Dies ist das Thema Die Logik mit den Boxen - Zukunftsträchtig? bei Dragon Age als Teil vom Rollenspiele.
Die erste Box von Dragon Age ist nur für das Anfängerspiel (bis Level 5, etwa zu vergleichen mit D&D) und ...
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#1
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Die erste Box von Dragon Age ist nur für das Anfängerspiel (bis Level 5, etwa zu vergleichen mit D&D) und fällt dementsprechend knapp aus - gerademal 64 Seiten hat das "Grundregelwerk". Das Buch für den SL weist die gleiche Seitenanzahl auf, 64 Seiten. 64 Seiten für Charaktere, Grundregeln, Ausrüstung usw. Das ist wenig.
Es gibt gerade mal 22 Talente und 18 Zauber, die Ausrüstung (inklusive Unterkunft, Dienstleistung, Tierbegleiter + Stats) nimmt 6 Seiten ein. In der Praxis heißt das, dass man sehr schnell einen Überblick erhält und dem Magie-interessierten Spieler auch schonmal das Magie-Kapitel in die Hand drücken kann, ohne ihm einen Schock fürs Leben zu verpassen. Das SL-Buch hat nur kleine magische Gegenstände, die Gegner sind noch recht schwach. Die Welt konzentriert sich auf das Land Ferelden und ignoriert den Rest des Settings. Ist dieses Konzept zukunftsträchtig, sollten sich andere Rollenspiele, die auf stetig besser werdende Charaktere setzen, sich daran orientieren? Scion hatte ein ähnliches Konzept, nur dass da die "niedrigleveligen" Charaktere immer noch zu viel Platz eingenommen haben, als dass man das bemerkt hätte. Ich dachte erst, es wäre pure Preisschänderei, aber nach der Beschäftigung mit dem Spiel merke ich den gewaltigen Vorteil, was die Zugänglichkeit angeht. Und die ist ja bekanntlich eines der große Probleme unseres Hobbys. Ein noch näher liegendes Konzept für mich ist das einer "zweiten Version" des Spiels für Anfänger. Kein Quickstart, auch wenn das die richtige Richtung ist, sondern eine absolute Anfänger-Version. D&D mit 3 Stufen Stufenaufstieg, 20 Waffen und 20 Talenten. Wäre wesentlich zugänglicher, ohne den wichtigen "Individualisierungsaspekt" ganz auszulassen (wie in den meisten Quickstarts). Geändert von La Cipolla (13.01.10 um 18:57 Uhr) |
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#2
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Das meiste was du da beschreibst kannst du als erfahrender SL aber auch selber machen. Hier ist eine Kopie der Zaubersprüche welche du in den ersten drei Leveln lernen kannst. Wir spielen in Land A, alles andere muß dich nicht interessieren, usw.
Für komplett neue Gruppen ist der Ansatzt eventuell gut zu gebrauchen da sich somit die Einarbeitungszeit für den SL auch erstmal gering hält. Für einen erfahrende SL mit einem neuen Rollenspieler könnte es die Arbeit erleichtern (die Selektion der Informationen ist ja schon gegeben) Es wird aber dann schon schwierig wenn man die Kampagne schon länger am laufen hat und ein neuer Rollenspieler möchte einsteigen. Für erfahrende SL und Spieler ist das glaube ich eher nichts, mich z.B. interresiert meist das Gesamtpacket! Des weiteren kann man dagegen halten das es Systeme gibt welche auch ungefähr 120-150 Seiten haben und zumindest von den Regeln/Zaubern/Ausrüstung/Montern/etc dann schon (recht) komplett sind.
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My Savage World Stuff A Teddys Nightmare - 1. Platz beim Großen Savage Worlds Wettbewerb 09 Dschahannam - Mein Beitrag zur Tanelorn Setting-Challenge 09 Das ungezähmte Athas - Meine Dark Sun Konvertierung |
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#3
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Zitat:
Nach 10 Spielabenden oder so ist man am Ende des Buchs und dann darf man wieder ein haufen Geld ausgeben für die nächsten 5 Level? Sorry, nö. Darauf habe ich keinen Bock. Ich empfinde das ganze System als Lächerlich. Es gibt keine Freiheiten, sondern alles ist fest in den Klassen drin. Sämtliche Skills können nur von Spezifischen Klassen erlernt werden und insgesamt sind die Fertigkeiten und Talente doch mehr als dürftig. Für mich ist dieses Ding ein Merchandising Produkt, oder was für Rollenspiel neulinge. Personen die bislang nur Computerspiele gespielt haben und denen man nun in Gamerkiddies Manier alles in vorgekauten Häppchen serviert bekommt, so das ja keiner Überfordert ist. Für Anfänger ist das vielleicht toll, aber ich betreibe Rollenspiel schon ein paar Jahre und für mich ist dieses ganze Vermarktungskonzept nichts. Noch dazu zocken sie einen damit ab. Bei anderen Rollenspielen zahlt man den selben Preis für Zig Levelbereiche. Selbst bei D&D bekommt ich level 1-20. Wenn ich mir nun vorstelle das ich um den selben Level Umfang zu bekommen 4 Regelwerke kaufen muss? Marketingtechnisch nicht schlecht, aber für mich als Verbraucher? No way in hell. Ich werde jedenfalls keine der Nachfolgewerke kaufen. Da reichen mir die PC Games für den Hintergrund und ansonsten greife ich dann lieber zu einem System das ich schon habe.
