Verlage/Händler Offener Brief nach Mannheim

AW: Offener Brief nach Mannheim

Der Comichändler um die Ecke
1. hat keine Ahnung von Rollenspiel und beteuert das auch immer wenn man fragt
2. hat nichts ausser DnD, Midgard, Lodland und jede Menge oWoD Sachen (aber prinzipiell nie ein GRW, nur die Quellenbücher die niemand braucht)
3. wenn man was bestellen will kriegen sie das zu 95% "auf gar keinen Fall her"
4. sollte man doch was bestellen kann man wochenlang regelmäßig vorbei kommen, sich "morgen isses gaanz bestimmt da so um soundsoviel uhr, dann kommt die Post" anhören und doch immer mit leeren händen heimgehen...es kommt meist pünktlich wenn man die Lust darauf verloren hat.

Ich geh trotzdem hin wenn ich was suche, aber meistens ist alles was ich finde ne Hand voll Würfel. Und dann heissts Amazon oder Sphärenmeister.

Liegt vermutlich daran das er ein Comichändler ist und kein Rollenspielhändler

@ Topic

Ich gehe gerne in den FanFo,.. beim stöbern findet man immer intressante Dinge, manche davon auch zu einem günstigen Preis
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Also wenn Ich Exoten bestelle, ob Fudge oder Tros, dann gehe Ich in den Laden mit nem Ausdruck der Ware.
Einschliesslich Link, ISBN Nr usw, so, das möchte Ich haben.

Wie lange wird es dauern, ungefähr usw

beim Orcish Outpost habe Ich meistens angerufen und ne E-Mail geschickt, beim Dragon`s Lair war das bis jetzt nicht nötig, nur dauert das dann immer auch etwas länger, weil das Zeug meistens von USoA importiert werden muss.

Ich bezweifle jedenfalls, das selbst im Rollenspielgrosshandel in Deutschland, viele Deryni Adventure Game Bücher auf Lager sind.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Man steht morgens auf und hat ein ganz bestimmtes Buch im Sinn, dass man haben MUSS. Mit diesem und keinen anderen Wunsch kommt man gut gelaunt in so einen kleinen Ramschladen und muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass
...seit dem letzten Mal sich kein neues Buch zu den altbekannten (und daher schon gekauften oder für uninteressant befundenen) 30 gesellt hat.

Häufig ist das so, ja. Finde ich auch durchaus legitim. Warum sollte ich mir dann ein Midgard-Buch kaufen wenn ich morgens mit dem Bedürfnis nach Savage Worlds aufgestanden bin?
Kannst du mir den Frevel dabei nochmal genauer erklären?

Liegt vermutlich daran das er ein Comichändler ist und kein Rollenspielhändler

Messerscharf errkannt! ;) Aber er hat ne tolle Würfelwühlkiste.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Diese Ansprüche, das jedes obskure Buch stets verfügbar sein muss, egal wie lange schon oop oder limitiert die Auflage war, halte ich für einen kurzsichtigen Irrglauben, aber typisch für unsere Zeit. Und das manche Bücher - gerade GRW's - schneller vergriffen sind als andere, sollte sich auch schon rumgesprochen haben.
Dennoch sollte ein Händler in Zeiten des Internets fähig sein, ein Buch in maximal einer Woche beschaffen zu können, vor Allem wenn er sofort feststellt, dass sein Lieferant das Ding auf Lager hat. Und wenn er das nicht schafft, ist meine Geduld berechtigterweise am Ende.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Diese Ansprüche, das jedes obskure Buch stets verfügbar sein muss, egal wie lange schon oop oder limitiert die Auflage war, halte ich für einen kurzsichtigen Irrglauben, aber typisch für unsere Zeit.

Nicht mal das. Ich bin früher auch öfters in die hiesigen Rollenspiel-Läden gegangen. Ich wollte auch ab und zu obskures Zeug. Hatte auch immer brav vorher im Internet recherchiert und sämtliche Daten bei der Hand. Und was krieg ich zu hören: "Nee, das können wir nicht bestellen..." Wieso nicht? Na gut, anscheinend wollen sie an mir kein Geld verdienen. Der Hammer kam aber, als ich neulich ein top-aktuelles, deutsches Rollenspielprodukt im Laden käuflich erweben oder zumindest bestellen lassen wollte, und der Typ im Laden mir sagt: "Bestells doch im Internet!"
Danke für den Tipp. Entschuldigung, dass ich hier ein bisschen Umsatz machen wollte.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Naja, aber soweit ich gehört habe sind Rollenspieler kein wichtiger Anteil in diesem Geschäft,... Trading Cardler und Tabletoper geben mehr Geld aus
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

"Bestells doch im Internet!"
Danke für den Tipp. Entschuldigung, dass ich hier ein bisschen Umsatz machen wollte.

