AW: Charaktervorstellung
Der letzte Eintrag hier is zwar schon n Monat her aber ich stell einfach trotzdem mal meinen Char rein. Mein erster und einziger Werwolf Charakter und wirds hoffentlich noch lange machen^^ (und ja ich bin ein Min-/Maxer, Powergamer oder wie ihrs sonst nennen wollt und ich steh dazu xD)
Name: John Harbinger
Garouname: Bloodclaw
Brut: Homid
Vorzeichen: Ahroun
Stamm: Nachfahren des Fenris
Rang: 2
Attribute:
Körperkraft: 5, Geschicklichkeit: 5, Widerstandsf.: 4
Charisma: 3, Manipulation: 2, Erscheinungsbild: 3
Wahrnehmung: 2, Intelligenz: 2, Geistesschärfe: 4
Talente:
Aufmerksamkeit 2, Ausflüchte 1, Ausweichen 5, Einschüchtern 2, Handgemenge 5, Instinkt 3, Sportlichkeit 2
Fertigkeiten:
Etikette 1, Fahren 1, Heimlichkeit 3, Nahkampf 5, Überleben 1
Kentnisse:
Computer 1, Linguistik 1, Medizin 3, Okkultismus 1
Hintergrund:
Ressourcen 3
Totem 2
Artefakt 5 (seit neuestem): Grand Klaive ("Eisdrache")
Zorn: 8 Gnosis: 3 Willenskraft: 8
Nachteile:
Erzwungene Verwandlung: Alkohol
Hass auf Situation: Hilflosigkeit
Mal des Raubtiers
Gaben:
Herr über das Feuer
Rasiermesserklauen
Schmerzwiderstand
Fällende Berührung
Kampfgeist (I <ß it)
Exp: 68
John ist ein großer Mann um die 190cm dessen schwarze Haare, die er schulterlang trägt, und asiatisch angehauchte Gesichtszüge sofort auf seine halb-japanische Herkunft schließen lassen. Die hohen Wangenknochen, seine stechend blauen Augen und seine helle Hautfarbe bilden einen harten Kontrast zu seinem östlichen Erbe und verleihen ihm eine exotische Aura, die von manchen als anziehend empfunden wird. Obwohl er nicht den klassischen Schönheitsidealen entspricht würde man ihn wohl als gutaussehend bezeichnen.
Er ist sehr muskulös, bewegt sich allerdings dennoch mit schnellen und präzisen Bewegungen die auf große Gewandtheit schließen lassen.
Gewöhnlich trägt er ausgebleichte Jeans, die in Lederstiefeln stecken, ein Heavy-Metal T-Shirt und eine abgewetzte schwarze Lederjacke. Seit er es unter großen Anstrengungen errungen hat, ist er selten ohne "Eisdrache", ein schön gearbeitetes Katana, dessen Klinge aus blau glänzendem Silber besteht, zu sehen. In die Klinge ist ein gewaltiger Geist des Krieges gebunden, den John erst in einem harten Kampf bezwingen musste um sich als würdiger Träger zu erweisen. Von diesem Kampf sind immer noch Narben an Johns linkem Arm zu sehen.
Er ist ein extremer Langschläfer und kommt selten vor 10 Morgens aus dem Bett. Was John an Essen verschlingt würde normalerweise für vier Personen reichen jedoch setzt er aufgrund seines ausgiebigen Trainings mit seinem Mentor Bruce, einem Ahroun der Kinder Gaias, kein Fett an. Auch ist er nicht der Hellste, hat jedoch öfter überraschende Geistesblitze und innovative Ideen als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Hintergrund:
John wurde als Sohn eines reichen Ehepaars in Washington geboren. Sein Vater war ein japanischer Geschäftsmann der vor vielen Jahren nach Amerika umgezogen war, seine Mutter eine erfolgreiche Ärztin. Schon früh war klar das John ebenfalls Arzt werden sollte und durch den Einfluss seiner Eltern war sein Studienplatz schon gesichert als er noch nicht einmal in der High-School war.
Sein Vater war von japanischen Kung-Fu Filmen, insbesondere denen von Bruce Lee, begeistert, und selber eifriger Ausüber von asiatischen Kampfsportarten in seiner Freizeit. Schon im Alter von vier Jahren wurde John von seinem Vater in diesen Künsten trainiert und als er älter war entwickelte er eine ähnliche Affinität zu diesem Sport wie sein Vater. Vor allem halfen sie ihm den schulischen Druck, den seine Mutter schon früh auf ihn ausübte, auszugleichen. Da er, trotz größter Anstrengungen, niemals mehr als durchschnittliche Leistungen in der Schule brachte, war sie nie recht mit ihm zufrieden.
