[27.04.2008] Spaziergang der Außenseiter

AW: [27.04.2008] Spaziergang der Außenseiter

Jenny umarmte ihren Onkel Fogy kurz zur Begrüßung und sah dann mit haßerfülltem Blick zum Cafe hinüber, für Rothschild musste es so aussehen, als wäre er gemeint, den sein Weg führte in exakt in das direkte Blickfeld zwischen der Caitiff und dem Elysium.
Dieser miese kleine Drecksack war also tatsächlich gradewegs ins Cafe gerannt und hatte dort natürlich nichts besseres zu tun, als die ganzen anderen Idioten aufzuschrecken. Das würde der kleine Verräter noch bitter bereuen, hoffentlich war seine Bestrafung sehr gründlich, denn es würde eine weitere, gemeinere geben.
Na super und Mister Akademietampon war natürlich auch schon informiert.
Fuck!
Das wurde ja immer besser.

Die Anarche spürte wie kalte Wut in ihr hochstieg, sie hatte große Lust den ein oder anderen aus der Clique dort aufs übelste zu vermöbeln. Aber die anderen trieben zum Aufbruch und da Jenny grade keinen Mordprozess gebrauchen konnte schloß sie sich wiederwillig an. Rückzüge lagen ihr gar nicht und besonders diesen würde Miguel auch noch zu spüren bekommen.
Wichser!

"Vielleicht gehen wir in kleineren Gruppen? Ich muss eh mit Meyye unter vier Augen sprechen!?"

Ihr Handy vibrierte und sie warf einen kurzen Blick auf die Sms, das klang gar nicht gut.
Zuerst aber war der Neue dran, aus den Augenwinkeln sah Jenny das Meyye mittlerweile telefonierte. Irgendwie hatte der ganze Tumult auch was angenehmes.
Wenn es diese Spielverderber nicht geben würde, wäre es fast lustig.

"Hey Salem, wie kann man dich erreichen? Würd dich gern näher kennenlernen, aber zur Zeit ist ziemlich durcheinander. Hast ne Nummer, oder ne Adresse?"

Sie tippte inzwischen ihre eigene sms an Peter zurück.

Hi Darling! Das hört sich übel an, steckst du immer noch in Schwierigkeiten? Ich sagte doch das ich dir helfe wenn was ist. Bin grad im Stress rufe dich aber gleioch auf jeden Fall noch an, also bleib am Rohr und halt die Ohren steif! xox
 
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"N'abend Romero. Lang nich gesehn." begrüßt sie den Ghul. Wobei es zweifelsfrei beidseitig begrüßt wird, dass es so lange Ruhe gab. "Wollt nur bescheidsagen wegen der komischen Figur in der Nähe vom Café de Troís. Könnte das Café beobachtet haben, vielleicht ein Garou. Jenny und ich sind rauf, aber derjenige hat Nebelbomben geschmissen und is abgehauen. Hab dafür gesorgt, dass die Spuren harmlos aussehen, also keine Sorgen wegen der Maskerade. Ansonsten is eigentlich nix passiert." Ja, wenn alles immer so einfach klingen könnte.
 
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„Wollen Sie nun doch nicht dort hingehen?“ fragte der Malkavianer Helena.

„Nun, immerhin ist Herr Grossini dort. Es sieht jedenfalls nicht danach aus als ob dort gekämpft wird.“

Große Lust hatte er eigentlich nicht sich zu den Kainskindern dort hinten zu gesellen.
 
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Ghul des Prinzen, Toni Romero:

Ausgerechnet Meyye, sie stand im dringenden Vedacht eine Verräterin zu sein und war doch eine der wenigen die sich im Kampf gegen die Garou als nützlich erweisen konnte. Leider hatte Romero nicht die leisteste Ahnung wie bei der eben stattfindenden Sitzung über ihr weiteres Schicksal entschieden worde war. Aber es war ein Thema soviel war sicher.
Die Erwähnung der dreckigen Caitiff ließ die Sachlage für den Sekratär nicht eben beruhigender erscheinen. Hörte sich nach nem Job für die Geißel an.

