[08.05.2008] Wenn der Brujah wieder klingelt.

AW: [08.05.2008] Wenn der Brujah wieder klingelt.

"Ferdinand von Rothschild am Apparat."

Ferdinand klang nicht gerade als wäre er voller Elan.
Der Malkavianer fühlte sich nach der Tagesruhe diesmal alles andere als erholt und hatte sich nur mit Mühe aus dem Bett gequält. Noch immer hatte er die bleierne Müdigkeit nicht abschütteln können, das war zum Verrücktwerden.
 
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Der Malkavianer war nicht der einzige dem es schwer war sich zu erheben, der Brujah bemerkte bei sich auch einge ungewohnte Schwäche. Körperliche und geistige Schwäche, er hatte mal ein paar Brujah darüber spekulieren hören ob es irgendwann so etwas geben würde aber er hatte nie daran geglaubt. Und wenn es nur sein Probelm war? Niemand durfte es erfahren.

"Max Reser hier, ham sie heut Nacht Zeit? Würd gern ihre Meinung zu etwas erfahren das vor kurzem passiert ist und würd das ungern am Telefon bereden."

Er hatte bemerkt das Ferdinand seltsam klang und versuchte nun es möglichst gut zu verbergen. Der Brujah konnte gut Lügen, der Malkavianer hatte dafür wahrscheinlich sehr gute Sinne, wahrscheinlich würde Ferdinand zumindest raushören das etwas nicht stimmt.
 
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Ferdinands Stimmung hellte sich merklich auf als er hörte wer anrief, was auch an seiner Stimme herauszuhören war.
Auch dem Brujah ging es scheinbar nicht unbedingt bestens, glaubte der Malkavianer zu erspüren, aber er hakte nicht nach.

„Guten Abend, Herr Reser.
Ich denke, ich werde es sicher einrichten können, dass wir uns diese Nacht noch treffen. Jedoch muss ich gleich zur Akademie, Ihr Primogen will dort mit mir sprechen, und womöglich gibt er mir einen Auftrag, den ich heute noch erledigen muss. Von daher wäre es sicherlich besser erst nach dem Gespräch einen genauen Zeitpunkt für ein Treffen auszumachen. Ich werde mich dann bei Ihnen melden sobald ich Genaueres weiß. Wenn wir uns treffen können wir auch gern unsere Lehrstunde fortsetzen…“

Der Brujah würde doch sicher erraten können welche Lehrstunde Ferdinand meinte.
 
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Ja, der Brujah erkannte es und ihm passte dabei auch alles.

"Okay, passt mir in dem Fall beides."

Wortkarg wie mand ie Brujah manchmal eben kennt war das alles was Max darauf antwortete, er wartete nun darauf das Ferdinand das Gespräch am besten beenden würde, gesagt war ja schliesslich nun alles wichtige.
 
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„Gut, ich werde mich dann also bei Ihnen melden. Das wäre dann erstmal alles?“

Wenn der Brujah sonst nichts mehr zu sagen hatte würde Ferdinand sich verabschieden und auflegen.
Er musste dann auch schon bald los und fragte sich was der Kriegsherr wohl von ihm wollte.
 
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"Ja, das ist alles."

Sagte der Brujah bevor beide auflegten. Falls Rothschild bemerkte hatte das bei Max auch etws nicht stimmte hatte er es sich nicht anmerken lassen, Max war gespannt auf das erste Treffen auf einen anderen Untoten in dieser Nacht.
 
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Ferdinand zog sich seinen langen schwarzen Mantel über. War heute ein Regenschirm nötig? Für alle Fälle nahm er den Schirm besser mit.
Wie gut, dass Henry mittlerweile einen Mietwagen besorgt hatte, somit musste Ferdinand also nicht mehr mit dem Taxi fahren. Und dann konnte er jetzt während der Autofahrt vielleicht noch ein oder zwei Anrufe tätigen.
Ferdinand nahm auf dem Rücksitz des schwarzen Mercedes Platz, Henry fuhr los.

Der Malkavianer entschied sich dafür zuerst bei Steven anzurufen.
Er wählte die Nummer des Gangrel und wartete ab ob er zu erreichen war.
 
