AW: Knifflige Regelhürde: Mexican Standoff
Ardettes schrieb:
Ich denke das Problem war folgendes: So, ihr habt also gleiche INi, was macht ihr?
Entweder ALLE gleichzeitig nach der Statuette greifen lassen und den am naechsten Stehenden (sprich: die anderen beiden) umschmeissen lassen
-> Statuette ist von KEINEM der drei gegriffen dafuer liegen alle drei am Boden
oder:
Gleichstand bei der Initiative (und sei es nur bei der Aktion) nicht zulassen und alternative "Entscheider" (hoechste Geschicklichkeit, 1d100 Wurf, ...) hinzufuegen.
Aber zum "Mexican Standoff":
Das "Ease-Factor"-System bei James Bond koennte da helfen:
Normalerweise bestimmt sich die (Prozent)Chance einer Aktion aus Skill (der zwischen 5 und 30 liegt) mal Ease Factor (der z.B. durch einfache/schwere Situationen hoeher/niedriger als der Standard von 5 liegt)
Um in der Situation die "Schussreihenfolge" zu bestimmen gibt es einfach Gebote von Ease-Factor (In Bond offen von 5 runterzaehlend, aber man kann es auch verdeckt machen wenn man will)
Wer den niedrigsten Ease-Factor hat handelt zuerst (hat aber den schlechtesten Multiplikator - sprich: Chance bei gleichem Skill mit den anderen) danach die anderen bei dem zuletzt gebotenen Ease-Factor (Wer also 3 geboten hat und der Gegner senkt auf 1 muesste als naechstes 1/2 ansagen... da einem das wahrscheinlich zu niedrig ist laesst man dem Gegner die 1 und ist - wenn man dann noch lebt - bei 3 dran)
Das kann man auch in andere Systeme uebertragen...
Man faengt bei einem Bonus von +20 (z.B. fuer ein System bei dem mit 1d20 gewuerfelt wird und ein hoeher Wert gut ist) an.
Wer sich beim Schuss wirklich die Zeit fuer einen "sicheren" Schuss lassen will ist halt (wenn ueberhaupt noch) als letztes dran.
Der Rest kann sich ja gegenseitig unterbieten...
Denn wer ploetzlich handelt kann auch ploetzlich "verreissen" - es also evtl. doch nicht schaffen.
Wie klingt das?