[12.05.2008]Feste Feiern mit den neuen Bossen

„Im Augenblick Halte ich mich mit kleinen Neben jops bei guter laune“ Arbeiten brauch ich nicht, aber das werde ich dir nicht auf die Nase binden. Und mein weg hier in die Stadt ist nichts Was man Erzähln könnte. Da ich von Ort zu Ort Reise mit nichts Weiter als meinen Rucksack auf den Rücken.“ Jean lies seinen blick immer mal wieder durch denn Saal Gleiten.

„aber ich bin Erst vor einer Woche von meinem zu hause im Schwarzwalt auf gebrochen.Aber Was Macht's du denn so?“
 
Soso, der Kleine arbeitet nur nebenbei aus Lust und Laune... Muß wohl verdammt reiche Eltern haben, wenn er das einfach so machen kann...

Hal musterte ihn kurz und wirkte leicht belustigt.

"Sag das nicht... Aus solchen Wanderungen entstehen oft mit die spannendsten Geschichten, das weiß ich aus einschlägiger Erfahrung... Was ich mache ? Haushaltsauflösungen und Verkauf von Fundsachen... eigentlich nichts besonderes... Nebenjobs sagst du ? Mehr die die Muskeln braucht oder eher die weniger anstrengende ?"
 
„Nun es sind Wohl eher die weniger Anstrengenden sachen die ich mach nicht tolles. Aber so ne Wohnungsauflösung kann mansches mal doch sehr Interresand sein oder? hab schon so Mansche tolle Geschichte Gehört von wertvolle Bilder bis Geld im Sofa. Soll alles ja schon Vorgekommen sein:“ Dann ein kurzes piep piep „Endschuldige bitte“ Jean hollte sein Handy raaus und machte es aus. „hab ganz vergessen mein handy aus zu machen. Aber haben sie nicht auch so eine Tolle Geschichte auf Lager?“ und steckte Sein Handy wieder in seiner Tasche zurück.
 
Tolle Geschichten will er hören... Was für eine kann ich ihm da bieten, ohne zuviel zu verraten ? Ah, ich habs: die alte Geschichte, wie ich damals die Beute von den Trotteln in Miami gefunden habe...

Hal überlegte eine ganze Weile, bevor ihm scheinbar etwas einfiel.

"Ja, da hab ich was. Das war im Jahre des Herrn 1994 in Miami, nebenbei sollte ich wohl erwähnen, daß ich keinen festen Betrieb habe, sondern das Ganze eher im Stil eines Wanderbetriebs betreibe und die nötigen Helfer vor Ort anheuere... Kommt einfach billiger, wenn mal Flaute ist, weißt du ? Na ja, ich war also in Miami und hatte da eine Auflösung, das war ein altes Polizeirevier, aber das nur nebenbei. Auf jeden Fall haben wir da Sachen drin gefunden, das glaubst du nicht... Von uralten Marken und Waffen und Munition aus den 20ern bis zu beschlagnahmtem Alkohol aus der Prohibition und uralten Akten... Aber der größte Fund war aus den 50ern und hat uns einige Mühe gekostet, bis wir ihn in gängige Münze umgetauscht hatten. Irgendein Trottel hat wohl einen Werttransport überfallen, dabei Gold-und Silbermünzen für damals etwa 30.000 $ erbeutet und die dann im Gebäude versteckt, wohl nachts und auf das halbe Gebäude verteilt... Nach der Bezahlung der Helfer und des Geräts blieb noch genug vom Finderlohn über, um einen satten Gewinn zu verbuchen... Meinst du so eine Geschichte ?"
 
Jean musste Lachen „nen Bullenhaus...... ja Genau so eine geschichte hatte ich Gemeint“ Jean nahm noch nen kleinen aber wirklich nur nen kleinen Schluck von seinem Sekt. „Denn biste ja schon Ganz schön durch die Welt gekommen“
 
"Ja, ein bißchen... Ich war halt schon mal in ein paar anderen Ländern, weil mir meine Heimatinsel irgendwann ein wenig klein geworden ist und ich mehr sehen wollte als nur die Straßen von Leeds. Bist du schon mal in Italien gewesen ? Eigentlich ganz schön da, wenn man die Leute da verstehen kann... Einen Türkeiurlaub kann ich auch empfehlen, aber paß auf wann es dich wohin verschlägt, sonst könntest du Probleme mit den Einheimischen kriegen... Wenn man gut aufpaßt und nicht unangenehm auffällt sind Südafrika, Kanada und die USA auch eine Reise wert, wenn du halt darauf acht gibst, wem du über den Weg läufst..."
 
