 30 Personen im Alter zwichen 13 und 43 sind, die in verschiedensten Konstelationen unter allen möglichen SLs die verschidensten Systeme spielen. Da die meisten von uns selbst SL-Erfahrung haben gibts da eben weniger Probleme mit der Rüstungsspirale....
 
alles in meiner gruppe zu schlimm war mit dem wettrüsten, ich will garnet sagen wieviel waffen unser krieger hatte ( es waren mehr als 5 ... teilweise aufm pferd ) und jeder held rüstungsschutz mindestens 7 hatte, hab ich einfach das abenteuer "unter dem nordlicht" gemeistert. da hat sich dann praktisch alles von selber gelöst. aber das sie nach dem abenteuer einen praiosgeweihten ausrauben wollten um an seine rüstung und waffen zu kommen, darüber schweig ich mal :]


und wenn sie irgendeine "superwaffe" oder rüstung kaufen wollen ist die einfach exorbitant teuer oder es gibt sie nicht.
 
Ansonsten einfach mit Tragkraft spielen, das kann unter Umständen schon viel ausmachen.
 
Wettrüsten? Was das ? *G*

Ist es nicht normal das jeder DSA-Charakter mindesten 4 Waffen hat? X(


Na gut, Spass beiseite:

Also Wettrüsten gibt es bei mir in der Runde nicht, ganz unabhängig von dem System, da meine Truppe weiss wieviel Ärger sie sich damit schaffen.

Stellen wir uns mal den Krieger im Spiegelpanzer vor, ein Schwert an der Seite, einen Dolch im Stiefel und am Rücken hängt vielleicht sogar noch ein Zweihänder. Weiters auf seinem Pferd, oder vielleicht sogar Packpferd ( was ja schon positiv wäre^^), noch einen Kriegsbogen, 50 Pfeile, eine Lanze, ein Schield und noch zusätzliche Rüstung ala Helm, wattierte Kleidung, Nackenschutz......

Nun haben wir also diesen Krieger ( und ich hoffe das er Krieger ist, weil er sonst mal gleich aus Prinzip die meisten Waffen beim Eintritt in eine Stadt oder in ein fremdes Herschaftsgebiet hergeben darf) der sich kaum rühren kann, denn er trägt ja diesen Panzer. Charaktere die soviele Dinge haben, sind meistens wohl auch die, die selbst mit ihrer Rüstung schlafen. Also sobald der Charakter vom Pferd abgestiegen ist, fällt ihm das rumgehen schwer. Das Gewicht das er bei sich trägt ist eher was für einen Ochsen zum ziehen als für einen Krieger zum tragen. Wobei tragen geht ja noch, aber in solchem Aufputz kämpfen?

Naja, also der Krieger kommt an eine Grenze. Die schauen ihn an und sagen:
" Pro Waffe musst du Zol zahlen!"
Der Krieger schaut verblüfft und sagt:" Was denn für einen Zoll?"

Antwort:" Na, den Zoll für Handelswaren! Du bist doch sicherlich Waffenhändler oder?"

Nun ist der Krieger sicherlich in seiner Ehre gekränkt. Welcher Krieger würde das nicht sein, wenn man ihn mit einem einfachen Händler verwechselt.

Nun, irgendwie kommt der Kriger an dieser Grenze weiter. Viellicht zahlt er den Zoll, vielleicht besticht er die Wachen, vielleicht tötet er sie ja auch.

Nun Ziel der Reise ist die nächste Stadt. Er kommt zum Tor und das Spiel geht von neuem los. Diesmal jedoch sind die Wachen aufmerksamer. Welcher normale Mensch trägt schon soviel Kriegswerkzeug mit sich rum. Will der einen Aufstand auslösen? Versorgt er Attentäter mit Waffen? Was macht der?

