Habe unter der Woche "Katz und Maus" von Günter Grass beendet, "Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald gelesen und bin nun dabei Thomas Bernhards "Der Untergeher" zu beenden ... und mich beschleicht das Gefühl, daß die ungeraden Bände der SZ-Bibliothek (1, 3, 5, usw.) Bücher abgeben, welche sich einer gewissen Allgemeinheit mit aller Macht entziehen wollen ... so hatte "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" seine tiefen Täler, während es anderweitig zu brillieren gedachte, "Katz und Maus" hat verstört ob der Optik, welcher Grass den Leser aussetzt und "Der Untergeher" ist zwar flüssig zu lesen, wirft jedoch die Frage auf, ob Bernhard es nicht zu weit getrieben hat mit seiner Obsession ... wohingegen die geraden Bände wie "Der Name der Rose", "Der große Gatsby" und "Stadt aus Glas" auch dem geneigten Leser neben klasse Literatur auch Unterhaltung bieten können ... 🙄