Schach lernen bzw. besser werden?

AW: Schach lernen bzw. besser werden?

also erstens: mit büchern schach lernen, dafür brauch man schon ordentlich motivation; wenn man die hat, gut -> bücher nehmen. da gibts für jede spielstärke das richte.
zweitens: gegen computer spielen halte ich zum lernen für wenig sinnvoll. programme wie fritz haben zwar lernfunktionen, aber die produzieren nur "absichtliche" fehler. das motiviert noch weniger, als 1000 mal zu spielen und 999 mal zu verlieren.
besser: auf schachservern gegen menschliche gegner spielen. das geht live oder als fernschach mit tagen bedenkzeit und hat den vorteil, dass man da eher gegen leute in der gleichen spielstärke spielt. da gewinnt man auch mal; da lernt man dann aber auch schnell, opfer anderer mattmotive zu werden...

am besten gegen fortgeschrittene schachspieler spielen, die weder in 4 zügen gewinnen, noch nett sein wollen; es reicht einfach, wenn die gegner ihre züge erklären, auf fehler hinweisen, mal ein paar züge zurücknehmen lassen. das geht in schachvereinen ganz gut, die stehen da auf sowas... ;) ansonsten reicht eine freundin, die beim schach weiß, was sie tut, und ihr wissen mit dir teilt.

und dann dem schäfermatttypen einen auf'n deckel geben... :beil:
 
Ein Matt in wenigen Zügen mit der Dame und dem Läufer. Ich habe es als Kind als Reaktion auf die Seiteneröffnung b2-b3 etc. gelernt. Da fällt man nur einmal drauf rein. In der Regel ist es so, dass du selber eine gewisse Spielstärke erreichst von der aus man nur mit viel Übung weiterkommt. Mir haben immer Schachpartner geholfen, die besser gespielt haben und mit denen man einzelne Züge besprechen konnte. Ansonsten habe ich das Schachbuch "Schach für Anfänger" benutzt. Da wurden Eröffnungen und Ähnliches beschrieben und nach jedem Kapitel gab es Übungsaufgaben. Ohne regelmäßige Übung funktioniert es leider nicht.
 
Mein Sohn (6) fängt übrigens gerade eigeninitiiert mit Schach an und versucht seine ganzen Kumpels damit zu infizieren. Erstaunlicher Weise klappt das...
 
Eher bekannt als Schäferzug.
Das ist soooo beknackt da fällt man eigentlich nur als totaler Anfänger drauf rein.
Hmm... okay. Da bin ich wohl mit meiner minimalerfahrung durch das Gameboy-Spiel Chessmaster wohl gut genug, das mir das nicht unbedingt mehr sofort passiert.
Andererseits: Ich kenne noch nicht mal alle ungewöhnlichen Geschichten, die das noch existieren, wie ich vor kurzem mal feststellen durfte, als mich eine Freundin mit ihrer gerade wachgerüttelten Schach-Laune dazu gebracht hat mal ein paar Figuren über das Brett zu schupsen.
 
Die vorherigen Unterhaltungen sind ja nun schon recht alt, aber vielleicht ist es ja von Belang:

Ich spiele seit 2011 Online-Schach auf www.redhotpawn.com. Man kann dort rund um die Uhr gegen Leute aus der ganzen Welt antreten und das Tempo durch Timebank etc. selbst bestimmen. So sind Schachpartien, die Jahre dauern, theoretisch ebenso möglich wie Live-Parteien. Ich selbst bevorzuge Spiele, die an ein bis zwei Tagen vorbei sind, da ich als Raubtierdompteur von zwei kleinen Monstern und Manager eines Vier-Personen-Haushaltes zwar keine Langeweile habe, aber immer wieder 'ne Gelegenheit finde, einen Zug zu machen.

Falls 'mal jemand Bock hat, gegen mich zu spielen, PN an mich. Ich spiele auf dem Niveau eines schwächeren Clubspielers, wobei ich sowohl die übelsten Schnitzer mache als auch meine kongenialen Phasen habe.
 
20 jahre Vorsprung in Schach sind ja an sich kaum aufholbar.

Nee, in der Regel nicht. Daher habe ich den Plan, in ein oder zwei Jahren meiner dann fünf- bzw. sechsjährigen Tochter und meiner Frau dieses geniale Spiel beizubringen; das senkt hoffentlich die Frustrationsgrenze, wenn ihr denn Schach überhaupt gefällt. In Memory ist sie bereits unschlagbar.
 
Nee, in der Regel nicht. Daher habe ich den Plan, in ein oder zwei Jahren meiner dann fünf- bzw. sechsjährigen Tochter und meiner Frau dieses geniale Spiel beizubringen; das senkt hoffentlich die Frustrationsgrenze, wenn ihr denn Schach überhaupt gefällt. In Memory ist sie bereits unschlagbar.
Es ist so, dass ich meine Kinder nie hab gewinnen lassen... ich kann das einfach nicht.
Mein Sohn ist jetzt 18 . Er meinte mal das er es ok findet, dass ich immer richtig gespielt habe, denn er schlägt einfach jeden in seiner Klasse in Schach. Es ist deswegen lustig, weil er an sich nicht so der Denker ist, sondern eher so der Partytyp. Er meint die meisten glauben erst wenn sie mehrere Spiele verloren haben, dass es nicht "Glück oder Pech" ist. Nun und mit ihm spiele ich auch seit er 6 ist, alle paar Abende mal Schach.
Es kommt bei dem Spiel halt wirklich auf viel Spielerfahrung an.

Go ist auch so!
Stratego scheint weniger von Spielerfahrung als von Strategischem geschick zu profitieren.
 
Ich bin beileibe kein schlechter Verlierer und auch kein verbissener Ich-muss-auf-Teufel-komm'-'raus-gewinnen-Spieler, aber für mich ist der Gewinn schon das Optimale, wenn ich ein Spiel spiele. Daher würde ich meine kleinen Monster auch nicht gewinnen lassen, hä hä!

Stratego spiele auch sehr gern. Leicht zu erlernen, maximaler Strategie-Spaß.
 
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