Nun irgendwie schafft es unser Held und ist nun in der Stadt. Wird auch Zeit: Sein Pferd ist kurz vorm abkratzen. Soviel rumschleppen, das hält doch kein Wesen aus. Der Krieger sucht sich einen Platzt zum schlafen. Eine gute Taverne soll es sein. Er nimmt sich ein Zimmer und fängt mal an das ganze Zeug nach oben zu schaffen. ( Ich gehe mal davon aus dass der Krieger seine Waffen niemanden anvertraut). Nun oben im Zimmer legt er mal alles auf einen Haufen und begutachtet dsa ganze. Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Er hat sich um die Waffen kaum bis gar nicht gekümmert und der Rost nagt schon an ihnen.

2. Er hat pro Tag Stunden damit verbracht diese zu pflegen.

Ausserdem hat sein Körper überall Hornhäute bekommen da das ewige reiben der Rüstung doch erheblich anstregnder war als man zugeben will. Weiters darf er die Rüstung nun langsam überholen lassen. Die Verschlüsse und Schaniere sind abgewetzt.

Nun Tage danach und einen Haufen Gold weniger im Beutel reist der Krieger wieder ab. Im wurde sogar nichts gestohlen. Doch da kommt man an eine Räuberbande. Wir gehen davon aus das er gewinnt und mit Verletzungen davon kommt.

Irgendwann wieder eine Räuberbande.

Dann noch eine

Noch eine

usw....

Denn mal im Ernst, wer würde nicht einen Spiegelpanzer haben wollen?

Dann stellen sich weitere Fragen:
Woher hat dieser Charakter soviel Geld für die Waffen?
Geld für die Pflege und das ausbessern der Waffen?
Wie zahlt er die ganzen Zölle?`

Als Antwort wird er doch hoffentlich nicht sagen, dass er Raubritter ist.

Es sollte Fragen aufwerfen wenn ein Charakter in der teuersten Ausrüstung daherkommt und nicht erklären kann woher er diese hat. Das er ein Dieb und Leichenfledderer ist sollte ihm einen sehr mieserablen Ruf einbringen.


Aber wenn sich die Anzahl der Waffen und Ausrüstungsgegenstände im normalen Rahmen befindet und der Charakter soviel Gold hat und es sich auch verdient hat, dann sollte man es als Spielleiter dem Charakter doch auch zugestehen.

Denn ohne Gold keine Ausrüstung und hat eine Runde zuviel davon, unverdienter Weise, dann macht der Spielleiter einen Fehler.

Ausserdem ist zu bedenken, besonders bei Rüstungen, das diese nicht automatisch passt, selbst wenn man sowas irgendjemanden stiehlt. Sie ist zu klein, zu gross, sie zwickt da und dort. Das kann man mit mehr Behinderung oder mit weniger Rüstungsschutz belohnen. Waffen sind nicht alle für alle gleich gut. Ein Schwert kann ein persöhnliches Schwert sein. Also wenn es jemand anderes nutzt, macht es weniger Schaden oder der Waffenvergleich ist schlechter usw.


Wettrüsten oder zuviel an Waffen kann nur vorkommen wenn der Spielleiter sein Konzept nicht wirklich gut durchdenkt. Wenn es mich als Spielleiter stört das die Charaktere besondere Dinge haben und ich finde das sie es sich noch nicht verdient haben, dann dürfen sie finanziell nciht in die Lage kommen sie zu kaufen. Woher soll denn das ganze kommen und gefledderte Dinge sollten nicht wie angegossen passen.

Kaufen die Spieler billige Waffen in grossen Mengen, dann sollte man sie lassen. Aber sie den Hohn und Spott aussetzen, den Gefahren die dadurch entstehen, die Kosten die das verursacht und den Rufverlust den man erleidet. Nichts ist umsonst im Leben, besonders in einem Rollenspiel nicht *G*
 
Ja.... die ganze Sache mit dem Wettrüsten steht und fällt mit der Menge an Glod ( ;) ), die man als SL den Helden zukommen lässt.

