AW: [09.06.06] Befragung und Exekution
Lena schüttelte den Kopf. Dieser Kerl wollte sie wohl ewig hinhalten.
So funktioniert das nicht. Ich denke wir reden später weiter.
Lena griff nach ihrer kleinen Zange. Mit einer fast schon mütterlich sanften Bewegung nahm sie mit der anderne Hand seine Linke. Er wehrte sich, aber er hatte weniger Blut als sie und sie konzentrierte ihre Kraft um ein vielfaches.
Geschrei.
Blut.
Ein Stück Fleisch viel zu Boden, ein Finger.
Sie hatte sehr sehr stark drücken müssen.
Edward schrie sie mittlerweile an. Sie musste vorsichtig sein, das Tier nicht ZU weit reißen. Wenn er freikam würde sie ihn schnell töten müssen.
Sie nahm ein Stück der Wäscheleine und legte den inneren Draht frei.
Langsam legte sie ihm als eine Schlinge um den Hals. Er wehrte sich. Noch hielten die Leinen.
DU..
Ein leichter Ruck an der Schlinge.
Einem Menschen würde Atem kurz wegbleiben. Nur ein Schreckmoment.
...SOLLTEST...
Die Druck verstärkte sich nun langsam. Es wurde unangenehm. Für einen Vampir eine Lapalie
...BESSER...
Mit einem Mal wurde der Draht stark unter Zug gesetzt.
Man sah wie sich die Schlinge an einer Stelle leicht ins Fleisch zog.
Ein Blutstropfen.
...auf MICH...
Abermals ein kurzer Ruck. Ungleich stärker. Ein Mensch wäre schwer verletzt. Edward schien nur leicht verletzt. Sie hatte gewusst, dass er sein Blut für den Schutz ausgeben würde.
...HÖREN,...
Mittlerweile troff auch Blut aus Lenas Händen. Man konnte nun sehen wie der Draht langam aber sicher ins Fleisch schnitt.
...denn ICH...
Lena trat hinter Edward. Von Geheul begleitet merkte man wie sich die SChlinge mit drehte.
...bin deine EINZIGE ...
An einem Kerzenhalter an der Wand legte sie das Halsband in einer weiteren Schlinge an.
Der Zug veränderte sich schlagartig und Edwards Stuhl schwebte nun auf zwei Beinen.
.. Freundin HIER.
Beim letzten Wort fegte sie mit ihrem Bein den Stuhl aus dem Gelichgewicht. Ein Krachen war zu hören. Der Stuhl war gebrochen. Edward war immer noch an die intakte Rückenlehne gefesselt. Wie eine seltsame Spinne balancierte er auf den angewinkeltenen Beinen. Wenn er das Gleichgewicht verlor würde ein Großteil seines Körpergewichtes an dem Draht hängen. Vermutlicht würde er auch das überleben.
Lene nahm den Stoff der über eine alten Möbelstück um es vor dem Staub zu schützen und legte ihn unter Edwards Rücken. Noch immer schwebte dieser förmlich waagrecht in der Luft. Zwischen dem leichten Stoff und dem Rücken war noch Luft. Dann nahm sie die angezündete Kerze vom Halter und tränkte den Stoff mit flüssigen Wachs. Kaum eine Sekunde später sorgte dann die Flamme des Dochtes dafür, dass der Stoff langsam Feuer fing.
Ich will doch nur für dich Sorgen. Denk ein bißchen darüber nach, ja?
Lena wandte sich ab. Der Stoff begann langsam züngeln. Es musste jetzt schon unangehem heiß werden. Edward wusste ja nicht einmal was genau sie grade tat. Er würde unglaubliche Panik vor dem Feuer entwickeln. Und dank seiner unbequemen Lage war es kaum möglich zu fliehen.
Sie ging auf Enio zu.
Möchtest du ein bißchen weitermachen oder soll ich?
Im Hintergrund wurden erste Panikschreie von Edward laut.
Er hatte das Feuer entgültig bemerkt.
Es begann unangenehm nach dem brennenden Stoff zu riechen.
Bald würde sich darunter der rauchige Geruch von verbranntem Fleich mischen.