[08.05.2008] Leichenhalle

Navokha

Gott
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9. Oktober 2008
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Nagaj stand mit einem Schirm im strömenden Regen. Die Tropfen knallten lautstark auf das Geflecht aus Metall und Stoff. Er stand bei einem der Entsorgungscontainer für medizinische Abfälle des Krankenhauses, welches Frau de Groote ihm auf seinem Stadtplan einzeichnete. Hier sollten angeblich die toten Diener Buchet's gelagert werden.

Die Bewohner dieser Stadt mögen noch so intrigant und hinderlich sein... Oder inkompetent. Oder alles drei... Wir werden schon noch herausfinden, was hier wirklich vor sich geht!

Nagaj hatte Thürmer benachrichtigt. Er wollte diesen Job nicht alleine machen. Nicht, weil er es nicht alleine konnte, nicht, weil er Angst hatte, sondern weil er Thürmer mittlerweile als einen wahren Freund betrachtete. Jemand, der Kritik äußerte, wenn diese berechtigt war. Niemand, der nur das sagte, was einen selbst vor der Realität bewahrte. Thürmer war jemand, auf den man zählen konnte. Nagaj war sich dessen sicher. Obwohl er und Thürmer sich nur 2 Nächte lang kannten, fühlte Nagaj, dass dies mehr war, als eine bloße Kooperation. Ob Thürmer dies genau so sah? Wer wusste das schon? Nagaj jedenfalls nicht. Nagaj hoffe nur, dass er einen wahren Freund gefunden hatte...

Nagaj hatte schon eine Idee, wie die beiden elegant bis zur Pathologie innerhalb des Krankenhauses vordringen konnten, doch dafür musste aus dem "ich" ein "sie" werden. Er wartete. Und er hoffte. Er hoffte, dass Thürmer ihn nicht im Stich lassen würde...
 
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Thürmer hatte nicht schlecht geflucht, als ihn die Nachricht von Nagaj erreichte. Schließlich mußte er auch irgendwann arbeiten. Aber anscheinend war es dem anderen wichtig. So hatte er seine Beschäftigung unterbrochen und war dem Ruf gefolgt. Als er am Krankenhaus ankam, hatte sich seine Laune noch nicht wirklich gebessert.
Er brauchte eine Weile, bis er Nagaj gefunden hatte, aber schlußendlich stand er vor ihm.

"Was gibts ?" fragte er, sein Gesicht ein einziges Fragezeichen.
 
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"Wie bereits angedeutet, geht es um die vermeintlichen Diener von Buchet. Angeblich sollen sich ihre Leichen hier in der Pathologie befinden. Zumindest sagte mir dies Frau de Groote, als ich das erste Mal auf sie traf. Außerdem erwähnte sie, dass sie Zweifel hegte, dass dies alles mit rechten Dingen zuging. Zu dem Zeitpunkt der Aussage hatte sie auch noch keinen Grund mich zu belügen. Wir, also du und ich, sollten uns die Sache mal genauer ansehen. Zum Wohle des Clans, zum Wohle der Camarilla und letztlich auch zu unserem Wohl. Kann ich auf dich zählen, oder nicht?"

Thürmer konnte direkt in Nagaj's Augen blicken. Oft vermied er direkten Augenkontakt, doch seine großen, milchigen Augen schauten Thürmer in diesem Moment fragend an.
 
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"Noch" keinen Grund ? Anscheinend begann der Gute schonmal, sich seine eigene Hate-List zusammenzustellen oder sich zumindestens auf denen von anderen zu verewigen. Das ging ja schon gut los...

"Sie hat dir, als sie "noch" keinen Grund hatte, dich zu belügen nicht zufällig gesagt, wieviele Leichen die hier reingekarrt haben, oder ?"

Manchmal war Thürmer der andere schon unheimlich... Zwar stimmte es, daß es Situationen gab, die schnelles Handeln erforderten, aber er fragte sich doch schon ab und an, wie Nagaj es bei seinem Tatendrang in sein Alter geschafft hatte... Für Nagajs letzte Äußerungen hatte er nur ein verächtliches Schnauben übrig. Er mochte diese Phrasendrescherei einfach nicht.

"Kommt drauf an: Wie sieht dein Plan aus ?"
 
