Spielfilm Die Männer der Emden

http://www.die-maenner-der-emden.de/
Ich fass' es nicht.
Ich habe schon so oft darüber fantasiert, dass man aus der Geschichte doch mal 'nen richtig guten Kriegs/Abenteuerfilm alter Schule machen könnte... und da haben die den einfach mal so heimlich, still und leise abgedreht. Oh bitte, großer Neptun, lass diesen Film wenigstens einigermaßen gut sein!

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Ein deutscher Kriegsfilm über eines der berümtesten Schiffe im 1. Weltkrieg. Nachdem Der Rote Baron so verhauen wurder binich da eher skeptisch. Aber da mich das Thema 1. Weltkrieginteressiert werd eich ihn mir wohl ansehen, wenn auch wohl nicht im Kino.http://www.die-maenner-der-emden.de/
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Du hast ja recht, ich versuche auch skeptisch zu sein, damit eine eventuelle Enttäuschung nicht zu bitter wird... aber diesen Stoff zu versaubeuteln, wäre wirklich eine Sünde.
 
Es ab 2006 schon mal nen Spielfilm dazu. War aber eher ne Doku.

Im neuen Film gibts ne Liebesgeschichte. Kann dem Film nur schaden.
 
Das große Problem: Als Verlierer des Krieges dürfen die (deutschen) Protagonisten üblicherweise "politically correct" nicht wirklich sympathisch rüber kommen. Wenn dem doch so wäre, wäre das vielleicht ein Film, der eine gewisse Ansehbarkeit genießen könnte. Ich warte da aber lieber ab, was die meinem Geschmack entsprechenden Kritiker so resümieren...
 
Das große Problem: Als Verlierer des Krieges dürfen die (deutschen) Protagonisten üblicherweise "politically correct" nicht wirklich sympathisch rüber kommen. Wenn dem doch so wäre, wäre das vielleicht ein Film, der eine gewisse Ansehbarkeit genießen könnte. Ich warte da aber lieber ab, was die meinem Geschmack entsprechenden Kritiker so resümieren...

Hey, das dreht sich um den 1. Weltkrieg und da werden sogar bei Auslandsproduktionen die deutschen Soldaten nicht als namenlose Mooks und Oberbösewichter dargestellt.
In Deutschland selbst sehe ich auch nicht das Problem. Ok, eventuell werden einige Leute wieder "kriegsverherrlichend" schreien, aber wer nimmt Godwin-Trolle schon ernst?

Zumal es sich bei dem Film weniger um die Emden selbst dreht, als um die Heimkehr des deutschen Spähtrupps.
 
Das große Problem: Als Verlierer des Krieges dürfen die (deutschen) Protagonisten üblicherweise "politically correct" nicht wirklich sympathisch rüber kommen. Wenn dem doch so wäre, wäre das vielleicht ein Film, der eine gewisse Ansehbarkeit genießen könnte. Ich warte da aber lieber ab, was die meinem Geschmack entsprechenden Kritiker so resümieren...

Die historischen Geschehnisse rund um die "Emden" lassen eher einen exotisch-abenteuerlichen "Road-Movie" mit Kriegshintergrund als einen waschechten Kriegsfilm erwarten. Hier die Zusammenfassung der vorerwähnten Dokumentation:

http://www.phoenix.de/content/phoen...erlicher_flagge_(1_2)/169293?datum=2012-03-14

Einen kriegsskeptischen Unterton wird der Film vermutlich zum Ende hin dadurch erhalten, daß der Kommandant zwar alle seine Männer heil nach Hause brachte, diese dann aber meines Wissens kurz darauf wieder an die Front geschickt wurden und bis Kriegsende größtenteils in den Schützengräben umkamen.

Aus der historischen Vorlage kann man jedenfalls einiges machen, hoffen wir mal einfach, daß es die Filmemacher nicht versemmeln.
 
