Jeder Spieler muss absolut gleich behandelt werden, es gibt so ziemlich nichts was mich als Spieler mehr ankotzen würde wenn der SL gewisse Spieler meiner Runde direkt oder indirekt bevorzugt, oder aber auch Gegenteil tut, also benachteiligt. Damit meine ich jetzt nicht daß er vielleicht einmal bei einem Spieler ein Auge zugrückt oder ein anderer mal einen tollen magischen Gegenstand findet, das ist ja - sofern es nicht permanent und nur bei bestimmten Spielern vorkommt - durchaus noch im Spektrum des normalen Spielbetreibes, jeder SC kann mal außerordentliches Glück oder Pech haben. War mal Gastspieler in einer Runde, und wie ich hinterher erfuhr konnte der SL Paladine (AD&D) nicht leiden, und fing an einen zu gängeln wo es nur geht (was aber an dem Abend nicht recht fruchten wollte aufgrund außerordentlichen Würfelglücks meinerseits), obwohl mein Geisterjäger-Paladin nun wirklich nicht dem Klischee des rechtschaffen-doofen Gutmensch-Superkriegers entsprach, jdeoch der SL irgendwie in seinen Klischeedenken und Vorurteilen verhaftet war. Vlt. hat der SL deshalb auch die ganze Zeit gegen mich intrigiert?
😀 😉
Doch zurück zum Thema. Mache Settings/Spielwelten bieten von sich aus viel Stoff und An knüpfungspunkte für Intrigen, z.B. durch mächtige Organisationen, Geheimgesellschaften und Gilden. Z.B. bei D&D in den
Forgotten Realms gibt es die
Zhentarim (die früher mal ohne "h" geschrieben wurden) oder auch die
Roten Magier von Tay, welche mit nicht immer ganz lauteren Mittel, udn auch nicht immer offen, versuchen ihre Ziele durchzusetzen. Aber diese Gruppen müssen nicht zwangsläufig böse sein, auch die
Harfner eignen sich beispielweise für Intrigen, wenn diese auch u.U. wahrscheinlich anders vorgehen würden. Bei DSA hat man
Dexter Nemrods mächtigen Geheimdienst, die
KGIA, aber auch die
Borbaradianer arbeiten oft im Verborgenen und bedienen sich daher des Mittels der Intrige um ihre Ziele zu erreichen oder den Feind zu schwächen. Aber es gibt in
Aventurien natürlich noch mehr
Stoff und spezielle Abenteuer für/um Intrigen.
Klassischerweise können auch - systemunabhängig - Adelshäuser oder Kaufmansdynastien hervorragend gegeneinander intrigieren, selbst Kirchen (z.B. wenn es zwei verschiedene Glaubensströmungen gibt) könnten dieses tun.