Brainstorming Feindliche Übernahme als Abenteuer

AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

nein nicht automatisch, aber es geht in die Richtung einer Kurz-Kampagne, daher die Frage.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Tell me more, please.
Bei einer feindlichen Übernahme hatten die Spielercharaktere die Zielsetzung die Firma (Konzern wäre glaube ich zu übertrieben), die übernommen werden sollte, finanziell in starke Schwierigkeiten zu bringen, damit der übernehmende Konzern als eine Art "Samariter" auftreten konnte. Natürlich waren die Finanzhilfen mit entsprechenden Forderungen verbunden, die im Endeffekt in einer Übernahme mündeten, die von den bisherigen Firmeninhabern nicht angedacht war.

Ganz klassisch haben die Charaktere für Lieferungsausfälle/-verzögerungen gesorgt, aber der Firma auch die Steuerfahndung ins Haus geschickt (nachdem man die Buchführung entsprechend manipuliert hatte), den der Firma wohlgesonnenen Ansprechpartner der Hausbank auswechseln lassen (damit die Firma keine neuen Kredite bekam und die bestehenden Verbindlichkeiten nicht gesenkt oder gar ausgesetzt wurden) - zwar hatten sie keinen Einfluß auf die Neubesetzung, aber die Idee wurde honoriert - und den Steuerberater unter Druck gesetzt, daß er den Hilfesuchenden das Blaue vom Himmel lügt, daß das Angebot doch sehr "freundlich" sei.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Ganz klassisch haben die Charaktere für Lieferungsausfälle/-verzögerungen gesorgt, aber der Firma auch die Steuerfahndung ins Haus geschickt (nachdem man die Buchführung entsprechend manipuliert hatte), den der Firma wohlgesonnenen Ansprechpartner der Hausbank auswechseln lassen (damit die Firma keine neuen Kredite bekam und die bestehenden Verbindlichkeiten nicht gesenkt oder gar ausgesetzt wurden) - zwar hatten sie keinen Einfluß auf die Neubesetzung, aber die Idee wurde honoriert - und den Steuerberater unter Druck gesetzt, daß er den Hilfesuchenden das Blaue vom Himmel lügt, daß das Angebot doch sehr "freundlich" sei.
Nette Ideen, über wie viele Abende ging die Übernahme?
 
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Zwei, wobei man sagen muß, daß es jeweils (mit Unterbrechungen natürlich) um die 10 Stunden waren, die gespielt wurden.
 
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Also ca. 20 h d.h. 4-5 Abende, wenn man nur unter der Woche spielen kann.
 
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Warum eigentlich jenes?
Der Übernahmekanditat könnte auch ein Unternehmen in Privatbesitz sein. Ich dachte aber eher an eine feindliche Übernahme in größeren Stil.
Die PCs werden i.d.R von einem Investor angeheuert und der leistet sich die PCs auch nur, wenn er mit dem übernommenen Unternehmen nach Abzug des Gehalts der PCs einen Gewinn macht.
Größere Unternehmen sind oftmals auch AGs.
 
AW: Feindliche Übernahme als Abenteuer

Nachdem ich am Wochenende festgestellt hatte, daß meine eigentliche Idee eine Schwäche aufwieß, habe ich mich kurzerhand entschlossen die geschilderte Aufgabe (einer anderen Gruppe) zu stellen. Dabei war keiner der Charaktere im wirtschaftlichen Bereich nennenswert bewandert und die Kontakte wurden leider nur spärlich genutzt oder konnten nicht entscheidend weiterhelfen.

Wieder kamen die Spieler/Charaktere auf die (wohl offensichtlichste) Idee durch Störungen der Ausgangslieferungen dem Ziel näher zu kommen - überrascht war ich, daß gleich ein Spieler/Charakter die Frage nach der versicherung stellte. Es war so, daß das Zielunternehmen ein externes Sicherheitsunternehmen für den Schutz der entsprechenden Warentransporte angeworben hatte, selbst aber auf eine Versicherung verzichtete, aber entsprechende Rücklagen gebildet, um solche Schadensfälle abzufangen (der Vertrag zwischen dem Zielunternehmen und der Sicherheitsfirma war sehr komplex, sah aber - platt ausgedrückt - keine Haftung für Folgeschäden, z.B. Schadensersatzforderungen, vor). Ebenfalls ausgeschaltet wurde der Sachbearbeiter bei der Hausbank, aber jetzt konnten die Charaktere keinen direkten Einfluß darauf nehmen, welcher Sachbearbeiter den Fall übernehmen würde. Zum Schluß verseuchten die Charaktere die turnusmäßige Wasserlieferung mit einem (nicht lebensbedrohlichen) Grippevirus, aber konnten den Erfolg noch nicht abschätzen, weil es zu diesem Zeitpunkt schon sehr spät war und wir uns entschieden die nächsten Aktionen zu vertagen.

Das Zielunternehmen war nicht börsennotiert, aber auch keine kleine "Klitsche", sondern in einem (lokal gesehenen) Nischenbereich sehr erfolgreich.
 
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