Dies ist das Thema Anpassung für ein Forenrollenspiel und erste Ideen bei Cyberpunk als Teil vom Rollenspiele.
Moin moin,
eine kurze Anmerkung: Falls Jessica und batgilla aus dem Falloutnow diesen Text hier lesen
VERLASST DEN THREAD BITTE ...
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#1
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Moin moin,
eine kurze Anmerkung: Falls Jessica und batgilla aus dem Falloutnow diesen Text hier lesen VERLASST DEN THREAD BITTE AUGENBLICKLICH! DAS IST SL-INFORMATION UND WIRD WOHL IM ANSTEHENDEN SPIEL VERWENDET WERDEN! VIELEN DANK! Sodele nun zum eigentlichen Threadthema: Wie gesagt, möchte ich zunächst einen kleinen Proberun im Falloutnowforum starten und dementsprechend müssen die Regeln angepasst werden. Die Proben sollten kein Problem sein, da CP hier ja sehr einfach gestrickt ist und die Matrixregeln habe ich mal auf Grund des komplexen Betätigungsfeldes ausgeklammert(passt auch nicht zum angestrebten "Street War"- Szenario, indem sich alles was kriminell ist gegenseitig die Schädel einschlägt), aber was mache ich mit den Kampfregeln? Meint ihr, ich kann die einfach so miteinbeziehen oder sollte ich beispielsweise die Schwierigkeit der Trefferwürfe mangels Schaubilder und damit auch richtiger Meterangaben, erhöhen? Bin da auf jeden Fall für jede Idee dankbar .Dann hätte ich auch schon erste Ideen: Zunächst werden es wohl nur zwei Spieler sein(ich hoffe auf mindestens drei), die ich, wenn sich nichts ändert, als "richtige" Gang - auf jeden Fall als Kleinkriminelle - gegen alle anderen Bewohner ihrer Slums vorgehen lassen werde, sollte sich nichts ändern. Zu Beginn dachte ich an folgende Szenarien: Hol mir den Koffer: Ob nun als Mafiosi, Leibwächter eines Dealers oder als Freischaffende, die Spieler hören Gerüchte von einer geheimen Auktion, indem einer der legendären Koffer(siehe mein Beitrag hier 101 Plots hooks/Points für Cyberpunk 2020 )versteigert wird und sollen/wollen diesen in ihren Besitz bringen. Je nachdem wie ihre Ausgangslage ist, werden sie sich wohl zunächst einen Geldgeber suchen müssen oder sie begeben sich sofort zur Auktion, wo bereits ein ganzer Haufen von Interessenten wartet, die nicht weniger vertrauens(un)würdig sind als sie. Je nachdem wie die Auktion verläuft, wollte ich sie noch einmal in eine wilde Verfolgungsjagd verwickeln, wenn sie den Koffer bekommen oder das Gebäude von einer Spezialeinheit aller Robocop stürmen lassen, damit auch die Solo der beiden etwas zu tun bekommt. Allerdings lasse ich mich gerne überraschen und halte dieses Szenario schonmal fest. Im Koffer befindet sich übrigens eine Bombe, um den Spielern noch einmal die Tötlichkeit des Systems noch einmal aufzuzeigen, allerdings finde ich das schon zu krass. Vielleicht doch lieber ein Scherzartikel oder eine weniger tötliche Ladung Tränengas? Das große Fressen: Eine schon länger von mir geplante Adaption dieses netten Kurzszenarios. Der Plot: Der Supermarkt, indem sich auch die Spieler befinden, wird von einer durchgeknallten Gang überfallen und kurz darauf kommt es zur Schießerei. Sollten sich die Spieler auf der richtigen Seite des Gesetzes befinden, könnte man daraus auch ein Geiselszenario, mit anschließender Stürmung des Gebäudes á la SWAT machen. Dumm nur, dass es in diesem Fall trotz des netten Szenarios auf bloßes Ballern hinausläuft, es sei denn einer der Spieler ist ein Redechar und kann die anderen Anwesenden gegen die Gang aufbringen(gibt es ja mindestens drei weitere Bewaffnete). Sind diese Szenarien anfängertauglich? Klar, Cyberpunk soll fies sein, aber ich will zumindest soviel reinräumen, dass es den Spielern möglich ist, das Ganze zu überleben. Verbesserungsvorschläge und vor allem BESSERE Vorschläge werden gerne entgegengenommen .Gruß Rafael
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#2
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Zwei/Drei PCs gegen alle!! anderen Bewohner des Slums überleben die PCs nicht. Zitat:
Ich sehe noch keinen echten Grund, warum die PCs diesen Koffer haben wollen. Wenn die PCs nicht den Koffer vorher stehlen können (was von der Charakterauswahl abhängt), werden sie den Koffer nie bekommen, denn wer leiht den PCs, ein paar Slumbewohner, auf ein Gerücht hin, so viel Geld, damit sie den Koffer ersteigern können. Bei so viel Geld braucht der Geldverleiher eine verdammt gute Sicherheit. Zitat:
Jetzt mal Butter bei die Fische: Der Koffer wurde einem Sammler vor kurzer Zeit durch Dieben gestohlen. Aus diesem Grund ist er nicht öffentlich verkäuflich. Einer der Diebe will den höchsten Preis für den Koffer rausschlagen und setzt so diese heimliche Auktion an. Das organisierte Verbrechen (Mafia, Triaden, Yakuza) sowie interessierte Konzerne schicken ihre Strohmänner dahin. Eine Durchsuchung nach Waffen passiert nicht. Die PCs werden von einem Mann des organisierten Verbrechens angeworben, für sie den Koffer zu ersteigern. Dieser Mann vermutet richtig, dass wenn die falschen Leute den Koffer ersteigern, viel Blei durch die Luft fliegt, weshalb er selber nicht hingehen will. Die PCs erhalten einen kodierten Credstick mit angeblich X Ebs Guthaben, das ihr Auftraggeber maximal bereit ist auszugeben. Der Credstick ist natürlich codiert und gesichert. Wenn die PCs den Koffer ersteigern, sollen sie eine entsprechende Nummer anrufen und den dann gegebenen Anweisungen folgen. In Wirklichkeit ist auf dem Credstick nichts und wird erst beim Kauf darauf überwiesen. Die PCs erhalten als Lohn die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Maximalpreis sprich Diebstahl kostet nichts, so dass der Maximalpreis ihr Lohn ist. Ausschalten von Mitbietern kann auch interessant sein.Was passiert wenn jemand über den Maximalpreis der PCs bietet? Zitat:
Entweder haben die PCs so viel Geld zur Verfügung, dass sie den Koffer eh ersteigern. Dann machen Ihre Aktionen in der Auktion keinen Unterschied und Du kannst dir die Auktion auch (fast) sparen und direkt mit der Verfolgungsjagd anfangen. Die PCs haben nicht so viel Geld, so dass sie den Koffer nicht ersteigern und die PCs müssen den Käufer verfolgen. Hier wäre es auch interessant, wenn die PCs Vorarbeit in die Auktion gesteckt haben z.B. wer sind die anderen Bieter, Sabotage der Autos der anderen, den wahrscheinlichsten Käufer ermitteln und dessen mögliche Fahrtroute bestimmen, etc. Das Stürmen des Gebäudes durch die Polizei ist interessant, wenn die Pcs dadurch Gelegenheit bekommen, unauffällig an den Koffer zu kommen. Wenn in der Auktion der falsche Bieter den Koffer ersteigert, dürfte die Reaktionen der anderen Beteiligten interessant sein. Interessant dürfte es auch sein, wenn alle Beteiligten Bieter ihre Bodyguards zur Auktion geschickt haben und die eigentliche Auktion in der Matrix abläuft. Zitat:
Ich finde dieses ganze Szenario schlecht. 1. Warum sollte der Auktionator nicht den Koffer vor aller Augen öffnen? 2. Die Auktion ist für die PCs mehr oder weniger abwarten auf das Ergebnis: Koffer ersteigert oder nicht. 3. Die Kofferlegende finde ich nicht gerade glaubhaft. 4. Die ganze Story drumherum fehlt mir etwas. Es steckt nichts dahinter. Warum den Koffer ersteigern? Ich würde das ganze so aufziehen. Aus dem Koffer würde ich z.B. den Ring der heiligen <passenden frauenname einfügen>, der einen schön großen Edelstein, ob Diamant, Rubin, etc. Der Edelstein würde natürlich auf Echtheit geprüft. Ob die Auktion geheim oder öffentlich ist überlasse ich dir. Fakt ist, dass der Ring von einer Person kurz vor der Auktion durch eine identische Kopie ausgetauscht wurde. Dieser Dieb hofft, dass eine bestimmte Person die Kopie des Ringes ersteigert. Diese Person könnte der Auftraggeber der PCs sein oder auch nicht, so dass die PCs entweder zum Ausführer der Rache werden oder diese Person etwas dagegen hat, wenn die PCs den Ring ersteigern. Warum der ganze Ringaustausch: Die Kopie enthält entweder einen Sender, mit dem man den Ring orten kann (dadurch hofft der Dieb eine untergetauchten Kriminellen zu finden) oder der Edelstein ist getarnter Sprengstoff, so dass die Frau des Käufers, wenn sie die Ring kurzzeitig trägt, durch die Explosion getötet wird, so wie der Kriminelle seine Frau getötet hat. Dumm wenn nicht die Ehefrau, sondern die Geliebte des Kriminellen das Geschenk bekommt. Zitat:
Mit einer modifizierten Version habe ich meine CP 2020 Campaign begonnen. Zitat:
Sicherlich kannst Du simple Gang Violance in der Mall spielen, das macht aber nicht unbedingt Spaß. Es wird spannender wenn eine Story, die entdeckt werden will, dahintersteckt. Ein paar gewalttätige Drogensüchtige Ganger zu erschiessen macht nicht wirklich Spaß (bloßes Rungtergewürfel). Wenn die Ganger aber z.B. - angeheuert sind um genau hier Terror zu machen, damit die Polizei in dieser Gegend ihre Kräfte zusammenzieht, so dass andere Personen besser irgendwo einbrechen können. - sich rächen wollen, weil viele ihrer in der Mall gekauften Cyberware oder Motorradteile defekt ist - ihr Geld für einen ausgeführten Auftrag von einem Konzerner wollen, der sich gerade in dieser Mall aufhält Ein Ganger ist ein wie auch immer schlecht oder gut bewaffnete und gerüstete Person. Ganger haben den Nachteil, dass sie häufig in größerer Zahl auftreten. Da CP tödlich ist, ist jeder dieser Ganger eine mehr oder weniger ernst zunehmende Gefahr. Je nach Bewaffnung und Rüstung der Ganger könnte es sein, dass die PCs gar nichts tun oder sich nur in Deckung begeben, mit den Gangern kooperieren um sich zu retten. In meiner Runde haben die zwei Spieler (ein Solo und ein Dealer) erst mal mit den als Ganger verkleideten Mafiosi kooperiert. Es waren IIRC 5 Ganger, von denen zwei nur Nahkampfwaffen hatten (Wolver und der andere IIRC Messer), zwei mit Pistolen und der letzte mit SMG, dieser stand aber am entferntesten, so dass man durch Regale in Deckung gegen konnte. Für den stark gepanzerten Solo waren nur die Fernkämpfer einen Bedrohung. Als einer der Ganger neben den PCs eine Frau, die ein Baby im Arm hielt mit Headshot tötete, fiel die Entscheidung, dass man die Ganger beseitigen muss. Der Ganger ging an dem mit den anderen Geiseln in der Reihe stehenden Solo vorbei und wurde von diesem per Nahkampfangriff angeriffen. Der Ganger wollte eigentlich die zweite Frau, die ebenfalls ein Baby im Arm hielt ebenfalls per Headshot töten. Sorry welcher Ganger lässt die Geiseln miteinander reden? Ein Geiseldrama ist wie Häuserkampf oder Die Hard.
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"Ich pubertiere bis zur Schnabeltasse." Otto Garber “Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.” Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951). |
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#3
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@ yennico
Danke für den ausführlichen Antwortpost. Da kommt schon was Gutes zusammen .Matrix: Natürlich ist sie weiterhin vorhanden und die Spieler werden auch auf Netrunner ect. zugreifen können um an Infos zu kommen, aber das Netrunnen an sich bleibt zunächst tabu, da das Ganze ein Universum für sich ist und man daraus auch schon wieder ein Rollenspiel ohne jeglichen Realitätsbezug(haha) machen könnte. Kampfregeln: Ist schonmal eine Idee. Allerdings habe ich die Regeln gestern noch einmal überflogen und sehe da schon Schwierigkeiten dies verständlich und vor allem schnell umzusetzen. Das mit der Excelltabelle überlege ich mir auf jeden Fall noch. Gruppenzusammenstellung: Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt. Wenn sich nichts ändert, wären sie wohl eine Gang geworden. Derzeit werden es wohl ein Solo und ein Fixer(eingedeutscht Dealer oder? Der Spielerr hat das englische Regelwerk) werden, womit sich die Richtung eher in professionelle Kriminelle verschiebt. Passt aber gut zum Auktionsszenario. Womit wir am wichtigsten Punkt angelangt wären. Auktion: Ich muss zugeben, die Idee kam mir spontan, da ich noch nicht so sehr wusste, was ich den Spielern vorsetzen könnte und von einer allgemeinen Gruppe ausging. Jetzt passt das Ganze aber schon, vor allem wegen der Charakterwahl, aber was Du draus gemacht hast, ist richtig