"Die Aussage des Herrn Cortes klingt mit Verlaub wesentlich dramatischer! Ich werde eine Prüfung veranlassen müssen. Können Sie bis dahin schon mal irgendwelche nähere Angaben zu dem Unbekannten machen? Wenn es sich um einen Garou gehandelt hat, haben Sie richtig gehandelt Miss Mwenda. Ich hoffe jedoch sehr, das Sie mit Ihrer Annahme recht haben und es keine unverhofften Zeugen gab? Wir können Publicity derzeit sicher nicht gebrauchen, ...wie Sie sich denken können..."

Mwenda, kaum einer kannte diesen Namen und noch weniger sprachen ihn aus.
Alleine dies mochte den Ghul eher unangenehm, als gewollt freundlich erscheinen lassen.
 
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Meyye sieht das nicht halb so eng wie das vielleicht geglaubt werden könnte. Romero ist halt einfach der Ghul des Prinzen, der könnte sie nicht duzen, wenn sein Leben davon abhinge. Und wenn er einmal was tun müsste, das nicht der Torrie-Etikette entspricht, fällt er garantiert danach tot um oder begeht Harakiri oder sowas. Eigentlich ein armes Schwein.

"Auch mit Verlaub, aber der Herr Cortes is'n bissel neben der Spur... außerdem isser gleich weggelaufen und hat das meiste gar nich mitgekriegt." Da scheint sich Meyye immerhin sehr sicher zu sein. "Nähere Angaben hab ich leider keine, außer eben.. schwarzvermummt, steht auf Hausdächern rum, schmeisst mit Steinen und buntem Nebel. Alle Zeugen die's gab sin' selber von uns.. und die Bullen finden morgen nen Einbruch, für den ein paar verrückte Einbrecher mit Mörtelkrallen die Wand hochgekraxelt sin'. Der Herr Cortes soll sich mal nich so in's Hemd machen. Kein Maskeradebruch, keine Verletzten, gar nix. Aber vielleicht ein Garou der das Café im Auge hat, da können wir mal 'ne Warnung rausgeben."
 
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Peter schaute sich die SMS an und verstaute dann wieder sein Handy. Wenn er einmal kurz Jenny blick fangen könnte, würde er ihr kurz zunicken. Doch hingehen, würde er ersteinmal nicht und da Helena von dem letzten Malkavianer in der Stadt angesprochen wurde, schwieg er auch auf seine Frage.
 
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Massimo besah sich den Schaden am Haus. Ja, das könnte man durchaus als Einbruch interpretieren, zumindest auf den ersten Blick betrachtet.

„Der Toreador hat die Aura des Vermummten gelesen und sagte, der sei ein Kainskind und kein Werwolf."

Kamen der Malkavianer und die anderen jetzt doch nicht her? Die standen da nur.

"Ich werde am besten Entwarnung geben bei den Leuten im Café, danach würde ich mich euch gern anschließen. Wo wollt ihr dann noch hin, in eine bestimmte Kneipe?“
 
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Ghul des Prinzen, Toni Romero:

Man wurde nicht der erste und beste Ghul der Stadt wenn man nicht zwischendrin etwas Mut bewies und auf den eigenen Bauch hörte.
Und wenn Romero eines hatte, dann einen untrüglichen Instinkt für die richtige Entscheidung.
Irgendetwas sagte ihm, das Meyye noch eine größere Rolle zu spielen hatte.
Es konnte also sicher nicht schaden, sich ihr gegenüber als verständnissvoll und verhandlungsbereit zu erweisen.
Wer weiß wozu es gut war?

"Nun gut, ich werde Ihrem Urteil vertrauen schenken und die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Sollte es sich allerdings herausstellen, dass Sie hingegen mein Vertrauen mißbraucht haben, wird es weitreichende Folgen nach sich ziehen. Sehen Sie inzwischen die Angelegenheit als erledigt an! Guten Abend, Miss Mwenda."

Hoffentlich war das kein Fehler?
Er legte auf, nachdem Meyye geantwortet hatte.
 
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"Ich denke, wenn wir auch noch hingehen, machen wir uns nur noch verdächtiger und die Sache artet aus, denn als Gaffer können wir uns nicht tarnen", sagte Helena.
Sie hoffte, daß irgendeiner dem fremden Gangrel sagen würde, daß er sich melden sollte, gerade in der heutigen Zeit, da die Garou und dieser Tzimi auf dem Kriegspfad waren.

