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  1. #1
    Nightwind ist offline
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    Standard [Alfa und Priest] Clones and Constructs

    Out of Character:
    Nachspiel zu den Ratcon-Abenteuern.


    "Nein."
    "Doch!"
    "Nein."
    "Doch!"
    "Nein."
    Alfa war irgendwie irritiert. Sie hatte schon auf dem Landefeld nicht verstanden wie ihre Schwester für Byron hatte kämpfen können, und auch jetzt verstand sie nicht, dass Lia es nicht verstand. Natürlich wusste sie, dass kaum eine von den anderen sich so fühlte wie sie wenn sie eine Spritzennadel auf sich zukommen sahen, aber das? Mitten in der Nacht aus dem Schlaf zu schrecken weil ein Fremder ihr sowas hineinrammt und gefesselt in einem Flugzeug wieder zu erwachen... hielt sie das etwa für normal? Sie musste es ihr erklären.
    "D--" Weiter kommt sie diesmal nicht, weil sie geschubst wird.
    "Ne-ein." Lia war immer noch recht ausdruckslos, sogar für die Begriffe der Children of Mu. Aber irgendwas in ihren Augen war unverkennbar - für die Children of Mu. Soetwas wie eine Einladung. Sie wollte spielen.
    Alfa ließ sich nicht lange bitten. Für einen Menschen hätte es ausgesehen wie ein Reflex, als sie ihre jüngere Schwester ansprang, in Wirklichkeit hatte sie kurz innegehalten und sich gefreut. Schwestern bleiben Schwestern.

    "Prakljat'je! Kann man euch denn nicht eine Minute aus den Augen lassen? Was glaubt ihr, was ihr da macht?" erklang eine Stimme nachdem sie einige Zeit über den Boden gerollt waren und versucht hatten, sich gegenseitig in den Schwitzkasten zu nehmen oder sonstwie bewegungsunfähig zu machen. Sie hielten inne und zwei gelbe Augenpaare sahen auf. Red Raven stand gleich vor ihnen, die Arme in die Hüften gestemmt und mit zusammengezogenen Augenbrauen.
    Alfas Blinzeln ließ sie beinahe unschuldig aussehen. "Diplomatie?" Irgendwo im Hintergrund hörte sie Ki seufzen.



    Kaum zu glauben, dass das erst gestern war. Jetzt ist Lia wieder weg, mit dem verhassten Byron und dem Knirps Rocket zurückgeflogen.. und Ki ist auch nicht mehr da. Sie muss hierbleiben, anscheinend für länger. Noch nie war Alfa lange von ihren Schwestern getrennt und jetzt muss sie sich fragen, wann sie sie überhaupt mal wiedersieht. Ein unangenehmes, nagendes Gefühl von Leere ist in ihr entstanden, und sie versteht dieses Wort endlich: Einsamkeit. Sie hätte darauf verzichten können.

    Da helfen die vielen Menschen auf dem Stützpunkt wenig, eher im Gegenteil. Im Quartierraum hat sie es nicht mehr ausgehalten und streifte durch die unterirdischen Gänge, hier und da beäugt von den Menschen, deren Weg sie kreuzte, bis sie die Bibliothek fand. Bücher sind ein gutes Mittel, um sie abzulenken (immerhin hat sie Raven ja versprochen, keinen Ausbruchsversuch zu unternehmen, also fällt das aus; sie muss noch ihren Angriff auf Byron wieder gut machen). Schon in der anderen Basis, wo die Children of Mu untergebracht worden waren, hatte sie zusammen mit der englischen Sprache die Bücher entdeckt und sich als sehr wißbegierig erwiesen. Die Lehrerin sagte immer, sie würde alles aufsaugen wie ein Schwamm das Wasser.

    Und so sitzt sie in einer Ecke des Raumes mit Büchern und vielen Terminals auf dem Boden und blättert in einem Lexikon. Ein Buch mit Erklärungen zu all diesen Wörtern, die ihr oft ein Rätsel sind... was hätte sie sich besseres wünschen können? Gerade hat sie wieder etwas gefunden. "Streik..." murmelt sie das Wort vor sich hin, während sie liest worum es dabei geht. Das ist wirklich interessant...
    Geändert von Nightwind (10.09.09 um 17:33 Uhr)

  2. #2
    Psychotrop ist offline
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    Standard AW: [Alfa und Priest] Clones and Constructs

    Priest sah aus als ob er in Gedanken versunken war.
    Natürlich konnte man das von einem Androiden nicht wirklich behaupten, aber die Vorgänge in den Rechenzentren seiner beiden zentralen Prozessoren waren dem so ähnlich wie nur irgend möglich.