Mein Kumpel und ich, die wir die "HauptSLs" der Gruppe sind, haben abgemacht, das wir diesmal mit dem Geld knauserig sind. Und siehe da, es funktioniert. Wenn das Schwert zerbricht, und man sich von seinen ebenfalls nicht so reichen Kumpanen Geld für ein neues leihen muss, hat man erst recht nicht genug, um ein Wettrüsten anzufangen. Besonders gemein ist es wenn einem die persönliche Waffe, die man sich mühsam über
lange Zeit vom Mund abgespart hat gestolen wird...naja so gemein war ich dann doch nicht ;)

Dazu kommt, das die Helden sich eher bereiterklären einem armen zu helfen, der nur wenig, bis kein Geld hat. So ist dann auch das Geschacher ala "Nee für 500D gehen wir doch nicht los !" vom Tisch.

In einer anderen Gruppe, die sehr viel Geld hat, hat die Mechanik der schweren Armbrust die Reise NICHT überstanden. Zwar hatte der Händler dem Söldner extra gesagt, das es eine Waffe ist, die möglichst an einer festen Stelle aufgebaut bleiben sollte, und wenig bis gar nciht transportiert werde soll, aber wenn er darauf besteht das Ding auf einer Reise über einige Hundert Meilen auf dem Pferd mitzunehmen....
 
Also meine Händler haben Grundsätzlich keine Barbarenstreitäxte oder Andergaster :D Mit dicken Rüstungen habe ich kein Problem , seitdem einmal die halbe Gruppe fast ersoffen ist , weil sie nur noch aus Rüstungsteilen bestand , hat sich das gelegt ;) Bei uns errreicht selten jemand mehr als RS 5 . Und wenn ich ncet will dass ein Char sowas bekommt , dann bekommt ers auch nicht . Auf hohen Stufen sieht das aber noch ein bischen anders aus

Apropos Wttrüsten : Ein Kumpel von mir , der in einer anderen Gruppe spielt , hat einen Rondrageweihten , der wirklich von jedem Wafenntyp ein Exemplar besitzt X( Er hat einen Karren auf dem er alles lagert , der hat sogar eine Mistforke , falls ihn mal ein Bauer anfällt :D Nagut , die Gruppe betreibt auch übelstes PG , ein Andergaster mit 3W+6 Grundschaden sagt schon einiges :] Dumm sowas
 
Ich habe das nun so gemacht:

In dem ersten Abenteuer Steht eine kleine Passage über das Wttrüsten, und dem Spielspass verlust den dieses mitsichbringt. Und nach dem Vorlesen des Textes habe ich mich mit meiner Gruppe beraten was wohl das beste im Sine aller wäre.
Der Krieger Spendet nun , ausser seiner Hauptwaffe, tatsächlich den überfluss an den Tempel der Rondra. ( Sind ja nur 3 Kurzschwerter, Ein Bastardtschwert, Ein Zweihäner ... usw. ) . Zum Handeln lasse ich ihn nur wiederwillig kommen, da er ein Krieger von einer angesehenden Arcademie ist, und nicht ein Händler aus den Beilunker Gassen !
Dem Major Adeptus kann ich das Handeln zwar nicht abschwätzen, aber jedoch die preise für seine Kräuter und Tinkturen stark drücken. Ebenfalls die Hexe, die ja in einer Stadt ehe nichts zu suchen hat.
Der Zwerg ist ehe nicht von dieser Welt. ( Mal ehrlich, Jugen auswürfeln ist ja schön und gut, aber ein Geweihter des Praios werden ???? Da er in seiner Jugend an Praios eine starke bindung hatte ..... )
Dem Elfen ist ehe alles Egal, solange er sich an seinem Bogen rubbeln kann ... *gg*

Am Ende sieht es nun immer so aus, das Chars, ob sie es wollen oder nicht, trotzdem sich Rüsten wie die blöden. Leider habe ich es nicht geschaft die Krieger so richtig zu motivieren auch mal mit dem Kettengeflecht und einer Primär & einer Secundär Waffe vorliebzunehmen . ( Es könnte ja immer mal was beim Kampf kaputt gehen, und was mach ich dann , Meister ? )
..... "rennen, mein lieber. Rennen"!
 