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Als Steven das klingeln das Klingeln des Handys vernahm überlegte er erst einen Moment ob er drangehen sollte. Obwohl er sich völlig Elanlos fühlte entschied er sich dafür dran zugehen, so kahm auch nur ein gequältes "Ja, bitte" über seine Lippen. Er hatte nicht im Display geschaut wer anrief. Ferdinand konnte auch deutlich die Müdigkeit in seiner Stimme hören
 
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„Guten Abend, hier spricht Ferdinand von Rothschild.“

Ferdinand hatte sich mittlerweile soweit im Griff, dass man ihm kaum etwas anmerkte von seiner eigenen Mattigkeit.

„Ich spreche doch mit Steven?"

Zwar glaubte er die Stimme des Gangrel zu erkennen, aber so müde hörte sich eigentlich normalerweise nur ein Mensch an, und nicht ein Kainskind so früh am Abend.
 
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Ferdinand von Rothschild? Da war doch was.... Ach ja der Primogen der Malkavianer

Steven räusperte sich und sprach jetzt etwas klarer aber immer noch müde in den Hörer seines Handys

Ja, der bin ich, in den heutigen Zeiten der Überwachung halte ich es nicht immer für Notwendig meinen Namen am Telefon zu nennen. Was kann ich für sie tun

Dabei schüttelte er sich, und sehnte sich merkwürdigerweise nach einem Kaffee, auch wenn das bestimmt interessante folgen hatte
 
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Von was für einer Überwachung sprach der Gangrel? Aber wozu sich darüber den Kopf zerbrechen.

„Ich möchte mich nochmal bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie sich letzte Nacht im Café um Frau Albrecht gekümmert und sie nach Hause gefahren haben.
Und ich wollte sie fragen ob Sie eventuell bereit wären mir ein wenig das Kämpfen beizubringen."

Aber bloß nicht heute, denn Ferdinand fühlte sich auch körperlich nicht gerade auf der Höhe.

"Nicht heute, aber irgendwann später. Aber nur wenn Sie möchten, ich will Sie da zu nichts drängen. Und Sie brauchen sich nicht jetzt sofort zu entscheiden, Sie können sich das gern in aller Ruhe überlegen, und ich werde es Ihnen nicht übel nehmen falls Sie ablehnen.
Ich persönlich halte nicht viel von Gewalt, aber es wäre dann doch ganz gut wenn man sich im Notfall möglichst gut verteidigen könnte."
 
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Steven hörte dem was der Primogen der Malkavianer sagte zu, auch wenn er sich schwer tat sich darauf zu konzentrieren, aber innerlich war er froh, das der Ahn ein eventuelles Training nicht für heute anberaunt hatte. Auch überlegte er ob der Primogen nur das reine Kämpfen, oder auch die Vorzüge seines Clans erlernen wollte. Letzteres wüsste er nciht wie er es ihm beibringen sollte, dafür fehlte ihm einfach noch die Erfahrung

Für das aufpassen brauchen sie sih nicht zu Bedanken, es ehrt sie sogar das sie bereit waren ein Mitglied ihres Clans in die Obhut eines anderen Clans zu legen. Was das Training angeht kann ich ihnen gerne die Grundzüge, von dem was man auf der Straße lernt, beibringen.
 
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Steven brauchte keine Bedenkzeit und sagte direkt Ja? Darüber freute sich Ferdinand.
Er freute sich auch über die andere Äußerung des Gangrel, denn für gewöhnlich heuchelten Gangrel nicht, also meinte Steven sicher wirklich was er sagte.

„Ich habe keine rechte Vorstellung davon was man auf der Straße lernt…“

Wie sollte er denn auch, er hatte stets in Villen gewohnt und sich nicht in üblen Stadteilen herumgetrieben.

„Sie meinen vielleicht Faustkampf? Und den Umgang mit einem Messer?“

Aber ein Gangrel hatte doch sicher ein Messer gar nicht nötig, denn er konnte sich Klauen wachsen lassen. Diese Clansdisziplin wollte Ferdinand jedenfalls nicht erlernen, und er hätte ohnehin nicht angenommen, dass ein Gangrel dies einem Mitglied eines anderen Clans beibringen würde.

"Ich bin im Bereich des Okkultismus sehr bewandert, wenn Sie also Interesse hätten da was dazuzulernen...nun, ich werde sicher beizeiten etwas für Sie tun können..."
 
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Was Steven gesagt hatte meinte er tatsächlich ernst. Vom Heucheln hielt er nicht viel, auch wenn er das auch schon gemacht hatte um jemanden in trügerische Ruhe zu wiegen.

Ja, ich meinte den Faustkampf in Verbindung mit dem Umgang von Messern. Allerdings werden sie da nicht die 'faire' Art des Kampfes lernen, deshalb meinte ich auch das Beispiel mit der Straße.