"Es wäre gut, wenn man diesen Kerl auf dem Dach finden könnte."
 
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Sicher sind in ihrem 'Gewerbe' nicht mal Tod und Steuern, von daher könnte Meyye ein wenig mulmig dabei werden, als Romero ihr den Schwarzen Peter zuschiebt, den sie eigentlich ohnehin schon die ganze Zeit in der Tasche hatte. Aber bei den Bonzen klingt das immer gleich so wie ein Damoklesschwert! Kann sie denn wirklich sicher sein, dass alles glattgehen wird und die Bullen die Schlüsse ziehen, die sie sich denkt? Hat sie wirklich keine Menschen übersehen? Wer kann das schon so genau wissen. Eigentlich wollte sie beim Abzug der anderen noch ein wenig dasein und auf ihre Ohren achten... aber jetzt werden es immer mehr Kainiten, da kann sie das vergessen.

Sie wird allerdings den Sabbat tun und Romero gegenüber jetzt eine Schwäche zeigen. Da muss sie einfach durch. "Schön. Guten Abend, Herr Romero." sagt sie und legt auf. Wahrscheinlich das erstemal dass sie ihn so höflich angesprochen hat, und vielleicht versteht er es sogar so. Dabei war gerade die Förmlichkeit für ihr Verständnis eine Unhöflichkeit. Kein Wunder, dass sich die beiden nie so richtig verstehen...

Kurz blickt sie noch zu Massimo, denn seine Bemerkung hat sie durchaus noch mitbekommen. Ein Kainskind also und kein Garou. "Miguel hat das gesehen, was? Hm..." Was bedeuten soll, sie zweifelt auch an dieser Wahrnehmung des Hasenpanier-Torries. Dann zuckt sie die Schultern. "Kein bestimmtes Ziel..." Und endlich trabt sie wirklich los. Wenn Massimo mitkommen will, soll er das halt tun. Jenny kennt er ja offenbar.
 
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„Ja, das stimmt natürlich, wenn dann dort noch mehr Leute vor dem Haus herumstehen würden, das wäre viel zu auffällig.
Das Kainskind auf dem Dach finden? Hm, oben auf dem Dach könnte ich vielleicht etwas herauslesen was auf die Identität der Person schließen lässt. Aber dafür müsste ich erst einmal auf das Dach kommen. Wie soll das gehen ohne einzubrechen oder jemanden aus dem Bett zu klingeln."
 
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"Ich gehe mal davon aus, daß der der oben war auch nicht geflogen ist", meinte Helena dann und sah zu Peter mit seiner Ausrüstung. "Wir könnten ja so tun, als gehen wir spazieren oder sind auf dem Nachhauseweg."
Sie musterte das Haus, vermutlich würde die Haustür nicht verschlossen sein. Auf der anderen Seite wunderte sie sich, daß es ein solches Haus in dieser Gegend gab, denn eigentlich sollte das hier zu den besseren Gegenden der Stadt gehören. Hatte sie vielleicht da was nicht mitbekommen?
"Gut wäre es, wenn sie sich verdunkeln könnten."
 
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"Ja, schauen wir uns das Haus einfach mal an."

Wie es schien hatten sich die anderen Kainskinder mittlerweile verzogen. Oder stand da doch noch jemand? Jedenfalls nicht mehr die ganze Gruppe.

"Verdunkeln kann ich mich leider nicht, nein."
 
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Da sagte Massimo: "Ich kann ja Hannah anrufen, dann erfahre ich wo ihr seid. Oder besser noch, mein Kauz folgt euch, dann kann er mich später zu euch führen."

Der Nosferatu holte nun seinen Kauz aus seiner linken weiten Manteltasche und schien ihm etwas zu "sagen". Als die anderen dann weggingen folgte der Kauz ihnen und würde wieder zurückkommen sobald sie in einen Kneipe gegangen waren.

Massimo wollte seinen Gesprächspartnern aus dem Café Bescheid sagen was gewesen war, und vielleicht sollte man nach Hinweisen auf den Maskierten suchen.
So war Massimo also noch da als Helena, Peter und der Malkavianer das Haus erreichten.