„na ja wie mans nimmt, in Italien, bin ich schon nen paar mal gewessen um urlaub zu machen ansonnsten.... „ Jean über legte kurz „In Russland und China wahr ich auch schon mal, aber immer nur halt zum Urlaub machen.“ Intersant ist es ja schon was er sagt.
 
"Na, bei den Igors soll es ziemlich kalt sein und das Land der Chinaleute soll auch nicht so schön sein... Vielleicht kannst du mir ein paar Reisegeschichten erzählen, wenn du willst... Also ich kann eine Tour durch Florenz und die Toskana sehr empfehlen, da gibt es viel zu sehen und langweilig wird es auch nicht... Wenn du es risikoreich magst, kannst du auch eine Nachttour durch Neapels Vorstädte machen, aber da kann es schon mal vorkommen, daß du beklaut wirst oder in eine Bandenstreitigkeit gerätst... Nicht so mein Fall, aber für Risikosüchtige durchaus empfehlenswert... Wovon ich dir ganz abrate sind Reisen nach Sizilien, da soll es noch schlimmer sein als in den schlimmsten Winkeln von Neapel, aber ich war nie da, daher kann ich nur aus zweiter Hand berichten..."
 
„als ich in China wahr kam ich Grade durch ein kleines Dorf Xiyan Xijun oder so ähnlich.. Jeden falls wahr dort Grade ein Fest hab aber nicht Genau verstanden wo rum es da bei Ging. Aber es Wahr Sehr spannend da man dort wohl Grade So was wie ein Dank fest Feierte und Freundlich wahrn die mit ihrer Guten laune. Das wahr sehr Ansteckend und so Wurde ich von einem man eingeladen mit zu Feiern also das wahr echt super. Kannst Gar nicht Richtig Beschreiben muss man selber mal Gesehen haben.“
 
Katharina würde wirklich keine Unterschiede erkennen können, wenn man mal von der Kleidung absah. Als sich dann die Blicke trafen erhielt sie von Kiera ein Lächeln und ein freundliches Nicken.

Das war irgendwie unheimlich.
 
"Aber ja, als Gangster erlebt man viel."

Aber leider nicht mehr soviel wie früher, als er noch tagsüber tätig sein konnte.

"Von Chemie verstehe ich leider so gut wie nichts, habe im Chemieunterricht nicht gut aufgepasst."

Manchmal wünschte er sich echt, er hätte besser aufgepasst in der Schule. Aber Wissen konnte man sich ja auch später noch aneignen. Das wäre doch mal ein Ziel.

Für seinen Berufsstand beherrschte er die sozialen Formalia recht gut?

"Na ja, mein Vater war braver Bürger des Mittelstands und wollte mich auch so einem erziehen, hat nur nicht so ganz geklappt...
Habe eine gute Schule besucht, aber als Teenager oft geschwänzt und mich mit zwielichtigen Typen herumgetrieben.
Aber durch mein Elternhaus ist zumindest in Bezug auf Umgangsformen was hängengeblieben."

Die ersten 20 Jahre prägten einen ja für den Rest des Lebens und Unlebens, und sein Vater hatte Johnny sehr geprägt, wenn auch nicht so umfassend wie der Vater es sich erwünscht hätte.

Schattenprinz der Unterwelt? Das hat was...

Dieser Ausdruck brachte Johnny kurz zum Grinsen.

"Ich plane eigentlich nie weit voraus..."

Wozu auch, die Dinge entwickelten sich meist sowieso anders als erwartet.
Aber manchmal wäre es vielleicht doch sinnvoll. Vielleicht sollte er mal etwas systematischer vorgehen anstatt sich von einer Sache in die nächste treiben zu lassen...

"Es ist bisher noch nicht mal sicher ob ich länger als ein paar Nächte bleibe...aber egal wie kurz ich hier bin klar zieht´s mich auch hier ins Gangstermilieu."

Als der Walzer zu Ende war überließ er Katharina die Entscheidung ob sie aufhörten.

"Tanzen wir noch einen weiteren Tanz oder hören wir auf? Ganz wie Sie möchten..."
 