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"Frau de Groote versuchte anscheinend einem Neuling einen Auftrag auf das Auge zu drücken; ein Auftrag, vor dem sie vielleicht selbst zu viel Angst hatte. Oder sie ist einfach zu dumm, um selbst investigative Recherche zu betreiben... So oder so bietet sich für uns nun eine Gelegenheit. Wir müssen entweder jetzt zuschlagen, oder wir vermasseln den Job. Und darauf habe ich keine Lust, du etwa? Lurker dürfte auch nicht erfreut sein, wenn wir das jetzt in den Sand setzen. Die elende Toreador erwähnte keine Anzahl; sie sagte nur, dass es nicht die richtigen Leichen waren. Wir müssen das dokumentieren und analysieren. Ich hoffe doch, dass du eine Kamera hast? Ich habe nur ein veraltetes Mobiltelefon und die Auflösung davon ist leider schlecht. Ich könnte dir Bilder zwar nachbearbeiten, aber das kostet Zeit und Zeit ist Geld!
Also: Hier ist der Plan. Wir bemächtigen uns der Dunkelheit, wir bemächtigen uns des Einflusses auf fremde Geister und suchen uns eine geeignete Gestalt für dieses Unterfangen. Wir werden das Krankenhaus über den Seiteneingang der Notaufnahme betreten. Die meisten Ärzte haben zu dieser Zeit frei oder behandeln gerade Patienten, da fällt es nicht weiter auf, wenn wir uns als 'Ärzte' kurzzeitig Zugang zu den Räumlichkeiten verschaffen. Danach müssen wir nur in den Keller. Pathologien sind immer im Keller. Sobald wir drinnen sind und auf Gesellschaft stoßen sollten, überlässt du das Reden einfach mir. Und wenn du merkst, dass ich Probleme bei der Überzeugung habe, greifst du unterstützend ein. Klingt das nach einem Plan?"
 
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"Was die Toreador angeht: Wie du denke ich weißt, sind die Meister darin, beide Enden gegen die Mitte auszuspielen.
Was deinen Plan angeht: Hast du die Gegend schonmal ausgekundschaftet ? Dir einen Überblick über die Gegend verschafft ? Der Plan macht einen etwas... unfertigen beziehungsweise improvisierten Eindruck. Oder soll das sone Art Test sein ?"

Der Unterton, der sich so langsam in die Stimme schlich, machte deutlich, daß Thürmer für letzteres grade nicht wirklich in Stimmung war.
 
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"Wer weiß? Entweder du vertraust mir in diesem Moment, oder du lässt es bleiben. Ich zähle auf dich, aber wenn du dich weigerst, ist dies dein gutes Recht. Es handelt sich hier um eine mehr als inoffizielle Recherche, also steht es dir frei zu wählen... Wofür entscheidest du dich? Im Übrigen: Man darf Toreador weder unter- noch überschätzen. Ich befinde mich lange genug in der Position um sagen zu können, dass alles relativ ist."
 
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Bitte was ? Erst unterbreitete er ihm einen Plan, den jeder geistig Gesunde verworfen hatte, und dann fuhr er auch noch die persönliche Schiene, als Thürmer das kritisierte ? Thürmer merkte, wie ihm die Galle hochkam. Das konnte ja wohl nicht wahr sein ! Dafür war er also hergekommen ? Mit einem durchaus bedrohlichen Gesichtsausdruck machte er einen Schritt auf Nagaj zu und begann ruhig, wenn auch mit einem leicht erzürnten Unterton:

"Für eine "mehr als inoffizielle Recherche", wie du das nennst, ist die Planung saumäßig, die Aufklärung spottet jeder Beschreibung und nach einem Plan B frage ich lieber gar nicht erst. Wenn du hier die Leberwurst spielen willst, bitte sehr, aber das kannst du denke ich auch ohne meine Hilfe. Einige von uns haben nämlich wichtigere Sachen vor, als sich mitten in der Nacht vor ein Krankenhaus zu stellen und einen Plan wie

"Ich habe gehört, da liegen ein paar wichtige Leichen in der Leichenhalle hier. Die ist irgendwo da im Keller, ich weiß zwar nicht genau wo, aber die finden wir schon. Wir schleichen uns einfach billigst verkleidet durch das halbe Personal, und wenn uns einer entdeckt, überläßt du es mir, ihn so zuzutexten, daß er nicht nachhakt, weil ihm was verdächtig vorkommt. Wenn wir dann unseren Bestimmungsort gefunden haben und wenn wir es ohne Zwischenfälle dorthin geschafft haben, können wir uns die Leichen, wenn wir sie zwischen den ganzen anderen Kadavern denn finden, ansehen und sie dokumentieren. Da ich mit meinem veralteten Mobiltelefon etwas mies dastehe, hoffe ich, du hast was besseres da. Ich habe zwar weder angefragt ob du sowas hast, noch erwähnt, daß du es mitbringen sollst, aber ich kann ja nicht auch noch für dich mitdenken. Und nachdem wir dann also mit unserer Traumausrüstung all die offensichtlichen Sachen gesichert haben, die die eindeutig qualifizierteren Mitarbeiter übersehen haben müssen, wiederholen wir die ganze Schleichtour nochmal, wobei wir auch da erfolgreich durchkommen sollten. Dann haben wir aber auch alles, um sämtliche Probleme Finstertals auf einen Schlag zu lösen, uns schon ist alles Sahne, zum Wohle des Clans, der Cammies und natürlich auch zu unserem."