Ihr armen gescholtenen Konsumenten. Ich bescheinige euch hiermit öffentlich, dass euer Gewissen rein ist. Ihr müsst euch nicht länger gezwungen fühlen, den freundlichen lokalen Fantasystore zu unterstützen. Ihr dürft ab jetzt unbelastet im Internet einkaufen. Ich erteile euch Absolution. :weihrauch::engel:
:D
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Nicht mal das. Ich bin früher auch öfters in die hiesigen Rollenspiel-Läden gegangen. Ich wollte auch ab und zu obskures Zeug. Hatte auch immer brav vorher im Internet recherchiert und sämtliche Daten bei der Hand. Und was krieg ich zu hören: "Nee, das können wir nicht bestellen..." Wieso nicht?.
Ich vermute mal,
a) ihre Grosshändler haben es nicht im Sortiment
b) Der Aufwand es zu bestellen, lohnt sich nicht für den Laden.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Ihr armen gescholtenen Konsumenten. Ich bescheinige euch hiermit öffentlich, dass euer Gewissen rein ist. Ihr müsst euch nicht länger gezwungen fühlen, den freundlichen lokalen Fantasystore zu unterstützen. Ihr dürft ab jetzt unbelastet im Internet einkaufen. Ich erteile euch Absolution. :weihrauch::engel:
:D

Und ich erzähle jetzt nicht die Geschichte, wie ich tatsächlich ein paar Wochen später im gleichen Laden ein Set Fudge-Würfel kaufen wollte...
Aber egal wie sehr der Typ mich vergraulen will: Ich komme wieder!
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Warum sollte ich ueberhaupt den lokalen Fantasy-Store unterstuetzen, wenn er teurer ist und vor allem nicht das fuehrt, was ich suche?
Ich kann schnell ins Internet und mir fast jedes gewuenschte RPG bei Dragonworld versandkostenfrei und saubillig bestellen.
Wieso sollte ich also rausgehen, mich durch den Verkehr bemuehen und dann in einem Fantasy-Laden rumstoebern, um dann festzustellen, dass sie entweder nicht das haben, was ich suche, oder es zu teuer ist?
Wenn ich spenden will, gebe ich was ans Rote Kreuz oder die Samariter.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Warum sollte ich ueberhaupt den lokalen Fantasy-Store unterstuetzen, wenn er teurer ist und vor allem nicht das fuehrt, was ich suche?
Ich kann schnell ins Internet und mir fast jedes gewuenschte RPG bei Dragonworld versandkostenfrei und saubillig bestellen.
Wieso sollte ich also rausgehen, mich durch den Verkehr bemuehen und dann in einem Fantasy-Laden rumstoebern, um dann festzustellen, dass sie entweder nicht das haben, was ich suche, oder es zu teuer ist?
Wenn ich spenden will, gebe ich was ans Rote Kreuz oder die Samariter.
Ja, aber du würdest niemals auf die Idee kommen, was zu spenden, gelle?

Das ist diese typische GEIZ-IST-GEIL Mentalität, die mich halt so stört. Zuerst lasse ich mich ausführlich in einem Fachgeschäft beraten, kaufe den Computer aber dann im Großhandel, um 100 Euro zu sparen, weil es im Fachgeschäft dann doch einfach zu teuer war.
So ist es auch im Fantasyladen. Dort schaut man sich die Bücher an und blättert sie durch, kauft sie dann aber woanders, um 3 Euro zu sparen. Bei einem durchschnittlichen Buchumsatz von 500 Euro pro Jahr, kann man so sicherliche 50 Euro sparen.
Zudem reden wir hier auch nur über englische oder gebrauchte Bücher, oder? Die deutschen Bücher sollten auch im Internet der Buchpreisbindung unterliegen.