Schließlich wurde der Auftritt des Gastgebers angekündigt und der Herr, der daraufhin den Raum betrat konnte niemand anders sein. Das ist also Galante. Seine Bewegungen zeugten vom Bewusstsein, eines der mächtigsten Wesen im Raum zu sein. Dabei wirkte er weder arrogant noch einschüchternd, einfach dominant. Die Worte des Machthabers fielen jedoch eher bescheiden aus. Mehr als eine kurze Willkommensrede war es nicht, kein flammender Monolog, keine Selbstpräsentation. Es wies auf die verbereiteten Räumlichkeiten hin und seine Wortwahl schien darauf hinzudeuten, dass die anwesenden Sterblichen zumindest sorgfältig ausgewählt waren.

Amtsträger wurden gebeten ihm zu einer Sitzung zu folgen, dann war er schon wieder verschwunden. Wie war das mit dem Kennenlernen? Marta war nicht traurig darüber, schließlich nahm er die Anwesenden, die Rang und Namen hatten, gleich mit. Das Haifischbecken wurde um die größten Exemplare erleichtert - zumindest kurzzeitig. Die Ahnin bei Braun machte sich auch brav auf den Weg, während dieser in Richtung Ausstellung schlenderte. Interessante Neuigkeiten? Das heißt wohl die richtige Rede kommt noch.

...die Einzige von ihrem Clan, die hier seid langem überhaupt etwas geleistet hat. Immerhin hat sich der zuständige Lord als der größte Versager der Stadt erwiesen, also wenn sie was zu quaken haben, dann bei ihm...

Helenas Stimme zog Martas Aufmerksamkeit auf sich. Anscheinend gab es Streitigkeiten zwischen den Amtsträgern. Also tatsächlich ein neuer Hexenmeister - und er will wohl die McKinney ablösen. Er schien sich für eine öffentliche Machtprobe entschieden zu haben. Die Hexer - uneinig? Etwas stimmte ganz und gar nicht. Dazu kam, dass Helena keine allzu gute Figur abgab, als die versuchte Kieras Zwillingsschwester zu unterstützen. Du redest dich um Kopf und Kragen... Sie hatte sich - und im schlimmsten Fall auch dem Rest der Clanlosen - nicht gerade einen Liebhaber geschaffen. Und die Hexer benehmen sich sehr verdächtig...

Bevor sie weitere Gedanken in diese Richtung aufwenden konnte, vernahm sie eine bekannte Stimme.

"Guten Abend, Herr ben Levy. Schön sie wiederzusehen."

Ein weiterer Knicks, elegant, nicht weniger respektvoll als bei den Ahnen vorher. Ein süßes Lächeln zeigte, dass der zweite Satz nicht nur eine Floskel war. Man konnte sagen was man wollte, der erste Eindruck war wichtig. Und Moishe hatte einen guten Iindruck hinterlassen.

"Eigentlich ganz gut. Abgesehen davon, dass jemand mich beinahe an irgendwelche Flatterwesen verfüttert hätte."

Ihr Blick ging in Richtung der Tür zum Konferenzraum, durch die insbesondere Malik Trapper verschwunden war. Und beide Hexer. War das ihr Plan? Dann hingen ihre Augen wieder an Moishe.

"Wenigstens war ich nicht die Einzige..."
 
Rin war die ganze Zeit über bei Roxana geblieben, hatte sich die Namen der Personen gemerkt, ihren Rang, die nötigen Höflichkeitsfloskeln und all das Gelernte verarbeitet. Durch die Vielzahl an Personen, die er auf einmal kennen lernte, war das ganze nicht so einfach. Wie heißt es so schön? Schön lächeln und verbeugen, Männer, lächeln und verbeugen.. oder so ähnlich.
Das ist also der hiesige Obervampir, huh? Ist Rins erster Gedanke, als Herr Galante seine Rede hält. Jetzt wo Roxana in das Hinterzimmer verschwunden ist zur Sitzung, steht Rin also alleine auf einem Parkett, mit dem er nichts anfangen kann, mit Personen, mit denen er nichts anfangen kann. Das ganze gewürzt mit einem Ball, bei welchen er sich bereits zu Lebzeiten schon immer zu Tode gelangweilt hat. Wunderbare Kombination.