auszuführen. Das ist nämlich sogar für die Verhältnisse eines Kükens ein, ich sag es mal ganz direkt, Scheißplan !
Wenn du mir also diesen deiner bisher gezeigten Kompetenz nivht im geringsten würdigen Dreckswitz unter die Nase hältst, und mich fragst, ob ich dir vertraue oder nicht, dann sage ich ganz offen: Nein ! Denn wenn du meinst, daß du dich, den Clan und den Boß derart reinreiten kannst, dann denke ich, wird dir das auch ohne mich gelingen !"

Thürmers Stimme troff nicht nur vor Hohn und Sarkasmus, sie wurde auch zunehmend lauter, je mehr er sich in Rage redete, bis er Nagaj die letzten Worte förmlich ins Gesicht brüllte, nachdem er ihn am Kragen gepackt und zu sich herangezogen hatte.
Nagajs Alter, Status und sonstiges waren Thürmer in diesem Moment schlicht egal. Mit einem angewiderten Blick ließ er den Kragen los und trat zwei Schritte zurück. Als er sich wieder etwas abgeregt hatte, fuhr er wieder ruhiger und in normaler Lautstärke fort:

"Wie gesagt, ich habe viel zu tun und wenig Zeit für sowas. Aber weil ich dich gut leiden kann und du bisher einen geistig normalen Eindruck auf mich gemacht hast, sage ich dir folgendes: In spätestens 5 Minuten bin ich hier weg. Wenn du mich im Boot haben willst, dann solltest du diese Zeit nutzen, mich mit einem brauchbaren Plan davon zu überzeugen !"

Thürmer war immer noch sehr aufgebracht, auch wenn man es ihm nicht mehr direkt ansah. Anstatt sich eine sichere Zuflucht suchen zu können, war er hier aufgetaucht, weil Nagaj ein Unternehmen unterwegs hatte, und das obwohl sein Zustand sich wahrscheinlich nur noch verschlechtern würde. Aber OK, er hatte seine Zeit geopfert, um dann diesen wahnsinnigen Kleinkinderplan serviert zu bekommen. Thürmer war sonst ein recht langmütiger Mann gewesen, aber wenn es derart um seinen Hals ging, verstand er keinen Spaß, wenn seine deshalb knappe Zeit derart verschwendet wurde. Ihm war zwar nicht klar, was zum Teufel in Nagaj gefahren war, daß er diesen Plan als erfolgversprechend ansah, aber er hoffte, daß er wieder klar wäre, nachdem er ihm den Kopf gewaschen hatte.

Dies wäre seine letzte Chance, einen besseren Plan zu äußern, wenn er es nicht alleine versauen wollte.
 
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Nagaj reagierte auf Thürmers Kritik völlig anders, als dieser es wohl eigentlich erwartet hätte. Er fing an leise zu lachen. Als er sich etwas gefangen hatte, begann er damit, Thürmers Kritik mit dem immaginären Vorschlaghammer zu zerlegen.