Der Fantasyladen kann natürlich nicht mit dem Großhandel mithalten, wenn man etwas ganz bestimmtes sucht. Aber vielleicht ist es nett sich dort umzuschauen, wenn man irgendetwas sucht. Sozusagen shoppen statt einkaufen. ;)
Zudem ist es nunmal die erste Anlaufstelle für die Szene. Jeder, der sich gesellschaftliche Kontakte über sein Hobby wünscht und dem die Anonymität des Internets nicht so zusagt, wird einen Fantasyladen aufsuchen. :prost:
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Also ich geh gern in Fantasyladen. Wobei wir in Ulm ja auich super ausgestattet sind mit dem Imps Shop. Da gibts wirklich fast alles, sogar alte teilweise nicht mehr erhältliche Bücher / Abenteuer.
Außerdem ist es immer mal nett sich dort mit anderen Kunden zu unterhalten Außer natürlich die üblichen verdächtigen die einem das "ach wie toll ist mein Charakter Teil 67895" an die Backe labern, aber die gibt es ja überall^^.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

So ist es auch im Fantasyladen. Dort schaut man sich die Bücher an und blättert sie durch, kauft sie dann aber woanders, um 3 Euro zu sparen. Bei einem durchschnittlichen Buchumsatz von 500 Euro pro Jahr, kann man so sicherliche 50 Euro sparen.
Zudem reden wir hier auch nur über englische oder gebrauchte Bücher, oder? Die deutschen Bücher sollten auch im Internet der Buchpreisbindung unterliegen.
Die Buchpreisbindung ist einer der Gründe, wieso ich zumindest die deutschen Bücher seit nem knappen Jahr wieder grundsätzlich im Laden kaufe. Nur vergeht mir langsam die Lust, jedesmal drei bis vier Wochen warten zu müssen bis die Sachen geliefert werden.

Zudem ist es nunmal die erste Anlaufstelle für die Szene. Jeder, der sich gesellschaftliche Kontakte über sein Hobby wünscht und dem die Anonymität des Internets nicht so zusagt, wird einen Fantasyladen aufsuchen. :prost:
Naja, bei meinen beiden FLGSs wird man als Schmökerer vor den RPG-Regalen von den TCG-Kiddies beinahe wie ein Aussätziger angesehen und andere Rollenspieler zum "Fachsimpeln" finden sich selten. Einer der beiden Händler kennt sich wenigstens auf dem Markt aus, da findet sich oft ein nettes Gespräch, der andere weiß noch nichtmal bei der Hälfte der Rollenspiele die er führt, worum es da überhaupt geht (zumindest einen groben Überblick sollte man IMO erwarten dürfen).
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Ja, aber du würdest niemals auf die Idee kommen, was zu spenden, gelle?

Das ist diese typische GEIZ-IST-GEIL Mentalität, die mich halt so stört. Zuerst lasse ich mich ausführlich in einem Fachgeschäft beraten, kaufe den Computer aber dann im Großhandel, um 100 Euro zu sparen, weil es im Fachgeschäft dann doch einfach zu teuer war.
So ist es auch im Fantasyladen. Dort schaut man sich die Bücher an und blättert sie durch, kauft sie dann aber woanders, um 3 Euro zu sparen. Bei einem durchschnittlichen Buchumsatz von 500 Euro pro Jahr, kann man so sicherliche 50 Euro sparen.
Zudem reden wir hier auch nur über englische oder gebrauchte Bücher, oder? Die deutschen Bücher sollten auch im Internet der Buchpreisbindung unterliegen.

Der Fantasyladen kann natürlich nicht mit dem Großhandel mithalten, wenn man etwas ganz bestimmtes sucht. Aber vielleicht ist es nett sich dort umzuschauen, wenn man irgendetwas sucht. Sozusagen shoppen statt einkaufen. ;)
Zudem ist es nunmal die erste Anlaufstelle für die Szene. Jeder, der sich gesellschaftliche Kontakte über sein Hobby wünscht und dem die Anonymität des Internets nicht so zusagt, wird einen Fantasyladen aufsuchen. :prost:
Das hat bei mir nichts mit GEIZ-IST-GEIL zutun, sondern einfach darin, daß der Besuch in einem Laden den Vorteil mit sich bringt, einfach mal rumstöbern zu können. Wenn aber der Laden außer DSA und DnD nichts aktualisiert und ich das restliche Inventar schon vor 5 Jahren gesehen hab, dann erschließt sich mir kein Grund diesen Laden weiter zu unterstützen, da ich a) kein DSA spiele, b) bei DnD mit den Drei Core books vollauf zufrieden bin und c) alles andere was mich interessieren würde eh bestellt werden muss und es ewig dauert, vergessen wird mir Bescheid zu sagen und auch noch ewig viel kostet. Sag mir dann einen Grund den Laden weiter zu unterstützen.

Wer nichts hat was mich interessiert und es auch nicht in annhembarer Zeit besorgen kann (d.h. unter 4 wochen) der hat leider einen Saftladen und mich als Kunden verloren.

Anmerkung: Ich geh natürlich nicht von irgendwelchen Forge oder sonstigen Indiespielen aus, sondern von so "Exoten" wie WoD, Warhammer, Exalted und solchen.

