Disney Fluch der Karibik 5 - Dead Men Tell No Tales

Beobachtung 1: Sie versuchen offensichtlich, das Erfolgsschema des ersten Teils zu wiederholen - Trio aus a.) Jack Sparrow, b.) langweiligem naiven Typen und c.) strong female lead, in welche b.) verknallt ist. Hoffentlich klappt das. Viel hängt davon ab, wie die anderen beiden Schauspieler (was weiß ich, wie die heißen) mit Depp zusammenspielen.
Beobachtung 2: Dieser Trailer markiert den exakten Moment, an dem das Klischee "Bösewicht kaut an einem Apfel (o.ä.), damit er wie ein noch größeres Arschloch wirkt" endgültig den Status "nervig" erreicht hat.
 
Gesehen und eigentlich ganz nett.. aber irgendwie fühle ich mich um Seeschlachten betrogen... diese Idee mit dem Cobramanöver von Salazars Schiff ist zwar interessant und Tricktechnisch auch cool umgesetzt, aber mir wäre es lieber gewesen wenn Kanonenkugeln und Pulverdampf fürs Schiffe versenken gesorgt hätten.
Nicht ganz so cool wie die letzten Filme, aber man kann ihn sich ansehen.
6 von 10 aufgeknüpfte Piraten. ^^
 
Ich hoffe, er ist mehr wie 1 und 4 als wie 2 und 3? Also mehr Pirrrraten! und weniger Cartoon?
 
Uh schwierig, also tendenziell würde ich sagen er ist ein Ripoff vom ersten Teil. Nur das Salazar und seine Manschaft jetzt halt die Untote Meute ist, leider macht er aber alles nicht so gut wie der erste.
und womöglich war auch Orlando Bloom Disney zu teuer, es gibt immer wieder so Momente wo man denkt: "...und jetzt kommt die Flying Dutchmen zur Rettung... oder mischt sich ein oder oder oder..".
Aber dann beschränkt sich Orlandos Auftritt auf den Anfang (welcher irgendwie 7-10 Jahre vor dem Film spielt) und das Happy End..
Und Cartoon, also ich muss mir nochmal 1-4 ansehen, aber in Teil 5 gingen mir die Hohlen Sprüche stellenweise irgendwie auf die Nerven.. das war manchmal irgendwie platt.. so Adam Sandler/Kevin James mässig, wirkte so gewzungen, also als ob die Regie dachte und um diese Szene noch aufzuwerten lassen wir Captain Jack einen Dummen Spruch sagen, und das IMMER!

Wenn ich jetzt nochmal so darüber nachdenke muss ich die Wertung glaube auf 5 von 10 Aufgeknüpfte Piraten absenken.. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Na mit Cartoon meine ich so einen Blödsinn hier. Nur echt mit *plong*-Geräusch beim Kopfstoßen. Ab da war der Film für mich gelaufen.

Oder das hier... diese ewigen Slapstick-Nummern. *gähn*
 
Ok dann wird dir Jacks erster Auftritt und die darauffolgenden (10?) Minuten warscheinlich nicht gefallen..
seien wir doch auch mal ehrlich als Vin Diesel und Paul Walker in Fast 5 mit dem Tresor als Anhänger von Policia verfolgt durch Rio (sao paulo?) geheizt sind war das schon ne geile Szene, aber dasselbe mit Pferden statt Autos und Haus statt Tresor und Rotröcken statt Polizeiautos in irgendeiner Karibik Siedlung.. srsly? Konnte ich nicht ernst nehmen, war aber wenigstens noch unterhaltend... [/url]
 
Ich habe den nie ernst genommen. Fluch der Karibik erinnert mich an die Musketier-Verfilmungen des ‚Beatles‘-Regisseurs Richard Lester aus den 70ern mit Michael York. Wenn man dem ersten Teil der jetzt fünfteiligen Reihe keine Entlarvung von Historienkitsch und falsch verstandenem Heldentum zugestehen möchte, so nimmt er zumindest fast alle Klischees der Piraten auf's Korn. Kann jedoch gut verstehen, wenn man den Plot zu lang und unlogisch empfand.

Ich melde mich wenn ich den die anderen Teile gesehen habe nochmal.

Wer Fluch der Karibik nicht mag, sollte unbedingt Black Sails schauen. Der ist nämlich allerliebst, finde ich. Unglaublich, dass Micheal Bay der Produzent ist. Kann mir das noch immer nicht erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt in den folgenden zwei Teilen ansatzweise ein paar gute Szenen, nicht viel mehr. Oft nimmt man sich nicht mal die Zeit, um wichtige Dinge zu erzählen, erwähnt sie nur durch die Figuren nebenbei. Sie gesellen sich zu den anderen Logiklücken und den vielen an den Haaren herbeigezogen Dingen, letztere wirken zudem nicht sehr fantasievoll. Der Humor ist spärlich gesät und flach. Die "epische", eher nervige Hintergrundmusik nebst lauten Effekten versucht über die langatmigen Strecken hinweg zu täuschen. Man könnte wohl behaupten, Piraten der Karibik sei mit einer der ersten "Nervbuster", aber es gab und gibt sie schon seit Filme gedreht wurden - sorry, kein Alleinstellungsmerkmal. Bei so vielen bekannten, guten Schauspielern hätte man sowohl Humorvolleres als auch Ernsthafteres machen können. Den heutigen, actionverwöhnten Zuschauer können auch die zugegebenermaßen soliden Stunts und Computereffekte nicht mehr vom Stuhl hauen.

So ist er, für was er produziert wurde, ein Sommerblockbuster. Mich wundert, warum es keinen Mockbuster oder einen Klamaukfilm gegeben hatte, der die ganze Szenerie nochmals übertreibt.

Demnächst dann also vierte und der neue fünfte Teil...

Jack Sparrow schrieb:
"Nicht bewegen! Ich habe mein Hirn verloren.
Oh! Eine Erdnuss!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ab Teil vier würde ich sagen, erinnert es mich mehr und mehr an Baron Münchhausen als an die Musketiere. So eine Art "Auf dem Highway ist die Hölle los" mit Schiffen, aber das wäre wahrscheinlich noch lustiger gewesen.
 
Der fünfte Teil beweist einmal mehr, dass die Produktionen sich um Geld drehen und nicht um gute Geschichten. Wie viele neue Produktionen ist der Film ein selbstreferierendes Sammelsorium, dass man nur verstehen kann, wenn man die vorherigen im Kopf hat. Einem Sketchfilm gleich reihen sich Gag an Gag, aber die Grundstory bleibt immer wieder die selbe: Irgendein Gegenstand muss gesucht werden, der Jack von einem berühmten (untoten) Piraten befreien soll. Hintendrein kommt dann noch die Obrigkeiten der Staaten, die auch noch seinen Tod wollen.

Aber mit Teil 5 soll ja der Fluch gebrochen worden sein - hoffentlich.
 
Was mich am meistens geärgert hatte - die Kritik über diesen Kostümklamauk zu beenden - anders als bei den Musketieren oder auch Baron Münchhausen, bleibt die Motivation und Herkunft der Piraten ungeklärt. Man wird ja nicht einfach Pirat, weil man Freude daran hat, oder das Piratenleben romantisch wäre. Das ist eine Verklärung, wie sie seit den ältesten Volksbühnen zu finden ist und großen Anteil an Klischees und Unwahrheiten trägt, die den Mob füttern. Ich hätte es besser gefunden, die Produzenten hätten sich klar für einen Klamaukfilm entschieden und keinen unterschwelligen Anspruch auf Ernsthaftigkeit oder gar Authentizität vermittelt.
 
Zurück
Oben Unten