Abgesehen davon war Johns Kindheit und frühe Jugend relativ glücklich, und er dachte sein Lebensweg wäre schon vorausgeplant. Mit 14 brach sein Leben jedoch zusammen, als seine Eltern, vor seinen Augen, von einer Straßengang erschossen wurden, als sie sich eines Abends auf dem Rückweg von einem Kinobesuch befanden. Sein vater weigerte sich, sein Geld herauszugeben und einer der jungen Kriminellen verlor seine Beherrschung. John wachte wenig später in einem Krankenhaus auf, in das ihn ein Passant gebracht hatte. Er konnte sich nur dunkel erinnern and das Gefühl von Fleisch, das unter seinen Fingern - Krallen?? - zerriss, den Geruch von Blut in der Luft, sein Geschmack in seinem Mund, den brodelnden Zorn, der alles zu roten Schemen verschwimmen lies. Er verdrängte diese Erfahrungen und stempele sie als Hirngespinste ab, die er sich erträumt hatte. Die Tatsache, dass alle Mitglieder der Gang, die seine Eltern getötet hatte, zerfetzt aufgefunden worden waren, ignorierte er so gut es ging. Schließlich war das, an was er sich erinnerte gar nicht möglich.
Er wurde nach diesem Ereignis in ein Waisenhaus eingewiesen, da er zu niemanden aus der Familie seiner Eltern engeren Kontakt hatte, und auch keinen wollte.
Die erste Zeit war John traumatisiert, zeigte sich wochenlang nicht in der High-School und konzentrierte sich voll auf sein Kampfkunst-Training, um sich abzulenken. Nach einigen Monaten fasste er sich jedoch, und nahm sich vor wenigstens die High-School zu beenden und vielleicht das Medizin-Studium zu schaffen das sich seine Mutter so gewünscht hatte.
Er begann die neugewonnenen Freiheiten schätzen zu lernen die ein einsames Leben bot, entdeckte seine Liebe zu Heavy-Metal Musik und bunten Frisuren, hatte seine ersten Versuche mit Drogen, Frauen und anderen Ausschweifungen. Nur Alkohol rührte er aus Gründen, die ihm selbst schleierhaft waren, nie an. Immer wenn er auch nur den scharfen Geruch von etwas Alkoholischem in die Nase bekam stiegen dunkle Vorahnungen in ihm auf, und ein überwältigendes Gefühl, das etwas schlimmes passieren würde, falls er trinken sollte, überkam ihn.
Seine schulischen Leistungen blieben weiterhin mittelmäßig aber immerhin schaffte er es, sich für die Universität zu qualifizieren, wenn auch nur sehr knapp. Durch die Erbschaft seiner Eltern hatte er keine Geldprobleme, und er begann im Alter von 18 tatsächlich das Medizinstudium das seine Mutter für ihn geplant hatte. Nebenbei jedoch eröffnete er ein Kung-Fu Dojo da er in dieser kampfkunst inzwischen so gut geworden war das er sich das Lehren zutraute. Im Gegensatz zu seinem Studium, das er nach 3 Semestern wieder beendete, lief sein Dojo so gut, dass er nach einem Jahr einen weiteren Lehrer einstellte.
Gerade als er dachte sein Leben habe sich ein wenig eingependelt, tauchte mehrere seltsame Leute vor seiner Tür auf und forderten ihn auf mit ihnen zu kommen, denn sie hätten ihm etwas wichtiges zu sagen....
Kurz darauf nahm John seinen Garounamen "Bloodclaw" an und wurde in die Geheimnisse und Riten seiner neuen Gemeinschaft eingeführt.
Seitdem sind mehr als ein jahr vergangen und er hat mit seinem Rudel, das ihm inzwischen näher steht als es selbst seine Eltern taten, einige große Taten vollbracht und wird als ruhmvoller Krieger geachtet. Sein Dojo betreibt er immer noch nebenbei auch wenn er dort immer seltener auftaucht und einen weiteren Lehrer angestellt hat, der das meiste übernimmt.
Noch immer weiß John nicht genau warum er keinen Alkohol trinkt, aber er ist sich sicher dass es ihm nicht gefallen würde. Seine größte Schwäche (neben seiner häufigen Selbstüberschätzung) ist sein Unvermögen sich irgendwem oder irgendetwas auszuliefern. Wenn er das Gefühl hat die Situation in keinster Weise beeinflussen zu können kann er sein Temperament nicht zügeln und tut alles um aus einer Situation der Hilflosigkeit zu entkommen.
Mit der Zeit hat sich eine verbotene Beziehung zwischen ihm und der Theurgin seines Rudels aufgebaut, die bisher zum Glück noch unerkannt bleib.
Sein Rudel:
Kate, weichherzige Theurgin der Kinder Gaias
Arist, computerbessessener Philodox der Glaswandler
Sophia, in Rätseln sprechende Ragabash der Stillen Wanderer