AW: Bloodlines: The Chosen
Du hast bei den Duchagne noch die Illusionen vergessen (was anderes machen die mit ihrer Diszi ja nich).
Das ist definitiv falsch. Sogar die Autoren sagen, daß sie die Blutlinie nicht zu simplen Illusionisten machen wollten.
Was ja auch stimmt, die Disziplin hat absolut nichts mit Sinnestäuschungen zu tun. Es werden auch nicht die Sinne manipuliert, sondern die Emotionen. Die Opfer werden dazu gebracht sich an Eindrücke zu erinnern, die mit bestimmten Gefühlen verbunden sind und so die Gefühle zu erleben. Was genau die Opfer nun sehen, liegt völlig außerhalb der Kontrolle des Anwenders, er kann einzig und allein die Gefühle bestimmen, die empfunden werden sollen. Das die Disziplin mit höheren Stufen mächtiger wird und tatsächlich zu Halluzinationen beim Opfer führen kann, hat immernoch nichts mit Illusionen zu tun. Der Anwender hat immernoch keine Ahnung, was der Opfer eigentlich sieht, wenn es halluziniert.
In diesem Zusammenhang finde ich die Kraft, die dem Opfer die Sinne raubt oder dämpft sehr unpassend, da man dort nämlich von der Vorgabe, nicht die Sinne, sondern die Gefühle zu beeinflußen abgewichen ist. Ich denke mal, weil man sich, auch wenn man keine Illusionsten wollte, an den Kräften der Ravnos orientierte. Schade eigentlich, da die Blutlinie ansonsten eigentlich gut gelungen ist. Auch wenn das Klischee des abgestumpften, perversen Reichen eigentlich zu abgegriffen ist.
Aber die einzigartige Disziplin reißt es wieder raus, weil sie ja die Gegenthese dazu ist. Mit irgendeiner anderen geistigen Disziplin wäre die Blutlinie einfach nur platt und bestimmt beim ersten Sichten aussortiert worden.
Also nochmal die Kurzform: Sie erzeugen Halluzinationen, keine Illusionen.