Yep, ich find auch daß zwei Waffen für einen Nicht-Kampf-Professions Helden reichen sollten. Und auch Kampf Professionen sollten nicht als wandelnde Waffenkammer herumlaufen. Ich hatte da zum Glück noch nie wirklich probleme mit.
Mit der Rüstung haben sies bei mir mal übertrieben, als ich ihnen dann mal vorgerechnet habe, was für Abzüge sie durch die Behinderung auf ihre Kampf- und körperlichen Talente hinnehmen müßten, hatte sich das dann auch erledigt. Es gibt halt Situationen, in denen man sich mal sklavisch an die Regeln halten sollte! :D
 
Diese verdammte Wetrüsten! Ja, ich kenne es nur zu gut. Aber was dagegen tun? Da gibts wahrhaft viele Möglichkeiten. Z.B. sind einige Dinge so horend teuer oder selten, daß sie schlichtweg nicht zu bekommen sind. Oder der Händler kann sich selbst nicht leisten derartige Dinger anzukaufen (der Schmied bzw. herzustellen). Man kann die Gruppe auch im Schlaf berauben lassen (auch wenn sie das nicht leiden können) und dann ein Abenteuer draus machen. Oder man lässt die Gruppe schlicht in Gefangenschaft geraten und alle Ausrüstung somit verlieren. Oder sie treffen auf einen Magier, der mit diversen Sprüchen einige von der Ausrüstung einfach vernichtet. Oder sie werden gezwungen einen Teil ihres Vermögens auszugeben um sich von irgendwo freizukaufen. Oder man erschafft ein Szenario in dem Krieg herrscht und jeder Held einen Teil seiner Ausrüstung zu Kriegszwecken abgeben muss

usw. usw...
Man muss eben nur erfindungsreich sein:missile:
 
Die Diskussion hatten wir auch schon mal irgendwie, und ich hatte da ungefähr die gleichen Ideen. Das dumme ist nur, man kann den Spielern den Kram gar nicht so schnell wegnehmen, wie sie sich neuen besorgen. :D
 
Helden mit fetter Rüstung sollten mal einen kleinen Ausflug in die Echsensümpfe machen. Man kann Helden doch immer mit unvorstellbaren Reichtümern aus halbversunkenen Echsentempeln locken. Auch der Quell des ewigen Lebens soll - glaubt man den Menschen - in den Sümpfen der Echsen verborgen sein. Es macht richtig Spaß, sich mit Kettenhemd und Plattenharnisch durch Morast zu kämpfen, wo man mit dem zusätzlichen Gewicht der Rüstung ja überhaupt nicht einsinkt, nur um ins nächste Sumpfloch zu fallen ;) . Und wie war das nochmal mit hoher Luftfeuchtigkeit? Das verlängert das Haltbarkeitsdatum der Eisenrüstung auch nicht gerade. Oder man schickt die Helden in die Wüste, wo der edle Ritter dann in seiner Rüstung gebraten wird, wenn er sie nicht ablegt. Man kann seine Helden auch ganz einfach baden schicken: mit Plattenrüstung schwimmt\'s sich besonders gut :p . Und was das Geld angeht, mit dem die Helden sich neu aus"rüsten": Es könnte ihnen doch rein zufällig ein Schelm begegnen, der - natürlich ganz aus Versehen - diesen einen Schelmenzauber wirkt (hab\' vergessen wie er heißt), wo alle Wertgegenstände unwiederbringlich zu Staub zerfallen. Oder es kommt mal eine nette Hexe vorbei, die zaubert mal "Große Gier": "Was du jetzt unbedingt willst, ist, mir all dein Gold zu geben!" Ach als SL kann man sooo viel machen... :))
 
Ja, aber es sollte schon plausibel sein, das mit der Hexe und dem Schelm ist doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen!
 
Das mit dem Schelm könnte ich mir bei meiner Gruppe schon wieder richtig gut als Strafe vorstellen. Sie laufen durch die Gegend, treffen auf jenen Schelm, es komt zu einem Gespräch, Gespräche mit Fremden arten bei uns eh meistens aus, der Schelm wird pampig und *schwupps* ist es das gewesen mit den Wertgegenständen.

