AW: was lest ihr im mom?
Liest sich zwar etwas "steif" (Englisch von 1886), ist aber nichtsdestoweniger ziemlich interessant. Die viktorianische Zeit hat halt eigentlich eine sehr subtile Vorstellung von Horror gehabt, wobei das an manchen Stellen auch doch wieder sehr brutal sein kann.
Mr Hyde ist kein "physisches" Monster (scharfe Zähne, Klauen und 6 Arme), sondern eher eine "oddity".
"He is not easy to describe. There is something wrong with his appearance; something displeasing, something downright detestable. I never saw a man I so disliked, and yet I scarce know why. He must be deformed somewhere; he gives a strong feeling of deformity, although I couldn't specify the point. He's an extraordinary-looking man, and yet I really can name nothing out of the way. No, sir; I can make no hand of it; I can't describe him. And it's not want of memory; for I can declare I can see him this moment."
Das fand ich auch schon bei "Frankenstein" so fesselnd. Das Monster ist auch um Lichtjahre von Boris "Bolzen-im-Nacken" Karloff entfernt. :franken: 😀 Der Horror ist die Tatsache, daß da Gott gespielt wird. Es wird "Leben" aus Leichenteilen geschaffen. Das Monster selbst ist wiederum auch eher eine "oddity" als ein Monster. Es sind unendlich blasse und trübe Augen von unnatürlicher Farbe und dazu eine generelle Deformiertheit, weil es ja nunmal reinstes "patchwork" ist.