Gesundheitssystem alla Margheritana

AW: Gesundheitssystem alla Margheritana

Nogger schrieb:
Ist es billiger für die Company, den Patienten wiederherzustellen oder Ersatz zu beschaffen?
Nach dem vorgeschlagenen System ist das wohl abhängig vom SCL.
Der 08/15-Sozialhilfeempfänger ist eh nur ein Klotz am Bein
Zumindest belebt er das Gesundheitssystem. ^^
Ich denke aber, schon im Interesse der Seuchenverhinderung und des Erhalts der Bevölkerungsmasse wird es auch hier eine kostenlose Grundversorgung geben.
Seuchen werden einfach überbaut (oder halt anderweitig infrastrukturell beseitigt) und die Bevölkerungsmasse wird durch den Preis der Verhütung reguliert. Aus meiner Sicht ist SLA Industries vor allem am Erhalt seines wirtschaftlichen Status Quo interessiert. Daher ist das SCL-System wirklich interessant, aber damit wird für mich der Zwei-Klassen-Unterschied zu weit aufgerissen. Ein 11er wird arbeitsfähig erhalten? Warum? Ein reger Wechsel der Arbeitskräfte ist meines Erachtens ein guter Weg, Talente und/oder subversive Kräfte zu finden.
 
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Diese andere Frage ist aber umso wichtiger, je genauer man das "arbeitsfähig" definieren möchte. ^^
 
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Nach dem vorgeschlagenen System ist das wohl abhängig vom SCL.

Definitv, ist ja auch eine Maßgabe für die Erfahrung und den "Wert" des Operatives.

Seuchen werden einfach überbaut (oder halt anderweitig infrastrukturell beseitigt) und die Bevölkerungsmasse wird durch den Preis der Verhütung reguliert.

Wenn das so einfach hinhauen würde. In einer Stadt wie Mort ist eine ernstzunehmende Seuche ein Horrorszenario - vor allem da eine Seuche nicht halt macht an Wällen und Toren...

Ein 11er wird arbeitsfähig erhalten? Warum? Ein reger Wechsel der Arbeitskräfte ist meines Erachtens ein guter Weg, Talente und/oder subversive Kräfte zu finden.

Weil Dich selbst ein günstiger "Employee" in einem qualifizierten Beruf heute/real mal locker 50.00 Euro aufwärts kostet pro Jahr (wovon dessen Lohn nicht mal die Hälfte ausmacht...). Ein neuer braucht mindestens ein halbes Jahr, bis er brauchbar arbeitet, eine weiteres Jahr, bis er halbwegs kompetent ist. Es rechnet sich nicht, diese eineinhalb Jahre / 75.000 Euro+ zu investieren, um Arzt-/Krankenhauskosten in 4-stelliger Höhe zu sparen...
 
AW: Gesundheitssystem alla Margheritana

Ich weiß nicht.
Das SCL-System eignet sich gut für vielerlei bürokratische Fallen, weswegen meines Erachtens nicht einmal ein Konzept vorliegen muss für den Umfang der medizinischen Versorgnung. Arbeitsfähig hingegen setzt der Idee eine große Bedingung voraus. Gerade die große Anzahl an SCL 11ern schreckt mich dabei ab. Wird nach diesem System jedem Arbeiter bewilligt, arbeitsfähig zu sein, heißt das, dass die Versorgung der großen Masse der Versorgung der Priviligierten (SCL 10 und kleiner) vorgeschoben wird. Natürlich wäre eine seperate Behandlung auch denkbar, aber die meisten haben dieselben Beschwerden, weswegen der Priviligierte nicht nur dem Arbeiter gleichgestellt, sondern der Priviligierte dem Arbeiter auch im dem Sinne unterstellt ist, dass der Arbeiter zahlenmäßig überlegen ist. Die Priviligierten sind natürlich die Privatkassenpatienten und werden dementsprechend bewusst überbewertet, aber für mich zählt der Eindruck des Systems an sich.