    Mehrere Vorgänge beschäftigten ihn gleichermassen.

    An erster Stelle stand das seltsame Verhalten von Mitgliedern der Organisation, zu der er schon seid seiner Fertigung gehörte. Er empfand es als sein Schicksal, dass man ihn oft nur als ein Stück Ausrüstung ansah - zugegeben ein verflucht teures Stück Ausrüstung - aber er hatte sich mittlerweile damit abgefunden.

    Vor einigen Tagen wurde er jedoch aus England abgezogen und auf diese Basis irgendwo mitten im Sand versetzt. Und hier war er einigen ... nun ... Personen begegnet, die sich ihm gegenüber anders verhielten als er es bisher gewohnt war.

    Rocket allen vorweg, der zunächst unauffälliges Desinteresse gezeigt hatte - die normale Reaktion eines Menschen, der nicht bemerkt hatte, das er mit einer Maschine redete - dann jedoch, als er sich dessen bewust wurde plötzlich helle Begeisterung an den Tag legte.

    "Ich hätte nie gedacht mal einer 300er Serie zu begegnen" hatte er gesagt. Priest war sich technisch gesehen der eigenen Seltenheit bewust und kannte auch die Kosten, die für seine Herstellung aufgewendet wurden, aber er hatte dies nie als etwas erstrebenswertes oder besonderes wahrgenommen. Warum war der Junge so begeistert von ihm gewesen?

    Gerne hätte er sich noch ausführlich mit dem bemitleidenswerten jungen Feldwissenschaftler unterhalten - bemitleidenswert wegen des tyrannischen Byron -, aber dieser war nach der Mission so kurzerhand wieder von selbigem abkommandiert und wie ein Gepäckstück mitgenommen worden, dass Priest sich gleich viel weniger wie ein Gegenstand gefühlt hatte, auch wenn er sich in diesem Moment nicht darüber freuen konnte.

    Herrumzuwandern beim Nachdenken ist eine menschliche Eigenart, die aus Nervösität herrührt und mit der gewöhnliche Androiden nicht sehr viel zu schaffen haben. Priests antagonisierender Co-Prozessor versetzte ihn jedoch in die Lage, Nervösität zu simulieren. Einer der grössten Vorteile dieses Zusatzprozessors war zugleich jedoch auch sein einziger Nachteil, denn diese, dem eigendlichen Hauptprozessor entgegengesetzte Recheneinheit lies sich nicht gesondert deaktivieren: Priest wanderte herrum.

    Der Eindruck jemand anderes sei noch niedriger gestellt als er selbst verstärkte sich zusehends, als er an die blauhäutigen "Children of Mu" dachte, die er ebenfalls zum ersten mal am Tag der Mission gesehen hatte und die - wie sich mittlerweile herrausstellte - mehr Klone als Extraterrestrische waren. Neben ihnen behandelte man ihn hier wie einen König.

    Die ärmsten waren faktisch gesehen nichts weiter als Sklaven im Dienste Omegas. Sie wurden wie Hunde trainiert und im Zweifel auch hart bestraft. Da nützte es auch nichts, das sie aus Fleisch und Blut waren.

    Vor allen Dingen Alfa und ihr impulsiver Angriff auf den unsympatischen Byron ging ihm nicht mehr aus den Schaltkreisen. Was hatte sie dazu veranlasst? Ihr Gesichtsausdruck, kurz vor ihrem Sprung verriet, das sie irgendeinen Grund gehabt haben musste. Oder waren die Children of Mu so unberechenbar, dass sie wahllos Leute angriffen? Wohl kaum, wenn Omega sie auf Missionen schickte. Alfa...

    Der Co-Prozessor hatte Teile seiner Wahrnehmung vorübergehend von den Rechenzyklen getrennt, welche für das "Denken" zuständig wahren und so war Priest in einen Zustand verfallen, der dem menschlichen Abgelenktsein oder Tagträumen glich. Er bemerkte erst, dass er Richtung Bibliothek unterwegs war, als er fast schon davor stand.

    Nun, er konnte genausogut schauen, ob er sich hier irgendwo einstöpseln und etwas mehr über die "Children of Mu" in Erfahrung bringen konnte...