Gruß

Marduk

P.S.: Der einzige Laden in Hamburg den ich kenne(der noch existiert), der eine recht gute auswahl hat, zwingt mich soweit zu fahren, daß ich auch gleich zu Dragonworld fahren kann (deren Laden ja hier in Hamburg ist) und dann kann ich es ja auch gleich bei denen bestellen anstatt hinzufahren.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Warum sollte ich ueberhaupt den lokalen Fantasy-Store unterstuetzen, wenn er teurer ist und vor allem nicht das fuehrt, was ich suche?
[...]
Wieso sollte ich also rausgehen, mich durch den Verkehr bemuehen und dann in einem Fantasy-Laden rumstoebern, um dann festzustellen, dass sie entweder nicht das haben, was ich suche, oder es zu teuer ist?

Weil ein guter Laden mehr bietet als das Internet es je können wird.

Ich vermisse immer noch den Trivial Book Shop in Hannover, mit Pedder an der Kasse, Verkäufer und Alleinunterhalter in Personalunion. Der Laden war eine obsukre Fundgrube voller seltsamen Zeugs, da kommt kein Online-Shop mit.

Oder den Spieleladen mit Dirk. Dort habe ich immer irgendjemamnden treffen können, mit dem man quatschen konnte, dort konnte ich Spiele ausprobieren, es fand sich fast immer eine Brettspielrunde, dort konnte ich Zeugs durchblättern, bekam Tips von Dirk, weil er wußte, was seine Kunden mögen. Dort habe ich andere Rollenspieler kennengelernt, und zwar real, nicht in Foren (nichts gegen Foren, aber...)

Online-Shops mögen billig und praktisch sein, aber sie sind seelenlos.


Tybalt,
hängt alten Zeiten nach...
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Also ich für meinen Teil kaufe im Laden und bestelle im Internet.

Damit gebe ich dem Laden die Möglichkeit, durch ein gutes Sortiment den Zuschlag zu bekommen. Wenn er das nicht hat, dann ist es für mich bequemer im Netz (Sphaerenmeister) direkt nach Hause liefern zu lassen.

Meine Einkäufe verteilen sich so ungefähr fifty fifty
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

@Tybald:
Ich kann deine nostalgischen Schwelgereien durchaus verstehen.
Dirk kam ja zu uns nach Berlin, und war bei Beutelsend eine ganze Weile lang mein Kollege. Der Mann kennt sich aus in der Branche. ;)
Als wir dann neulich gemeinsam auf der RPC in Münster waren (wir hatten dort den Stand von "Anime Virtual" besetzt), hat er mir auch jede Menge über die alten Geschichten aus Hannover erzählt...

Außerdem sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, dass man Mitglied einer Szene ist, die leider immer kleiner wird. Das liegt sicher auch an Online-Spielen usw., aber nicht zuletzt auch daran, dass die Anlaufstellen weniger werden. Es gibt weniger Orte (=Rollenspielläden), an denen Neulinge ans Thema herangeführt werden können.
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

@Tybald:
Ich kann deine nostalgischen Schwelgereien durchaus verstehen.
Dirk kam ja zu uns nach Berlin, und war bei Beutelsend eine ganze Weile lang mein Kollege. Der Mann kennt sich aus in der Branche. ;)
Als wir dann neulich gemeinsam auf der RPC in Münster waren (wir hatten dort den Stand von "Anime Virtual" besetzt), hat er mir auch jede Menge über die alten Geschichten aus Hannover erzählt...

Außerdem sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, dass man Mitglied einer Szene ist, die leider immer kleiner wird. Das liegt sicher auch an Online-Spielen usw., aber nicht zuletzt auch daran, dass die Anlaufstellen weniger werden. Es gibt weniger Orte (=Rollenspielläden), an denen Neulinge ans Thema herangeführt werden können.
Wenn die Läden scheiße sind, kauf ich dort nicht. Punkt.

Gruß

Marduk
 
AW: Offener Brief nach Mannheim

Das ist diese typische GEIZ-IST-GEIL Mentalität, die mich halt so stört. Zuerst lasse ich mich ausführlich in einem Fachgeschäft beraten, kaufe den Computer aber dann im Großhandel, um 100 Euro zu sparen, weil es im Fachgeschäft dann doch einfach zu teuer war.

Leider sieht es im Rollenspiel-Bereich eher umgekehrt aus: Da gehe ich ins Fachgeschäft, und berate da den Verkäufer. :)
Kommt ein Kunde in den Laden: "Ich hätte gerne ein Set Fudge-Würfel."
 
Zurück
Oben Unten