"Eddy, das hier ist ein Krankenhaus und nicht Fort Knox oder Alcatraz! Ein stinknormales Krankenhaus. Weißt du, was da nachts los ist? Gar nichts! Und kennt man ein Krankenhaus, kennt man alle. Man muss nur irgendwo hineingehen, kurz auf einen Übersichtsplan blicken und mit einem Fahrstuhl in den Keller fahren. Für gewöhnlich befinden sich im Untergeschoss die Lager, Bettenzentralen, Versorgungsräume, Pathologien und Abteilungen für Nuklearmedizin. Die meisten Türen sind mit normalen Schlössern ausgestattet; lediglich Abteilungen wie Nuklearmedizin, Pathologie oder Kernspin besitzen vierstellige Türcodes. Wer soll uns bei unserem Unterfangen schon stören? Die Krankenschwestern vielleicht? Oder der dauergestresste Arzt in der Notaufnahme? Sofern unsere Tarnung einigermaßen passt, gibt es auch keine Probleme. Man schnappe sich eine Akte oder ein Clipboard, zücke einen Kugelschreiber und setze einen verdammt beschäftigten Gesichtsausdruck auf. Das einzig problematische wird sein, den Code der Pathologie zu erfahren. Dazu müssten wir uns verdunkeln und warten, bis jemand den Code eingibt und wieder aus der Pathologie verschwindet. Früher oder später wird dies jedoch der Fall sein. Es mag dauern und nervig sein, aber manchmal sind die simpelsten Methoden auch die effektivsten. Alternativ können wir auch einfach im Hauptlager einbrechen. Dort hängen grundsätzlich Listen mit allen Türcodes eines Krankenhauses aus, damit die Zustellung von medizinischen Waren und anderen Utensilien stets problemlos verläuft. Zwar werden wir auf dem Weg zur Pathologie auf die ein oder andere Kamera treffen, aber da passe ich schon drauf auf. In meinem Beruf bemerkt man diese Dinger auf 100 Meter Entfernung. Naja, nicht ganz so extrem, aber du weißt, was ich meine...
Ich bin fasziniert, dass du einen Nosferatu-Agenten für eine Art James Bond hältst. Dies ist kein Hollywood-Kino! Agenten arbeiten effizient. Das Wie ist dabei völlig irrelavant. Wenn meine Kollegen oder ich Probleme erkennen, lösen wir sie effektiv und schnell. Es ist egal, wie stumpf es manchmal abläuft, wichtig ist nur, dass das Problem letztlich aus dem Weg geräumt wird. Ich kann deine Bedenken nachvollziehen, aber manchmal scheinst du die Dinge überzubewerten.
Außerdem müssen wir uns beeilen, wenn wir die Leichen noch begutachten wollen. Laut Frau de Groote sind die Toten schon mindestens 3 Tage in der Pathologie. Morgen könnten sie unter Umständen schon weg sein. Vielleicht sind sie es sogar heute schon. Deswegen gibt es keine große Alternative. Das Problem besteht; hier und jetzt; und wenn wir uns nicht beeilen, werden wir es nicht mehr lösen können. Fotos werden zur Analyse vollkommen ausreichen. Wenn du keine bessere Kamera besitzt, werden wir eben meine verwenden. An sich ist das kein Problem, ich werde nur längere Zeit für die Nachbearbeitung brauchen, da sich meine Bildbearbeitungskünste in Grenzen halten."
 
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Langsam hatte Thürmer das Gefühl Kopfschmerzen zu bekommen... Normalerweise war der Kerl ja ganz erträglich, aber wenn er seine Phasen hatte... Demzufolge klang er jetzt etwa so, wie ein Lehrer, der mit einem etwas begriffsstutzigen Kind sprach.

"Folgendes: James Bond hin oder her, wir sind der Clan der Verborgenen, nicht der Clan der Labertaschen und auch nicht oder nicht nur der Clan der Maskierten. Und wenn ich irgendwo einsteige, dann verkleide ich mich nicht, dann labere ich auch nicht, dnn sehe ich zu, daß mich keiner sieht. Denn wenn mich keiner sieht, dann stellt auch keiner Fragen, was die ominösen Besucher z.B. gewollt haben könnten, wenn nachher doch was auffliegt. Und komm mir nicht mit spekulativem Mist wie "Aber es wird nichts schiefgehen...". Punkt ist, du vermutest, wie es in diesem einen Krankenhaus zugeht, du spekulierst, wie die Sicherheit aussieht, was mich zu dem logischen Schluß führt, daß du keine Ahnung hast, wies da drinnen wirklich aussieht, aber hoffst, daß sich das schon mit deinen bisherigen Erfahrungen decken wird.

Mit dieser Denkweise haben wir in Indochina einen ganzen verdammten Krieg verloren, und direkt danach mit Vietnam noch einen. Kurz: Die Führenden verbocken es, der kleine Mann löffelt es aus. Aber da ich nicht scharf auf einen weiteren Nachschlag bin, ist dieser Plan für mich indiskutabel."

Er wollte sich gar nicht vorstellen, wie es aussah, wenn das in Berlin Standardprozedur war...
Leider tat er es trotzdem. Er hatte ja schon so manches aufgeschnappt, was das verdeckte Eindringen in Gebäude anging, auch, oder vielleicht auch weil, es ihm schon immer leichter gefallen war, sich die Theorie anzueignen. In der Praxis war er da ja durchaus weniger bewandert. Daher hinterließ Nagajs Bereitschaft, die Sicherheit des Hospitals derart geringzuschätzen, einen faden Nachgeschmack, vor allem, weil Delta ja auch schon angedeutet hatte, daß die Infos auch anderweitig verfügbar waren. Wenn Nagaj diesen Infos nicht traute und selber einsteigen wollte, würde er ihn nicht daran hindern, aber er wollte wenigstens versuchen zu helfen, daß der andere sich und den Clan nicht unnötig reinritt...
 
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Der Thread kann aufgrund der IT-Aktion meines Charakters auf dem Treffen geschlossen werden.
 
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