    ((Wenn ich irgendwelche Fakten verdreht oder durcheinandergeschmissen habe, korrigiert mich bitte!!"))
    Geändert von Psychotrop (03.09.09 um 14:05 Uhr) Grund: antagonisierender, nicht bidirektionaler...

  3. #3
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    Out of Character:
    Soviel ich sehe hast du das alles korrekt wiedergegeben. Aber tu was gegen deine Rechtschreibfehler.



    Auch Alfas erstes Zusammentreffen mit Priest war sicherlich nicht alltäglich. Nachdem sie einander vorgestellt worden waren, hatte sie etwas in seine Richtung geschnuppert, plötzlich auf ihn gezeigt und "Alien!" gerufen. Was wohl nur jemand versteht, der weiß dass sie sich zuvor mit Raven über ihre Aufgaben, Missionen und eben Aliens unterhalten hatte. Und wenn Priest nunmal nicht wie ein Mensch roch...

    Seitdem weiß sie aber, dass er lieber 'künstliche Person' genannt wird und ebenso zu Omega gehört wie sie. Auch wenn sie seinen Status nicht wirklich kennt, ist das 'wie sie' nahe an der tieferen Wahrheit dran. Auch sie wird von Omega wohl mehr als teures und potentiell sehr nützliches Ausrüstungsstück gesehen.. aber sie spürt, dass sich das zumindest bei Raven geändert hat. Dafür mag sie sie, und darum will sie sie nicht enttäuschen und ihrem Vorschlag folgen: Wenn sie Omega ihre Nützlichkeit beweist, wird sie irgendwann auch Forderungen stellen können. Zum Beispiel, gefragt zu werden und nicht einfach betäubt und in einem Flugzeug festgeschnallt, wenn sie in Einsätze gehen soll. Zum Beispiel, belohnt zu werden für ihre Arbeit, so wie die Menschen. Sie und alle ihre Schwestern. Das wäre schon ein großer Schritt... und ein Streik ist dazu noch nicht allzu nützlich. Sie wird das Wort aber im Hinterkopf behalten.

    Sie blickt auf, als sie draussen auf dem Gang Schritte vernimmt, die vor der Tür der Bibliothek innehalten. Wer mag das sein... wird sie denn schon von jemandem gesucht? Ihr Gehör ist gut, aber sie kennt die Leute auf der Basis noch nicht lange genug, um sie an ihren Schritten zu erkennen (außer Inmate, den würde sie auf eine Meile Entfernung hören).

    Als die Tür aufgeht, kann Priest sie auf dem Boden sitzen sehen, mit dem Rücken an eine Wand gelehnt, ein inzwischen zugeklapptes Lexikon in der Hand. Aufmerksam starren ihn die gelben Augen mit den Schlitzpupillen an, ansonsten erscheint ihr Gesicht recht ausdruckslos. "Priest." zeigt sie immerhin, dass sie seinen Namen noch kennt. Mit einer geschmeidigen Bewegung steht sie auf und geht zu einem Regal, um das Buch dorthin zurückzuschieben wo sie es offenbar herhat. Dann sieht sie ihn wieder an und scheint auf etwas zu warten.

  4. #4
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    ((Ich werde bald geantwortet haben, sobald diese SCHREIBBLOCKADE weg ist...))

  5. #5
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    Ich setz' mal woanders an, aber eine Verbindung läßt sich trotzdem herstellen


    Rocket blinzelte dösig im Halbschlaf, als ihn der sanfte Alarm seiner Wiley-Z Interfacebrille weckte. Es war Punkt achtzehnhundert, siebter September, 2047. Die Landung verlief butterweich und wäre gar nicht zu bemerken gewesen, wenn das eingebaute HUD seiner Brille ihn nicht darüber aufgeklärt hätte, was gerade geschah. Kein Wunder, das Flugzeug dieser australischen Fluggesellschaft wurde von künstlicher Intelligenz geflogen, die wesentlich weiter entwickelt war als jeder Autopilot des 20. Jahrhunderts. Menschliche Piloten aus Fleisch und Blut im Cockpit des Jets hatten eher dekorative Funktion und dienten lediglich der Beruhigung einiger weniger konservativer Passagiere, waren aber natürlich auch auf Beschluß der Hauptaktionäre des Flugzeugherstellers anwesend, denen im Falle eines Falles menschliches Versagen deutlich lieber war als eine milliardenteure Rückrufaktion ihres Produktes. Die drei Explosionstriebwerke des Nurflüglers waren in der Business Class nur als leises Trommeln zu vernehmen. Nicht, daß Rocket sich irgend eine Sonderbehandlung gewünscht hatte. Dieser Flieger hatte einfach keine zweite Klasse. Jeder Passagier bekam hier vollen Service.

