Dies ist das Thema Deutsche Endzeit bei Rund um Rollenspiele als Teil vom Rollenspiele.
Bin ich eigentlich der einzige, der sich von der Modewelle "Deutsche Endzeitspiele" genervt fühlt? Jeder D*** glaubt im moment scheinbar, ...
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#1
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Deutsche Endzeit
Bin ich eigentlich der einzige, der sich von der Modewelle "Deutsche Endzeitspiele" genervt fühlt? Jeder D*** glaubt im moment scheinbar, er müsse auf diese Trendwelle aufspringen, und ein eigenes Endzeitspiel herausbringen. Vor allem ist es immer das selbe. Welt am Arsch, überlebende zu "Kulte" zusammengefasst, alles "Technobarbaren". Leute, es ist zu viel.
Degenesis, Engel, Endland, das mag alles noch originell gewesen sein, aber ich ftrage mich, wie viele plagiate - nein, lass mich das anders sagen - wie viele schlechte palgiate braucht der markt, brauchen wir denn noch? Was denken die Damen und Herren von den Blutschwertern, brauchen wir noch mehr "Deutsche Endzeit", oder wird es langsam zeit für einen gegentrend, eine gegenbewegung unter den Selbsterstellten spielen, zurück zu was positivem? -I.T.
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#2
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Ich kann deutsche Endzeit generell nicht sehen - ich mag meine Endzeit kernig, mit staubigen Wüsten, Hundefutter aus der Dose und echten Männern, die sparsam mit ihren Schrotpatronen umgehen. Stattdessen gibt es prätentiöse Kunst mit "Story vor Regeln", weil die Regeln nicht funktionieren, und dem ganzen geklauten Set-Up von White Wolf (lange Flufftexte, Splats, Oh! The Angst! etc)
Es gibt nicht zu viel Endzeit - es gibt zu wenig vernünftige Endzeit. Gebt mir endlich ein Endzeitspiel in dem man daran arbeiten kann eine Gemeinschaft aufzubauen die nicht auf einer völlig hirnrissigen Kultur und einem pseudocoolen Wortspiel wie Hell-Vetiker aufbaut, in dem man hart die spärlichen Ressourcen wie Nahrung managen muss anstatt das ganze in den Bereich des Handwedelns zu verschieben, und in dem man sich auf die Regeln verlassen und sie voll und ganz nutzen kann. Ich glaube mit dem alten Gammaworld waren wir schon deutlich weiter als mit dem, was heute so als Endzeit verkauft wird.
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Hey, pizanos! It's the Super Mario Brothers Super Show!
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#3
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Wen wundert das bitte ernsthaft?
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Plays Backgammon and reads Wittgenstein… Mitglied der Magefraktion. | Nützliche Spielleiterlinks |
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#4
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Wobei die Hellvetiker noch die "brauchbarste" gruppe aus Degen waren...
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#5
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Es gibt ZU VIEL Endzeit, frisch aus deutschen Landen, die leider nicht gerade originell und erst recht nicht spielenswert ist.
Gamma World steckt die meisten eh in die Tasche. Oder Hell on Earth. Oder eigentlich sogar eine ganze Menge INTERESSANTER Endzeit-Rollenspiele, die nicht auf der Basis von Unfällen in deutscher Rechtschreibung ihr Alleinstellungsmerkmal zu finden suchen. Neue Deutsche Endzeit - alte Langeweile? Ja. Und zuviel Hülle und zuwenig drin, was zum Spielen anreizt. - Nichts gegen eine gute Aufmachung eines Rollenspiels - solange auch etwas spielerisch relevante Substanz drin ist. Ist aber (oft) nicht. Lauter hohle Gestelle, die diesmal im Endzeit-Gewand daherkommen. Gamma World war mein erstes Rollenspiel. Und ich spiele im uralten Gammaworld-Post-Nuke-Setting wahrlich lieber als in einem der NDE-Settings. |
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#6
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Die Hellvetiker waren nur der erste dämliche Name der mir eingefallen ist. Es gibt sicher noch mehr, aber das Grauen, das ich empfand als ich nur schon oberflächlich an meine DG-Lektüre zurückgedacht habe, hat mir gereicht. Je mehr ich davon vergessen habe, umso besser.
Wobei deren Kultur tatsächlich zumindest noch halbwegs Sinn macht und keine ganz so hirnerweichende Grundlage wie die anderen Kulte hat... Da ist einfach nirgendwo etwas evokativ. Wo ist da ein Ayatollah aller Rock'n'Roller den man von seiner Rübe trennen kann ohne dass die Supplements in die Binsen gehen, wo ist da ein Mariner der seine Mutanten-Diskriminierung auf gesunde Art und Weise auslebt indem er Arschtritte verteilt, anstatt seine Probleme in prätentiösen Gesprächen bei Wasser und Regenwürmern zu lösen, wo sind da blutige, interessante Kämpfe im Thunderdome? EDIT: Zornhau, ich vermisse mal wieder die Karmafunktion. Das war durch und durch auf den Punkt gebracht.
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#7
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Was ich mich frage ist folgendes: Warum muß es immer Postapokalyptisch und finster sein? Sowohl Rifts als auch Gamma World haben gezeigt das man auch positive Postapokalypse spielen kann - warum also diese permanente dunkelheit? Weil White Wolf gesagt hat das düster cool ist? Warum läuft dann Exalted (zumindest außerhalb von Düster... ähh... deutschland) so gut?
Warum alles so düster? Und warum Postapokalyse? Wenn es nur um "keine zivilisation und keine tech, nur kleine menschengruppen" geht, warum nicht ein Steinzeit RPG? Warum nicht sowas wie "Iron Heroes", wo die fantasywelt noch am anfang steht?
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#8
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Oder eine Postapokalypse, indem fröhliche Rockerbarbaren mit ihren aufgepimpten Rostmöhren durch die Wüste pesen, radioaktiven Mutantenzombies und arroganten Bunkertechies den Arsch aufreissen und dabei weibliche, leicht bekleidete, postapokalyptische Schnitten aufreissen ? Sowas wie "Barbaren" (das RPG) - nur halt eben über Postatomare Mad-Max-Rocker.
Ich gebe zu: Das ist nicht die Bohne originell, aber wenigstens Spaßig ! |
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#9
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Bei Endzeit denke ich an Fallout (II), MadMax und ähnliches, Engel ist hübsch aber kein Endzeitsetting, Degenesis ist... hübsch aber komisch.
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Holz ist ein nachwachsender Rohstoff - auch in den Köpfen der Leute.
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#10
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Degenesis funktioniert eigentlich auch besser, wenn man es als Fantasy auffasst und nicht als klassische Post-Apo. Für das Falloutfeeling ist das von Zornhau erwähnte Hell on Earth eigentlich optimal....hat alles was man für Fallout braucht (und noch mehr - beispielsweise echte Dämonen aus der Hölle, echte Reiter der Apokalypse und echte Zombies...)
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