Der Schelm wäre danach zwar tot und die Helden hätten wahrscheinlich immer noch fast alle ihre Ausrüstungsgegenstände aber zumindest mal als kleinen Denkzettel könnte man das sicher gebrauchen.
 
Wenn die Charaktere immer noch wetrüsten empfiehlt sich ein weltweites Szenario ind dem, wie in Baldur´s Gate, ein Material knapp wird.

Am besten verhindert man wettrüsten, indem man seine Charaktere für gewisse Zeit nicht in Städte einlässt. Man kann sie z.B. zu Unrecht eines Gesetzes beschuldigen oder so.

Aber gänzlich unterbinden läßt sich wettrüsten wohl nicht, es sei denn die Spieler sehens irgendwann ein.
 
Wir haben bei uns in der Gruppe eingeführt, dass man an keiner Stelle - wir zocken mit Zonen-RS - eine höhere RS als 5 oder 6 aufweisen darf.
Man muss als Abenteurer schließlich noch mobil bleiben! :p
 
hm, ich (SL) steh da vor nem kleinen Problemchen:

Ich hab eine Gruppe, in der sie alle nicht viel Geld haben (der Gruppendurchschnitt liegt bei geschätzten 10 Dukaten pro Kopf), aber immerhin sind sie für die nächste Zeit mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Ein neuer Spieler möchte seinen schon bestehenden Charakter einbringen, der mitlerweile knapp 3000 (ja, dreitausend!!!) Dukaten angesammelt hat (nur das Bargeld, die Ausrüstung nicht miteingerechnet). Er wird im ersten Abenteuer als Auftraggeber für die Gruppe fungieren und somit auch alle nötigen Auslagen und eine Belohnung zu zahlen haben. Aber das wird wohl (leider) kaum ins Gewicht fallen. Wie kann ich diesem Held sein Beutelchen ein wenig erleichtern, ohne dass der spieler sich mies behandelt fühlt? Er denkt zur Zeit leider auch nicht daran, sich ein Haus oder ähnliches anzuschaffen... Ich bin zur Zeit leider noch etwas ratlos.
 
Wenn die Helden schon etwas älter sind, könnte die Monarchie eine Steuerrückzahlung verlangen. Verkauf ihnen ein Schiff das sie dringend für ein Abenteuer benötigen. (Gewinnbeteiligung!!) Reibe ihnen ein magisches Artefakt unter die Nase oder wie wäre eine rührseelige Geschichte mit einer wunderschönen Maid kurz vor dem Hungertod (Schuldenberg) o.ä.? Möglichkeiten gibt es da viele!
 
Oder ein "Eisen, Rost und grüner Span" von einem Neider auf das Geld angewandt, kann da Wunder wirken.

Und schwupps habt ich auch ein neues Ziel/Auftrag. ;)
 
Dieser Charakter (Golgarit) wird im übernächsten Abenteuer nach Al'Anfa gehen, und so ziemlich jede Seite davon kennenlernen. Ich bin sicher, dass ich im da so den ein oder anderen Dukaten aus der Tasche ziehen kann, weil er den dringend für etwas ausgeben muss, was er braucht oder haben will.

So Aktionen wie den Eisenrost wollt ich eigentlich vermeiden, da ich sehr darauf bedacht bin, die Spieler nicht allzusehr das Gefühl zu vermitteln, ich würde eh mit ihnen machen, was ich will, und sei hätten keinen Einfluss darauf. Wenn soetwas nämlich des öfteren vorkommt, verlieren sie den Spaß am spielen, und dass fänd ich schade.

Das mit dem Schiff ist ne echt gute Idee, mal sehen, wie sich das machen lässt (der Zwerg in der Gruppe wird wohl alles tun auf dem Schiff mitfahren zu müssen). Da werd ich mir wohl ein Abenteuer ausdenken, in dem sie sich aufteilen müssen, um in zwei Gruppen zu handeln.

Vielen Dank für eure Hilfe.

PS: Ich seh grad, ich hätte das vielleicht unter "Dukatenproblem" posten sollen. Sorry dafür. Aber läuft ja auf ein und dasselbe raus: die Helden haben zuviel!
 
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