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Obiger Beitrag repräsentiert lediglich die Meinung des Posterstellers. Sie erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit. Warhammer 40k für GURPS Edition 4 - Aktuelle Version: 1.2a Clarke's 3rd Law: Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic. |
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#4
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Erstmal: Ja, ich denke auch, die Zielgruppe sind zu großen Teilen Anfänger, und das finde ich durchaus in Ordnung so, wenn man schonmal eine prestige-trächtige Lizenz hat. Um genau zu sein, ist es sogar recht mutig, denn die erfahrenen Rollenspieler wird das System häufig schon aus Prinzip vergrätzen.
Zitat:
Ich sehe den Punkt der Zielgruppe, aber auch mich als erfahrenen D&D (respektive Pathfinder) Spieler spricht das Dragon Age RPG extrem stark an. Zumal die Charakterindividualisierung von DA vor allem beim Stufenaufstieg wesentlich offener ist als bei der Charaktererstellung. Von Hausregeln, die bei diesem Spiel stinkleicht einzubinden sind, hab ich da noch gar nicht gesprochen (Ich sag nur, keine Beschränkungen für Talente). Aber wie gesagt, ich seh den Punkt. Mir ist das typische RPG, das in diese Richtung geht, aber einfach immer zu erschlagend, selbst wenn der SL es schon in- und auswendig beherrscht (seis nur für neue Spieler). Da ist das mal erfrischend, ohne dass man gleich ein All-you-want-Ding a la Savage Worlds umsetzen muss. Zitat:
Geändert von La Cipolla (14.01.10 um 11:53 Uhr) |
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#5
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Dieses "Stufe 1-5" Ding gabs bei D&D doch schon ewig.
Ansonsten gebe ich Vision recht, ich mag das Konzept auch nicht, und DAO erscheint mir als reines Merch-Produkt ohne eigenes Gesicht. |
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#6
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Vielleicht wäre eine reine Region-Box besser gewesen.
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#7
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Dragon Age scheint erfahrene Rollenspieler so sehr zu brauchen wie erfahrene Rollenspieler DragonAge brauchen. Es gibt Spielsysteme mit denen man ohne große Konversionen DragonAge spielen kann wie Sand am Meer. So besonders ungewöhnlich ist das Setting nun auch nicht. Wenn erfahrene Rollenspieler die Zielgruppe wären dann wäre es sinnvoller gewesen ihnen das zu geben was sie ertragen und verstehen können und daher auch sicher kaufen: Das was sie schon kennen. Nein die Zielgruppe sind Leute die noch nix mit P&P am Hut haben und auf die ist es auch ausgelegt. Wenn einige von ihnen beim Hobby bleiben freut es mich. Wenn ein paar aktive Rollos angepisst sind ist mir das egal. Und dem Verlag offenbar auch. |
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#8
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Zitat:
Sonst was RR sagt, nur dass ich hinzufügen kann, dass ich durchaus was damit anfangen konnte, bevor ich das PC Spiel gespielt hatte (das ist nämlich erst ein paar tage her). Das System ist einfach klein und rund und will nicht zuviel - und ist damit eine nette Abwechslung zu den üblichen Rollenspielen, die für gewöhnlich verdammt viel (D&D und Co) oder gleich alles (Savage Worlds & Co) wollen. Nicht, dass sie damit schlecht lägen, aber DA ist halt mal was anderes, das sehr erfrischend anmutet und einfach schnell von der Hand geht. Geändert von La Cipolla (15.01.10 um 19:22 Uhr) |
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#9
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Keine Frage.
Aber dass du es magst ist denke ich eher ein Kollateralschaden. Bist halt nicht die Zielgruppe. |
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#10
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*schulterzuck* Damit kann ich gut leben.
Aussage war nur die: Vielleicht gibt man dem ganzen mal eine Chance, und sei es nur zum Bier & Brezeln mit ein paar Leuten, die entweder a) gern mal was ausprobieren oder b) einfach mal schnell spielen wollen. |
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