    Ein aufdringlicher Sonnenstrahl, der sich an dem geschlossenen Vorhang vorbeigemogelt hatte, ließ Rocket die Augen geblendet zusammenkneifen. Die intelligenten Gläser seiner Brille bemerkten sein Unbehagen und polarisieren sich dunkler. Nach der turbulenten Mission in Westafrika, bei dem er Seite an Seite mit einem tatsächlichen Androiden der brandneuen 300er Serie im Einsatz gewesen war, hatte das Oberkommando ihm eine volle Woche Urlaub zugestanden. Eine wohlverdiente Pause, in der er weit, weit weg von Lia, den ganzen Waffen, Monstern, Forschungslaboren, Leichen und ganz besonders Byrons entnervender Präsenz eine Weile verschnaufen konnte. Ein wenig bedauerte er, daß er Lia hatte zurücklassen müssen. Naja. Sie würde schon eine Woche lang ohne seine Betreuung auskommen. Hoffte er.

    Nicht daß sein Urlaub in seinem Heimatland nur aus Spaß und Entspannung bestehen sollte. Schließlich wollte sein Vater ihn wiedersehen. Rocket hatte schon überlegt, die Tarnkappengeschichte, die ihm seine Arbeitgeber verschafft hatte, in die Tonne zu hauen und seinem ungläubigen alten Herrn alles zu erzählen. Andererseits existierte in dieser Gleichung noch Byron, und Rocket fand sich persönlich noch etwas zu jung zum Sterben. Aber der Moment der Wahrheit würde irgendwann kommen. Ganz offiziell und weltweit. Es konnte sich nur noch um Jahre handeln.

    Rocket nahm seinen PDA zur Hand und vergewisserte sich noch einmal daß das Gerät offline war. Zwar waren moderne Maschinen wie dieser Suborbital-Airliner gegen Funkinterferenzen abgeschirmt, dennoch mußten solche Geräte während des Fluges in den passiven Modus geschaltet werden. Gerade als er es wieder wegpacken wollte, bemerkte er das winzige blinkende Icon in einer Ecke des Bildschirmes. Eine Nachricht, die ihm jemand kurz vor seinem Abflug geschickt hatte.
    Er rief sie auf. Lia's etwas krakelige Handschrift erschien auf dem Bildschirm: „Ohayo, Rocket-Senpai. Meine Schwestern haben viele Fragen über Omega. Weil Rocket-Senpai immer alles weiß, und weil Byron-Sama die Fragen nicht beantwortet und immer gemein zu uns ist, habe ich ihnen Deine Nummer gegeben...“
    Rocket spürte wie sich kalter Schweiß auf seiner Stirn sammelte.
    Geändert von MerchantOfDeath (08.09.09 um 19:44 Uhr)

  6. #6
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    Er war nicht darauf vorbereitet gewesen Alfa hier in der Bibliothek zu finden.
    Diese blauen Humanoide - von denen er im übrigen bisher vergeblich nach einem männlichen Exemplar ausschau gehalten hatte - schienen zwar Informationen überaus begierig aufzunemen, dass sie dazu Literatur herranzogen hätte er allerdings nicht erwartet.

    Auch hier leistete der ACP hervoragende Arbeit, blockierte eine Reihe geschmeidiger und geistreicher Antworten aus der Datenbank, die Prist viel zu sehr wie einen Roboter hätten wirken lassen und bewirkte ein paar unwillkürliche Kontraktionen seiner künstlichen Gesichtsmuskeln. Es waren wohl ein paar zu viele.
    "Hallo" war alles was er von sich gab.

    Nebenbei streifte sein Blick das Buch, welches Alfa wieder in´s Regal zurückgestellt hatte. Eine breite Enzyklopedie. Die meisten Androiden konnten sich nicht vorstellen, wie das sein musste, sich nicht jederzeit an die Datenbank der Bibliothek anschliessen zu können und stadtdessen die Informationen analog von bedrucktem Papier einlesen zu müssen. Prist hingegen las gerne mal einen guten Roman. Er fand es einfach angemessen sich mindestens ein paar Prozent der Zeit zum Absorbieren der Informationen zu nehmen, die zu denren Erschaffung notwendig gewesen war.