Seine Einschätzung von der Kleidung des Primogens hatte ihn nicht getäuscht, er schien nicht nur den Aristrokaten zu mimen, sondern tatsächlich einer zu sein. Den Kampf mit dem Messer brauchte er als Gangrel tatsächlich nicht, dank seiner Clansdisziplin, aber er war ja nicht als Gangrel auf die Welt gekommen. ausserdem war es der Maskerade nicht gerade zuträglich wenn man in einer Keilerei die Klauen ausfuhr und damit seinen Gegner verletzte.

Auf ihr Angebot werde ich sicher mal zurückkommen, auch wenn ich bisher dem Okkulten aus dem Weg gegangen bin, ein wenig mehr Verständnis in diesen Angelegenheiten kann bestimmt nicht schaden
 
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„Faustkampf und Kampf mit dem Messer zu erlernen wäre mir sehr recht, es freut mich, dass Sie bereit sind mir dies beizubringen.
Wenn mich jemand tätlich angreift gehe ich nicht davon aus, dass diese Person fair kämpfen wird, von daher ist es gut, wenn Sie mir die unfaire Art des Kampfes beibringen, das ist für den Notfall sicher das Effektivste. Zudem, ein Messer kann man problemlos unauffällig mit sich führen. Bei einem Schwert ist das wesentlich schwieriger.“

Irgendwie fiel es Ferdinand sehr schwer sich vorzustellen wie er jemanden mit einem Messer bekämpfte, aber sicher konnte sogar er sowas lernen wenn er sich bemühte.

„Gedenken Sie etwas länger in Finstertal zu bleiben, oder haben Sie sich da noch nicht festgelegt? Ich hoffe Sie fühlen sich in dieser Domäne nicht allzu unwillkommen, man ist hier Fremden gegenüber im Moment sehr misstrauisch.“
 
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Auf Ferdinand fragte nach seinem weiteren bleiben ihn Finstertal musste Stven unweigerlich lächeln die konnte man, wenn man deutlich zuhörte und auch Stimmen am Telefon deuten konnte heraushören

Nun, wenn man mich lässt würde ich schon in der Stadt bleiben, wenn nicht wird man mich nicht so einfach aus dieser Stadt herausbekommen. Das man hier ein wenig Paranoid ist habe ich schon mitbekommen, und ich habe den Eindruck das der Konflikt mit den Werwölfen hier etwas ernster ist. Aber ich fühle mich nicht von allen Mitgliedern dieser Stadt unwillkommen.

nach sehr kurzer Pause fügte er hinzu#

Ob und wie lange ich bleiben darf wird sich sicher erst heute im Laufe der Nacht klären, wenn ichmeine Mappe abgeben habe, und mich dann wohl auch bei der zuständigen Stelle vorgestellt habe.
 
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Dem Gangrel schien es hier zu gefallen? Trotz der katastrophalen Gesamtsituation, erstaunlich.

„Bei Lady Noir hatten Sie sich noch nicht vorgestellt? Es ist hier üblich, dass man sich persönlich vorstellt, bisher war dafür Lady Noir zuständig, aber da sie gestern ihr Amt niedergelegt hat übernimmt dies vorläufig Frau Mc Kinney, die Regentin der Tremere. Herr Pareto hat andere Aufgaben.
Nun, ich hoffe man wird Sie in dieser Stadt aufnehmen. Seit ich hier wohne ist jedoch noch niemand abgewiesen worden, nicht dass ich wüsste. Ich wünsche Ihnen alles Gute und noch einen schönen Abend.“
 
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Da habe ich doch gelich genug Informationen zusammen, und brauche sie nicht mühsam in der Akademie zu erfragen

Ich danke Ihnen für das Gespräch und hoffe auch das wir uns mal wieder persönlich Treffen. Eine angenehme Nacht noch

Steven legte das Handy, nachdem von rothschild aufgelegt hatte wieder zurück. Er wartete deshalb weil er irgendwo mal gehört hatte das Ahnen, mögen sie noch so freundlich sein angesäuert reagierten wenn man als Neugeborener das Gespräch einfach beendete.
 
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Ferdinand hatte kaum das Gespräch mit Steven beendet, da erhielt er jenen Anruf des unverschämten Unbekannten.
Direkt im Anschluss versuchte er Kiera Mc Kinney, die Schwester der Regentin, zu erreichen.
 
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