Aber was solls, man kann es schließlich nicht ändern. Mit leicht missmutigem Blick steckt er die Hände in die Hosentaschen und schaut sich um. Es geht hier schließlich um das Kennenlernen, also wird es Zeit, die Leute hier kennenzulernen. Mit wachem Blick schaut er sich intensiv im Raum um, auf der Suche nach einer Gruppe, zu welcher er sich gesellen kann, ohne auf Knien drum betteln zu müssen. Sein Blick fällt auf Hal und er rümpft die Nase. Hmpf, von dem halt ich mich lieber fern. Bevor ich da irgendwas mache, warte ich lieber ab, was Roxanas Gespräch mit diesem Lurker ergibt. Bl0ß nicht in die Angelegenheiten von Ahnen einmischen. Auch wenn es ihm missfällt, wie Hal scheinbar schon wieder seinen schlechten Einfluss auf ein neues Opfer wirken ließ. Hoffentlich ist der Kerl nicht so blauäugig wie ich. Aber gut, du bist nicht hier, um der Retter aus Nöten zu sein.

Sein Blick haftet sich dann nach einer Weile auf ein buntes Trüppchen. Moment, kennst du die eine nicht aus dem Tierpark? Ja.. ja, ich bin mir ziemlich sicher. Vielleicht wäre das eine gute erste Anlaufstelle. Wer steht denn da noch bei ihr? Ein etwas älterer Herr.. ach wie hieß er doch gleich.. Braun? Ja, ich glaube schon. Doch wer ist die andere Frau? Hm.. ich kann da nicht einfach in ihre Unterhaltung hereinplatzen, ich stell mich wohl besser in die Nähe, außer Hörreichweite und warte, bis ihr Gespräch eine Pause einlegt, bevor ich mich dazu geselle. Als hätte man einen Schalter in seinem Inneren umgelegt, blitzt das typisch freundliche Lächeln wieder auf Rins Gesicht auf und er nimmt die Hände aus den Taschen, während er sich langsam auf die Gruppe zu bewegt, jedoch noch außer Hörreichweite eventueller Gespräche (man will ja schließlich nicht als Spion darstehen) stehen bleibt und die Gruppe im Auge behält, um den besten Zeitpunkt abzuschätzen, wann er sich dazu mischen kann, ohne deren Unterhaltung zu stören, Sachen mitzuhören, die ihn nichts angehen, oder sonstiges, womit man einen schlechten Start hinlegt.

Schließlich dreht sich alles um die Vorsicht...
 
Gretchen blickte kurz von Braun zu dem Asiaten, der sich da im Hintergrund zu halten schien und trotzdem einen wartenden Eindruck machte.
Waren es übernatürliche Sinne, die sie so reagieren ließen, ihr empathisches Malkavianerblut oder einfach nur Zufall? Jedenfalls nickte sie dem jungen Asiaten freundlich zu und nahm so gar einen Schritt nach hinten um den Kreis für einen weiteren Gesprächsteilnehmer zu öffnen...
 
Na das ging ja überraschend schnell. Scheinbar war das ein gut gewählter Zeitpunkt um dazu zu stoßen. Nachdem die ihm noch unbekannte Frau ihm einladend zunickt, gesellt sich Rin zu der Gruppe dazu. Auch wenn er im Verlauf des Abends vielleicht schon die ein oder andere Person gesehen hat, wählt er den höflichsten Weg und verbeugt sich in die Runde. "Ich wünsche einen angenehmen Abend, Sachiko Rin mein Name, haben sie etwas dagegen, wenn ich mich dazu geselle?"
 
"Tja, während Zach versuchte Sie von der Fledermaus beissen zu lassen hatte ich das Missvergnügen mit einer seiner Alptraumwelten - es war ein echtes Erlebnis im Finstertal von 1944 inklusive davidstern auf dem Mantel zu stehen - ich war zutiefst erfreut diese Erfahrung nocvh einmal machen zu dürfen, aber das Kapitel ist ja nun ebenso erledigt wie der Koldune selbst.
Aber reden wir doch von angenehmeren Dingen. Darf ich Sie um den nächsten Tanz bitten?"
 