    "Eine ziemlich interessante Mission neulich, nicht wahr? Nun zumindest für mich" ergänzte er schnell, als ihm klar wurde, dass Alfa schon früher auf Ausseneinsätzen gewesen sein musste.
    "Ich habe zum ersten mal Extraterrestrische lebend gesehen!"
    und nach einer kurzen Pause fügte er hinzu
    "Allerdings... habe ich auch zum ersten mal jemanden.... also.... dich... ich meine... jemanden wie dich gesehen!"

    Prist befand das er sich demnächst einer gründlichen Inspection unterziehen lassen sollte. In Alfas Anwesenheit schien der ACP zu übertakten und somit mehr gegen seinen - einem Menschen durchaus überlegenen - Hauptprozessor anzuarbeiten.

    oder so...

    Erst sehr viel später gab der ACP die Information frei, dass Prist damit indirekt soetwas wie einen Vergleich zwischen den Aliens und Alfa hergestellt hatte. Er fragte sich später ob das vieleicht etwas taktlos war...

    ((sorry, hat ein wenig gedauert, ich hatte n bischen um die Ohren ^^ ))
    Geändert von Psychotrop (16.09.09 um 21:53 Uhr)

  7. #7
    Nightwind ist offline
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    Wahrscheinlich ist Alfa die belesenste aller Kinder von Mu, auch wenn es ihnen allen beigebracht wurde... nur sie hat Spaß daran gefunden und übt sich immer wieder gern darin. Es stehen ja auch sehr interessante Sachen darin, die ihrer Wißbegier entgegenkommen. 'Die Kunst des Krieges' ist momentan eigentlich ihre Lektüre, auch wenn sie inzwischen versteht warum Raven das als antiquiert bezeichnet hat. Manche der darin beschriebenen Grundsätze, so denkt sie sich das zumindest, sind zeitlos. Ach ja.. und außerdem hat sie keine Zugangsberechtigungen für die Terminals. Vielleicht sollte sie mal Raven danach fragen.

    "Hallo." erwidert sie bei Priests Gruß und ihre Brauen heben sich leicht bei den weiteren Worten. Also wurde er nicht geschickt, um sie zur nächsten Einsatzbesprechung zu holen? Sie weiß nicht ganz ob sie das gut oder schade finden soll... die Erkundung dieses abgestürzten Schiffes war aufregend, aber der vorherige hat etwas Störendes zurückgelassen... ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, dass sie Menschen getötet und verletzt hat, die ihnen gar nichts getan haben, weil sie absolut nicht wussten worauf sie da eigentlich zufahren mit ihrem Konvoi. Nicht lange und es tauchte auch die Frage auf, was ihr eigentlich die Aliens im Schiff getan haben... aber dann hat sie sich an die Frau in der Zelle erinnert, die sie befreien konnten.

    "Ja, für mich auch." antwortet sie wahrheitsgemäß auf die Frage, den Blick weiterhin auf ihn gerichtet. Ist er etwa nur zufällig in die Bibliothek gekommen? Schon damit hebt er sich von den anderen ab, mit denen sie den Schlafsaal teilt.. Zero zum Beispiel (oder gar Inmate) könnte sowas nicht passieren. Und von den anderen redet auch keiner mit ihr, wenn er es vermeiden kann.
    Nachdem er weitergesprochen hat, zögert sie sogar für einen Menschen merklich mit der Antwort (für einen Androiden sowieso). Zum erstenmal lebende Extraterrestrier gesehen... heisst das, er hat schonmal tote gesehen? Sie registriert auch, dass er einen Unterschied zwischen ihr und anderen 'Aliens' macht. Das passt zur Handlungsweise von Omega, auch wenn die sonst ziemlich zwiespältig ist.

    "Ich habe auch das erstemal jemanden wie dich gesehen." sagt sie ernsthaft, und auch ein wenig neugierig. Sie weiß ja nicht genau was sie von einer Maschine erwarten würde (die Literatur ist da durchaus etwas widersprüchlich), aber auf jeden Fall nicht, dass er so... menschlich wirkt. Den anderen kommt er bestimmt menschlicher vor als sie. Rocket hat ihn ja zu Anfang gar nicht als Androiden erkannt.
    "Gibt es noch mehr von deiner Art?" schließt sie dann doch noch eine Frage an.