Gesundheit sollte ein lifestyle sein, der gezielt vermarktet wird. Die bedürftige große Masse wird dem Anschein nach versorgt über eine dünne Liste kostenloser Leistungen (schlechte Medikamente, einfache Notoperationen, billige Prothesen), ist in Wirklichkeit jedoch zum Erhalt der Gesundheit primär selbst verpflichtet (das heißt, Arbeitsfähigkeit ist nicht zwangsweise gegeben) und muss sich daher die Gesundheit erhaltenen Maßnahmen erkaufen (Impfungen, wirksame Medikamente, Kontrolluntersuchungen). Die Priviligierten (also SCL 10 und kleiner) werden für Companyzwecke versorgt. Das spezialisiert sich in die kleinsten Bereiche, weswegen ein Businessop einen anderen Leistungsplan besitzt als ein Circuit-Kämpfer. Die Priviligierten erhalten aber erst einmal auch nur eine Versorgung, die nötig ist, um der Company weiterhin zu dienen (Einsatzfähigkeit). Erst ab einem sehr niedrigen SCL oder hoher Reputation kommt Komfort ins Spiel.
Es sollten Freischeine für ärztliche Untersuchungen in Quizsendungen verspielt werden, es sollte Third-Eye-Reportagen geben über das prächtige Leben Krebskranker in Krankenhäusern.


...Aber ich bin noch in der Brainstormingphase... ^^"
 
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Ich weiß nicht.
Das SCL-System eignet sich gut für vielerlei bürokratische Fallen, weswegen meines Erachtens nicht einmal ein Konzept vorliegen muss für den Umfang der medizinischen Versorgnung. Arbeitsfähig hingegen setzt der Idee eine große Bedingung voraus. Gerade die große Anzahl an SCL 11ern schreckt mich dabei ab. Wird nach diesem System jedem Arbeiter bewilligt, arbeitsfähig zu sein, heißt das, dass die Versorgung der großen Masse der Versorgung der Priviligierten (SCL 10 und kleiner) vorgeschoben wird. Natürlich wäre eine seperate Behandlung auch denkbar, aber die meisten haben dieselben Beschwerden, weswegen der Priviligierte nicht nur dem Arbeiter gleichgestellt, sondern der Priviligierte dem Arbeiter auch im dem Sinne unterstellt ist, dass der Arbeiter zahlenmäßig überlegen ist. Die Priviligierten sind natürlich die Privatkassenpatienten und werden dementsprechend bewusst überbewertet, aber für mich zählt der Eindruck des Systems an sich.

Wieso? Schau Dir doch mal unser Gesundheitssystem an - und das ist noch mit eines der sozialsten...

Gesundheit sollte ein lifestyle sein, der gezielt vermarktet wird. Die bedürftige große Masse wird dem Anschein nach versorgt über eine dünne Liste kostenloser Leistungen (schlechte Medikamente, einfache Notoperationen, billige Prothesen), ist in Wirklichkeit jedoch zum Erhalt der Gesundheit primär selbst verpflichtet (das heißt, Arbeitsfähigkeit ist nicht zwangsweise gegeben) und muss sich daher die Gesundheit erhaltenen Maßnahmen erkaufen (Impfungen, wirksame Medikamente, Kontrolluntersuchungen). Die Priviligierten (also SCL 10 und kleiner) werden für Companyzwecke versorgt. Das spezialisiert sich in die kleinsten Bereiche, weswegen ein Businessop einen anderen Leistungsplan besitzt als ein Circuit-Kämpfer. Die Priviligierten erhalten aber erst einmal auch nur eine Versorgung, die nötig ist, um der Company weiterhin zu dienen (Einsatzfähigkeit). Erst ab einem sehr niedrigen SCL oder hoher Reputation kommt Komfort ins Spiel.
Es sollten Freischeine für ärztliche Untersuchungen in Quizsendungen verspielt werden, es sollte Third-Eye-Reportagen geben über das prächtige Leben Krebskranker in Krankenhäusern.

Ja, so stelle ich mir das auch in etwa vor...
 
