Brainstorming dreigeschlechtliche Spezies

Das ganze würde eigentlich nur dann irgendeine Form von Sinn ergeben, wenn drei Geschlechter mit extrem unterschiedlichen Aufgaben braucht, weil aus irgendeinem Grund zwei nicht ausreichen und es die betreffende Spezies nicht zu organisierter Staatenbildung geschafft hat. Möglich wäre auch ein Symbiose von zwei Organismen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben (z.B. die dritte Spezies trägt die Nachkommen der ersten beiden aus, die wiederum den Nachkommen der dritten Spezies als Symbiosewirt dienen, bis diese groß genug sind, um sich abzulösen und in die Adultform zu wechseln).
 
Das ganze würde eigentlich nur dann irgendeine Form von Sinn ergeben, wenn drei Geschlechter mit extrem unterschiedlichen Aufgaben braucht, weil aus irgendeinem Grund zwei nicht ausreichen und es die betreffende Spezies nicht zu organisierter Staatenbildung geschafft hat. Möglich wäre auch ein Symbiose von zwei Organismen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben (z.B. die dritte Spezies trägt die Nachkommen der ersten beiden aus, die wiederum den Nachkommen der dritten Spezies als Symbiosewirt dienen, bis diese groß genug sind, um sich abzulösen und in die Adultform zu wechseln).
Hier klingt das immer so als wäre die Evolution ein Genie, dass ständig an der Optimierung seiner Arten feilt - ist es aber nicht.
Evolution ist ein Idiot, der zielloses Trial and Error betreibt und alles was am Ende stehen bleibt, das lebt dann halt.
Warum haben Männer Brustwarzen? Na weil sie sie halt irgendwann bekommen haben und wir trotzdem nicht ausgestorben sind.
Warum gibt es Tiere wie Pandas, die nahezu nur eine einzige Pflanze fressen und keinen Bock auf Fortpflanzung haben? Na, weil die halt mal ne Laune der Natur waren und irgendwie bisher Glück hatten.

"Ist halt so - warum denn auch nicht?" reicht der Evolution absolut als Erklärung. Solange etwas nicht schlimm genug ist um auszusterben, stirbt es eben nicht aus.

Die wichtige Frage ist somit nicht "Haben drei Geschlechter Vorteile?", sondern "Haben drei Geschlechter so massive Nachteile, dass die entsprechende Spezies nicht überlebensfähig ist.".

Abgesehen davon gibt es ja auch selbst wenn wir von Nachteilen für 3 Geschlechter ausgehen auch die Theorie, dass es für die Unterstützung der Intelligenz-Evolution beim frühen Menschen durchaus nützlich war, dass er körperlich außer vielleicht in der Fingerbeweglichkeit in keiner Kategorie einen Spitzenplatz hatte - denn dadurch dass die langsamen Menschen alle vom Säbelzahntiger verspeist wurden, die schnellen aber auch, haben am Ende nur die überlebt, die begriffen haben, wie gut man mit so einem Daumen einen spitzen Stock halten kann.

Insofern könnte ein Überlebensnachteil einer 3-Geschlechter-Spezies zu einer verstärkten Selektion geführt haben, die (nochmal Glück gehabt) nicht zum Aussterben, sondern zu einer herausragenden Spezialisierung führte. Und am Ende hat man dann eine außerirdische "Krone der Schöpfung", die blöderweise diese völlig unsinnige 3-Geschlechter-Aufteilung aufweist, die sogar auf dem Heimatplaneten unnötig und umständlich ist.

Wie gesagt: Evolution ist ein Idiot.
 
Hier klingt das immer so als wäre die Evolution ein Genie, dass ständig an der Optimierung seiner Arten feilt - ist es aber nicht.
Evolution ist ein Idiot, der zielloses Trial and Error betreibt und alles was am Ende stehen bleibt, das lebt dann halt.
Was aber, nach einigen Jahrmillionen, auch zwangsläufig bedeutet, dass das was sich entwickelt hat, das beste ist, was sich aus den vorhandenen Mitteln machen ließ.

Warum haben Männer Brustwarzen? Na weil sie sie halt irgendwann bekommen haben und wir trotzdem nicht ausgestorben sind.
Warum gibt es Tiere wie Pandas, die nahezu nur eine einzige Pflanze fressen und keinen Bock auf Fortpflanzung haben? Na, weil die halt mal ne Laune der Natur waren und irgendwie bisher Glück hatten.
Dass Männer Brustwarzen haben liegt vermutlich eher daran, dass sie für Frauen notwendig sind, es bei den Männern aber offensichtlich keinen Nachteil hat welche zu haben und es folglich ökonomischer ist einfach für beide Körper dasselbe Basiskonzept zu benutzen. 99% unserer Gene tun eh nichts anderes als die 1% "Basisgene" auf alle möglichen Arten zu modifizieren. Die grundlegende Chemie des Lebens ist seit knapp 3 Milliarden Jahren praktisch diesselbe.