  8. #8
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    Standard AW: [Alfa und Priest] Clones and Constructs

    "Oh..."
    Mit dieser Antwort hatte Prist nicht gerechnet. Normalerweise brauchten die meisten Leute eine Weile, bis sie bemerkten, dass er nicht schlief, trank oder aß. Es wahr immer eine deutliche Veränderung zu bemerken, wenn jemandem ein Licht aufging.
    "Ich vermute dann hast du mittlerweile herrausgefunden was eine '300er Serie' ist?"
    Er wirkte ein wenig enttäuscht.
    "Ja, es gibt wohl noch weitere..." begann er in einem minimal melanchonischen Tonfall neu. "Ich bin nicht der Einzige meiner Baureihe... auch wenn ich nicht ganz genau weiss wieviele es genau sind. Wir unterscheiden uns jedoch in der Programmierung ein wenig durch unsere... Persönlichkeitsparameter..."
    Das letze Wort sprach Prist aus als ob es sich dabei um etwas ungeheuer peinliches handele. Dann schwieg er.

  9. #9
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    Wie erwähnt hatte Alfa ja schon beim ersten Zusammentreffen bemerkt, dass Priest kein Mensch ist. Der Geruchssinn ist schuld.. er riecht einfach nicht nach Mensch für ihre feine Nase, vielmehr nach Maschine, ohne sich aber wie eine zu verhalten oder wie eine auszusehen. In Nachschlagewerken wie dem Lexikon, das sie eben zurückgestellt hat, hat sie aber schon genug Referenzen auf künstliche Menschen in Literatur und Film gefunden, um zu wissen, was sie da vor sich hat. Nun, zumindest ungefähr. Und ihr fällt es geradezu bemerkenswert leicht, das schlicht und einfach zu akzeptieren.

    "Nein." lautet allerdings ihre Antwort auf seine Frage. Zuviele Informationen sind für sie einfach nicht zugänglich. "Du bist aus einer 300er Serie? Hast du.. auch eine Nummer?" Das würde den Parallelen zu ihren Schwestern und ihr dann schon fast die Krone aufsetzen.

    Sie nickt. Auch das was er dann sagt kann sie nachvollziehen. "Ja. Genau wie meine Schwestern und ich. Wir sind sehr ähnlich, aber doch verschieden. Ich habe jemanden belauscht der sagte, wir wären gemacht worden. Ich weiß nicht ob das stimmt, sie sagen es mir nicht. Aber eine Programmierung habe ich nicht. Glaube ich." sagt sie und blickt sich kurz um, ehe sie ihn wieder ansieht. Er muss doch aus einem Grund hergekommen sein, in die Bibliothek. "Ich will nicht länger stören." verwendet sie eine der Redewendungen, die sie gelernt hat.

  10. #10
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    Eine Nummer, ja die hatte er. Es war so eine Art Nachname, die ihn jedoch immer wieder darann erinnerte, dass es in seinem Dasein nie eine Familie gegeben hatte oder geben würde. Er antwortete leicht betrübt.

    Doch dann erinnerte ihn Alfa darann, dass sie ebenfalls nummeriert war, ebenso wie die anderen Kinder von Mu.
    Was sie jedoch als nächstes sagte, erschrak ihn. Wussten die KvM nicht das geringste über ihre eigene Art?

    "Aber nicht doch," reagierte er auf ihren letzten Satz "du störst nicht, ich wollte mich nach etwas zum Lesen umsehen, aber mehr aus..." er zögerte bevor er das letzte Wort aussprach "... Langeweile. Es seidenn ich halte dich vor irgendetwas ab...?"

    Er versuchte sich dringend einzuprägen mehr über die KvM und den Umgang mit ihnen innerhalb von Omega herrauszufinden. Es war nicht leicht sich Dinge zu merken wenn sein ACP seine Konzentration auf etwas begrenzte, wie in diesem Fall aus irgendeinem unerklärlichen Grund auf Alfa.
    Warum hatte man ihm für Unsummen teure Rechenkapazität eingebaut, aber eine einfache Festspeichererweiterung nicht mit einbezogen?
    Er ärgerte sich ein wenig darüber.
    Geändert von Psychotrop (23.09.09 um 14:59 Uhr)

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