Der Trailer lässt ja mal einen coolen Abenteuerfilm alter Schule vermuten..
mal schauen ob es das auch wirklich ist.. ^^
 
Die Kritiken, die ich bisher gelesen habe, sind leider allesamt eher negativ. Und das mit der Liebesgeschichte lässt auch nix gutes ahnen. Vielleicht warte ich doch lieber auf die Fernsehfassung.
 
Da der Film ohnehin in keinem Kino in der Nähe läuft, wird es wohl in der Tat auf die Fernsehfassung hinauslaufen.
 
... aber ziemlich bescheuert, weil fern jeder ernsthaften historischen Betrachtungsweise. Ich frage mich, ob der SPIEGEL-Autor entweder selber so blöd ist oder nur seine Leser für so blöd hält, zu glauben, dass die Beteiligung der "Emden" an der "Niederschlagung" des "Sokeh-Aufstandes" - ein nach zeitgenössischen Maßstäben denkbar "mildes" Vorgehen - an der Einschätzung als "Gentlemen of War" irgend etwas geändert hätte. (Die Tatsache, dass knapp vier Jahre später die Besatzung mit großer Sicherheit annähernd komplett ausgetauscht war, lassen wir jetzt mal außer acht. Grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Militär kann man heutzutage noch nicht mal von Historikern erwarten, geschweige denn von Journalisten.)
 
Ich hab jetzt zwei, drei Rezensionen gelesen und die hinterlassen bei mir alle die gleiche Frage:
Wollen sie mir sagen, dass der Film schlecht ist, weil er patriotisch ist, oder ist der Film schlecht und patriotisch?

Denn wenn die negative Bewertung ein Beissreflex gegenüber teutonischem Patriotismus ist, dann macht mir der Film ja evtl. doch Spaß?
Wenn der allerdings einfach Müll ist, dann... Naja, ist der halt Müll.
 
Wollen sie mir sagen, dass der Film schlecht ist, weil er patriotisch ist, oder ist der Film schlecht und patriotisch?
Ich glaube nicht, dass der Film "patriotisch" ist. Ich glaube eher, jeder Film, der deutsche Soldaten als Protagonisten darstellt, ohne dass eine verkrampfte Antiheldenantikriegsgeschichte dabei herumkommt, löst die bekannten Beissreflexe aus. (Wobei in diesem Falle das aufgesetzte "Aber immer dran denken, Krieg ist schrecklich, m'kay!" wohl durchaus enthalten ist.)

Ich glaube aber leider auch, dass der Film vermutlich schlecht ist. Eine Liebesgeschichte verheißt nichts gutes. Eine türkisch-deutsche Wissenschaftleramazone auch nicht.
 
Ach, Sibel Kekilli kann spielen was sie will, ich find die immer großartig /fanboy
 
... aber ziemlich bescheuert, weil fern jeder ernsthaften historischen Betrachtungsweise. Ich frage mich, ob der SPIEGEL-Autor entweder selber so blöd ist oder nur seine Leser für so blöd hält, zu glauben, dass die Beteiligung der "Emden" an der "Niederschlagung" des "Sokeh-Aufstandes" - ein nach zeitgenössischen Maßstäben denkbar "mildes" Vorgehen - an der Einschätzung als "Gentlemen of War" irgend etwas geändert hätte. (Die Tatsache, dass knapp vier Jahre später die Besatzung mit großer Sicherheit annähernd komplett ausgetauscht war, lassen wir jetzt mal außer acht. Grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Militär kann man heutzutage noch nicht mal von Historikern erwarten, geschweige denn von Journalisten.)

Ja das musste ich auch beim Lesen denken. Bei der Strafaktion war noch nicht mal der selbe Kapitän an Bord. Und für damalige Verhältnisse waren das übliche Vorgehensmaßnahmen.
Man sollte NIE heutige Moralvostellungen auf derart alte Eriegbnisse übertragen. Leider kranken daran viele Filme.
 
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