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Nogger schrieb:
In einer Stadt wie Mort ist eine ernstzunehmende Seuche ein Horrorszenario - vor allem da eine Seuche nicht halt macht an Wällen und Toren...
Napalm ist gefährlich, eine Seuche nicht wirklich. Ein politisches Programm zur Legitimation der Bekämpfung, Mauern zum Sichtschutz, Masken zum Eigenschutz, Neubauten zur Vergrößerung der Entfernung zum Seuchenherd. Wo da das Gesundssystem nötig ist, sehe ich nicht zwangsweise. In meiner WoP gibt es hunderte unerforschte, ansteckende und tödliche Seuchen, aber der Weg nach oben ist einfach zu groß, als dass sie ernsthaft gefährdend werden könnten. Mort ist immerhin so groß wie Europa... (zumindest nach Hörensagen)
Weil Dich selbst ein günstiger "Employee" in einem qualifizierten Beruf heute/real mal locker 50.00 Euro aufwärts kostet pro Jahr (wovon dessen Lohn nicht mal die Hälfte ausmacht...). Ein neuer braucht mindestens ein halbes Jahr, bis er brauchbar arbeitet, eine weiteres Jahr, bis er halbwegs kompetent ist. Es rechnet sich nicht, diese eineinhalb Jahre / 75.000 Euro+ zu investieren, um Arzt-/Krankenhauskosten in 4-stelliger Höhe zu sparen...
Mangelnde Effizienz ist in einem Markt, der unsterblich ist, unerheblich.
 
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Napalm ist gefährlich, eine Seuche nicht wirklich.

Aha? In wiviel Regionen hat ein Napalmangriff inklusive Folgebrände schonmal ein Drittel der Bevölkerung getötet?

Ein politisches Programm zur Legitimation der Bekämpfung, Mauern zum Sichtschutz, Masken zum Eigenschutz, Neubauten zur Vergrößerung der Entfernung zum Seuchenherd.

Achso. Und was ist mit den Mauerbauern? Den Polizisten, die die Infizierten vom "Ausbruch" abhalten? Ungeziefer (von der Mücke bis zur Ratte oder Taube), die den Erreger weitertragen?

Du denkst also, es macht mehr Sinn, ganze Sektoren mit unglaublichem Aufwand zu isolieren (was ja nicht mal an der Wall zu den Canibal Sectors richtig funktioniert), als dafür zu Sorgen, das bei der Bevölkerung ein paar Antibiotika ankommen?

In meiner WoP gibt es hunderte unerforschte, ansteckende und tödliche Seuchen, aber der Weg nach oben ist einfach zu groß, als dass sie ernsthaft gefährdend werden könnten. Mort ist immerhin so groß wie Europa... (zumindest nach Hörensagen)

Und? 1347 brach die Pest in den genuesischen Hafenstädten des Mittelmeers aus, 1349, nur 2 Jahre später, hatte sie sich über ganz Europa verbreitet, obwohl die Bevölkerung 1348 kaum mobil war und sich insbesondere die Pestkranken selbst praktisch nicht bewegen konnten.

Mangelnde Effizienz ist in einem Markt, der unsterblich ist, unerheblich.

Ja. Aber nichts desto trotz das Kriterium.
 
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Nogger schrieb:
Und was ist mit den Mauerbauern?
Das Amt besorgt den Mauerbauern äußerst preiswerte und komfortable Wohnungen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes. Da schlägt jeder zu.
Den Polizisten, die die Infizierten vom "Ausbruch" abhalten?
Dasselbe.
Ungeziefer (von der Mücke bis zur Ratte oder Taube), die den Erreger weitertragen?
Sind regional begrenzt. In meiner WoP gibt es zwar Kakerlaken, aber keine ansteckenden in den oberen Sektoren.
Du denkst also, es macht mehr Sinn, ganze Sektoren mit unglaublichem Aufwand zu isolieren (was ja nicht mal an der Wall zu den Canibal Sectors richtig funktioniert), als dafür zu Sorgen, das bei der Bevölkerung ein paar Antibiotika ankommen?
Jap. Die Isolation reizt mich mehr als der eher realistischere Ansatz der medizinischen Bekämpfung von Seuchen (wobei hierbei auch nicht zu vergessen ist, dass ein medizinisches Versorgungssystem nicht existieren muss, sondern lediglich die Medizin gegen die entsprechende Seuche). Seuchen sind im oberen Downtown schon fast unbekannt; es gibt Mythen über seltsame Sektoren, in denen etwas Unheimliches seine Wege zieht... Für mich sind Krankheiten auf jeden Fall ein Aspekt, der für mich Horror ins Spiel bringt (deswegen auch keine ursächliche, sondern stets die Symptombekämpfung). Sie einfach so auszuschalten (Sicherheit durch wirksame medizinische Versorgung), nimmt mir Horror. mWoP-yWoP.
 
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