Der Panda ist vermutlich einfach die Reaktion auf eine sich verändernde Umwelt oder das abdriften in eine ökologische Nische (in der es keine Konkurrenz gibt, weil niemand sonst so etwas absurdes versucht hat). Tatsächlich sind Pandas (noch) verdammt schlecht an ihre Lebensweise angepasst - ihr Gebiss ist suboptimal, ihr Verdauungstrakt ist suboptimal, ihr Energieverbrauch ist suboptimal. Eigentlich sind sie komplett auf Fleischfresser getrimmt. Das merken auch die Panda-"Notstationen" immer wieder, wenn sie verletzte oder (während Dürreperioden) verhungernde Pandas hochpäppeln - haben die einmal diese Fleischpaste gekostet mit der man sie da füttert weigern sich viele danach schlicht je wieder Bambus zu essen, selbst wenn sie dadurch sterben.
Sollten die Pandas es aber schaffen noch ein paar hunderttausend Jahre zu überleben dürften sie sich weitaus besser an ihre Lebensweise anpassen.

Insofern könnte ein Überlebensnachteil einer 3-Geschlechter-Spezies zu einer verstärkten Selektion geführt haben, die (nochmal Glück gehabt) nicht zum Aussterben, sondern zu einer herausragenden Spezialisierung führte. Und am Ende hat man dann eine außerirdische "Krone der Schöpfung", die blöderweise diese völlig unsinnige 3-Geschlechter-Aufteilung aufweist, die sogar auf dem Heimatplaneten unnötig und umständlich ist.

Wie gesagt: Evolution ist ein Idiot.
Evolution ist nicht zwangsläufig dämlich. Über lange Zeiträume führt sie immer zum besten, was man aus den vorhandenen Mitteln machen kann.
Manchmal legt sie sich dabei Steine in den Weg (Facettenaugen der Insekten, die mit steigender Größe extrem ineffizient werden; Wirbeltieraugen bei denen die Lichtrezeptoren nach hinten gerichtet sind und so den Umstieg auf effizientere (bescheidete) Nervenfasern verhindern) da Evolution nicht "vorausschauend handeln" kann und sich immer nur an der aktuellen Situation "orientiert", aber letztlich kommt immer etwas raus das in seiner Gesamtheit optimiert ist - oder die Art stirbt einfach aus.
D.h. entweder muss das 3-Geschlechtersystem einmal nützlich gewesen sein (wenn auch nur für kurze Zeit bzw. bis man den point-of-no-return überschritten hatte) oder die Spezies war allen Konkurrenten aufgrund anderer Eigenschaften so haushoch überlegen, dass sie sich diesen Unsinn dennoch leisten konnte.
 
Euch ist schon klar, dass auch Männer Milch produzieren und Kinder stillen können? Lest mal unter induzierter Laktation nach ;) Insofern sind die Brustwarzen bei Männern nicht so ganz nutzlos.
 
Was aber, nach einigen Jahrmillionen, auch zwangsläufig bedeutet, dass das was sich entwickelt hat, das beste ist, was sich aus den vorhandenen Mitteln machen ließ.
Das beste ist sehr relativ. Wir können zum Beispiel nicht mehr so gut schwimmen, wie damals als unsere Vor-Vor-Vorfahren noch im Wasser lebten.

Euch ist schon klar, dass auch Männer Milch produzieren und Kinder stillen können? Lest mal unter induzierter Laktation nach ;) Insofern sind die Brustwarzen bei Männern nicht so ganz nutzlos.
Ach, Mensch, Harekrishna, lass doch mal...
Oh, moment! Swafnir, wo kommst du denn auf einmal her?
 
Evolution ist nicht zwangsläufig dämlich. Über lange Zeiträume führt sie immer zum besten, was man aus den vorhandenen Mitteln machen kann.
Manchmal legt sie sich dabei Steine in den Weg (Facettenaugen der Insekten, die mit steigender Größe extrem ineffizient werden; Wirbeltieraugen bei denen die Lichtrezeptoren nach hinten gerichtet sind und so den Umstieg auf effizientere (bescheidete) Nervenfasern verhindern) da Evolution nicht "vorausschauend handeln" kann und sich immer nur an der aktuellen Situation "orientiert", aber letztlich kommt immer etwas raus das in seiner Gesamtheit optimiert ist - oder die Art stirbt einfach aus.
D.h. entweder muss das 3-Geschlechtersystem einmal nützlich gewesen sein (wenn auch nur für kurze Zeit bzw. bis man den point-of-no-return überschritten hatte) oder die Spezies war allen Konkurrenten aufgrund anderer Eigenschaften so haushoch überlegen, dass sie sich diesen Unsinn dennoch leisten konnte.

Wenn man intelligent Design annimmt dann kann Evolution zielgerichtet sein.
Ansonsten kann man annehmen das nach genug Zufällen und Selektionsforcings unterschiedlichste Ausgangslagen zu sehr ähnlichen optimalformen kommen (Delfinform und Haiform)
Ansonsten Ack.
 
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