"Es gab keine Toten oder Verletzten, der Vermummte ist geflüchtet und die Schäden sehen halbwegs nach einem Einbruch aus", berichtete der Nosferatu.

"Erstaunlicherweise hat kein Sterblicher etwas mitbekommen...zumindest scheinbar, wobei man sich da aber nicht 100%ig sicher sein kann. Bevor ich es vergesse, und damit Sie mich kontaktieren können..."

Der Nosferatu kramte in seiner rechten Manteltasche nach weiteren Visitenkarten und gab dann allen Dreien eine.

„Es wäre vielleicht von Interesse auf dem Dach nachzuschauen. Ich könnte zunächst meinen Kauz hochschicken. Und wenn dort etwas Kleineres herumliegt könnte er es uns bringen.“
 
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"Ja, so wirklich verstehe ich auch nicht, daß keiner etwas gehört haben soll", meinte Helena leise.
"Können sie das mit dem oben auf dem Dach untersuchen, dann wäre das bestimmt nicht schlecht."

Sie sah das Haus hoch.
 
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Doch, dort war noch jemand. Der Nosferatu.

Der Malkavianer bedankte sich für die Visitenkarte und steckte sie ein.

Ein Kauz? Na ja, bei einem Nosferatu nicht wirklich etwas Ungewöhnliches.

„Ja, das wäre gut, wenn der Kauz sich dort oben umschaut.“
 
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Der Nosferatu vergewisserte sich, dass kein Sterblicher in der Nähe war, begab sich in eine dunkle Ecke und gab einen Schrei eines Steinkauzes von sich. Dann kam er zurück zu den anderen.

„Von den Rauchbomben sollten sicher irgendwelche Überreste da sein, denn dieser Superheld hat die sicher nicht aufgeklaubt bevor er sich verzogen hat.“

Nach zwei Minuten kam der Kauz angeflogen und landete auf Massimos ausgestrecker Hand. Massimo „sagte“ ihm etwas und daraufhin flog der Kauz auf das Dach des Hauses und sah nach ob dort etwas herumlag.
 
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Nachdem es wohl beschlossen war, dass sie sich verziehen würden, würde Hannah mit Jenny, Meyye und Salem davon gehen. Sie war sich einigermaßen sicher, daß es interessant werden würde in dieser Gesellschaft... von der Stadt ansich ganz zu schweigen. Sie winkte Massimo noch mit einem Zwinkern zu und eilte dann den Anderen hinterher.

Wir seh'n uns später, Kumpel.

Out of Character
Ich wander dann auch mal in den anderen Beitrag rüber.
 
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Der Nosferatu überlegte, deutete dann auf den zertrümmerten Mauerteil, der etwa 50 mal 50 cm groß war und auf dem Bürgersteig lag und sagte zu dem Malkavianer:

„Sie könnten ja vielleicht mal diesen Brocken anschauen, der vom Haus abgebrochen wurde und runtergefallen ist. Unser Held hat den doch losgetreten. Vielleicht können Sie da was herauslesen.“

Der Kauz kam kurz darauf wieder zurück. Diesmal landete er auf Massimos Schulter, teilte ihm etwas mit.

„Hm…seltsam…bei einer Rauchbombe hätte man doch Überreste einer Hülse erwartet. Aber da oben ist bloß irgendein Pulver.“

Der Kauz hatte auch etwas davon im Schnabel und leerte den Inhalt auf Massimos Finger. Der Nosferatu besah und befühlte das Pulver.

„Fühlt sich an wie…Mehl? Ist aber blau. Hm…dann wäre es doch gut auf das Dach zu gehen. Da dort noch mehr Mehl liegt gibt es vielleicht Fußspuren. Wenn allerdings die beiden Verfolger auch dort waren und nicht nur der große Superheld…aber sich das anzuschauen wäre gut.“

Massimo ging einfach mal zur Haustür und probierte ob sie sich öffnen ließ.
 
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Ferdinand ging zu dem Brocken, bückte sich, legte seine Hand darauf und konzentrierte sich. Würde dieses Stück Mauer ihm etwas verraten?
 
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