"Ach, sagen wir mal ein kleines Vögelchen hat einen Blick in Bäuerleins Terminkalender geworfen und ich hatte zumindest schon mitbekommen das Sie in der Stadt sind. Aber wie gesagt mir geht es nur darum meine Geschäfte unbehelligt ausüben zu können ohne mich in Bäuerleins Versuche zu involvieren die Löcher zu stopfen die die Krise in der dünnen Kapitaldecke seiner Bank hinterlässt.
Ich will mich garnicht in Ihre Geschäfte einmischen, mir geht es nur darum langsam so viel Einfluss im örtlichen Teil der Finanzwelt der Stadt zu bekommen das ich nicht Gefahr laufe ganz verdrängt zu werden.
Daher mein Vorschlag: Helfen wir einander in den Finanzkreisen der Stadt aufzusteigen und ich werde immer einen oder zwei Schritte hinter ihnen bleiben und nichts unternehmen um Ihre Position nicht zu gefährden. Das Gleiche würde ich gerne mit Miss Peel verabreden. Wenn wir unsere Finanzkraft bündeln und einander mit Austausch von Mitteln gegenseitig fördern sollten wir als kleines Kartell doch schnell so etabliert sein das wir gemeinsam in unseren Positionen kaum angrefbar sind, aber gegen die Konkurrenz die ein oder andere Attacke reiten können.
Was diese Papiere angeht die sie empfehlen wäre ich da vorsichtig. Italienische Fonds taugen nichts, weil ich davon ausgehe das die staatliche Bonität langfristig keinen Bestand haben wird. Italien wird durch Berlusconis Inkompetenz langfristig seinen Triple A - Status einbüssen und das wird sich auf solche Werte auswirken. Ich bin schon seit längeren eher auf den Gold - und Rohölmärkten aktiv - gerade beim Öl kann man in der momentanen Situation kaum etwas falsch machen. Durch den erhöhtern Bedarf von China und Indien werden die Preise da immer weiter steigen und die Rohölreserven der USA und der EU können bei Verkauf da auch nur marginal auf die Preise Einfluss nehmen, ansonsten bietet der Edelmetallmarkt im Moment hervorragende Möglichkeiten."
 
Iain hörte sich geduldig Yoshidas Ausführungen bezüglich der weltweiten Finanzlage an, bevor er über seine zuvor genannten Argumente urteilte. Der Mann hatte Ahnung, so viel stand fest. Er verstand die Grundlagen des Gewerbes durchaus. Auch wenn er bezüglich der Hypo-Alpe-Adria eine Kleinigkeit übersah.

Yoshida, übersehe nicht die oberste Regel des Finanzgewerbes: Unterscheide zwischen langfristigem Interesse und kurzfristigem Gewinn! Meine Quellen sagen mir, dass die Bayerische Staatsregierung den Kauf der Hypo-Alpe-Adria prüft und ihr Grundlagenpapier auf einer groben Fehleinschätzung basiert. Anteile an der HAA könnten also momentan noch relativ günstig erworben und in Bälde gewinnbringend an Bayern verkauft werden... nun... dann übernehme ich dieses Geschäftchen eben selbst...

"Ich sehe, Sie beherrschen ihr Handwerk, Herr Yoshida. Entschuldigen Sie das kleine Abtasten, aber ein wenig sollte man immer die Büsche abklopfen um zu wissen, mit wem man es zu tun hat." Iain lächelte freundlich.

"Ihr Angebot eines kleinen Interessenkartells klingt durchaus ansprechend. Ich erlaube mir, Ihnen meine Kontaktdaten, sowie die von von Miss Peel zu geben."

Iain kramte in seiner Jackettasche eine weitere Visitenkarte sowie einen teuren Füllfederhalter. Mit diesem notierter er Amandas Kontaktdaten auf seiner eigenen Karte und überreichte diese dann Yoshida.
Unauffällig achtete er darauf, wie sich Yoshida beim Annehmen der Karte verhalten würde, wie er danach greifen und wie er sie einstecken würde. Kleinigkeiten verrieten so viel über Gesprächspartner!

"Weitere Absprachen lassen sich gerne treffen. Unter dieser Nummer sollten Sie mich jederzeit erreichen können, wenn nicht mich, dann eine Vertretung. Ich werde meine Bediensteten anweisen, Ihnen eine gewisse Vorzugsbehandlung einzuräumen.
Haben Sie bereits gemeinsame Aktionen im Blick oder wollten Sie heute vorerst eine gemeinsame Basis schaffen?"
 
"Aber überhaupt nicht, werter Herr! Herr Braun und ich waren gerade dabei, unsere Bekanntschaft wieder ein wenig aufzufrischen! Herzlich willkommen in unserer Runde! Wenn ich vorstellen darf, dies ist Herr Kai Braun, mein Name ist Gretchen Worre vom Clan des Mondes."

Gretchen reichte Rin die Hand und knickste artig.

"Sie kommen nicht zufällig ebenfalls aus München, Herr... ? "
 
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