gut und das werde ich wohl schön verwursten können, vor allem da der Solo Schulden bei einer örtlichen Mafiatruppe hat und der Fixer ja auch noch am Anfang seiner Karriere steht. Auf die Idee mit dem Ausschalten von Mitbietern, während gewisser Pausen, bin ich gestern auch schon gekommen. Kann durchaus spannend werden. Was ich auch überlegenswert finde ist, dass alle Auktionäre freie Mitarbeiter sind, da ihre Auftraggeber die gleiche Idee wie der Auftraggeber der SC's, sodass es ja durchaus möglich ist während der Auktion sich zusammenzutun und die jeweiligen Summen, dann vom Stick abbuchen zu lassen. Wer dann allerdings den Koffer erhält, ist wiederrum eine weitere spannende Frage, aber im Moment ist es dann wohl erstmal wichtig den Kopffer überhaupt zu erbeuten. Reputation ist ja auch ein nicht zu unterschätzender Faktor, was alle Anwesenden wissen dürften, aber Kompromisse einzugehen gehört auch dazu. So könnte man für später schon Kontakte knüpfen. Okay, ich gebe es zu, wenn die andere Seite den Koffer erhält, haben die Spieler sich ja auch gleichzeitig als unzuverlässig erwiesen und hätten dann wohl zwei potentielle Auftraggeber weniger, aber das wissen sie ja in dem Moment nicht. Ist jetzt aber auch nur eine Überlegung von mir. Den Rest finde ich gut und werde ich wohl übernehmen und die Idee mit dem Ring bietet ja schon genügend Stoff für erste Konflikte, die dann (später) in einen Bandenkrieg münden können - bei fortschreitenden Spiel versteht sich -. Die Auktion selber könnte ich ja noch ein paar Runden dehnen, um den Spielern Zeit zu geben, sich auch vor Ort noch einmal abzusprechen und vorzubereiten. Ich denke, je nachdem wie sie sich gegenüber den anderen Auktionären verhielten, haben sie es nachher mit jeder Menge Bodyguards oder nur wenigen zu tun. Bei einem Versagen sind sie auf jeden Fall erstmal unten durch, aber ich denke ich räume ihnen dann noch die Gelegenheit ein, sich wieder aufzurappeln. Als Vorbereitungszeit habe ich an höchstens 2 Spieltage gedacht, um Infos zu sammeln und sich auch so vorzubereiten. Allerdings fällt mir gerade auf, wie aufwendig und komplex das Ganze schon jetzt ist und ich möchte bisher nur eine schnelle Probe zur Eingewöhnung starten. Desweiten fällt mir jetzt gerade ein, warum ein örtlicher Mobboss zwei kompletten Anfängern so ein Geschäft wie die Auktion anvertrauen sollte. Als Nachfolgeszenario ist es aber auf jeden Fall gut, vor allem mit deinen Verbesserungsvorschlägen .Aber mir ist jetzt wieder ein erstes Szenario eingefallen, dass ich wieder verpulvern möchte. Passt gut zu den beiden Spielern und gibt ihnen auch mehr Gelegenheit sich zu entfalten, denke ich. Drogendeal: Einer der örtlichen Mobster oder einer seiner Mittelsmänner gibt dem Fixer der beiden die Gelegenheit für seinen Chef zu arbeiten und gibt ihm eine vorgegebene Menge Drogen(entweder nehm ich das Zeug aus dem Grundregelwerk oder ich nehm die Klassiker wie Koks oder Heroin. Billiger Stoff und stark gestreckt versteht sich) die er zu einem gewissen Wert bis einen bestimmten Termin verkauft und zu einem vorgegeben Prozentteil ihn auch wieder zurückzahlen soll. Ist der Fixer erfolgreich, darf er weiterhin für den Mobster arbeiten, arbeitet dafür aber noch den restlichen Betrag mit Zinsen ab, wenn er ihn nicht schon zu Beginn zurückbezahlt hat und steigt dafür auch immer höher in der Nützlichkeitsskala. Was die Spieler dann mit dem Stoff machen, ist natürlich deren Sache, aber ich habe als potentielle Kunden - Ganger - Den Beschaffungskriminalitätjunkie und - Gelangweilte Kids von Konzernern angepeilt und würde dementsprechend auf das was sie machen und wie sie es machen reagieren. Wenn es ihnen früh genug gelingt, lockert der Mobster den Zinssatz ein wenig und es bleibt mehr für die Spieler .So aber haben die Spieler volle Hand sich zu informieren, umzuhören und den Stoff entweder in kleinen Portionen oder in einen einzigen großen Deal an den Mann zu bringen. Als Ersatzszenario dachte ich daran, alles einfach in einem großen Deal im Auftrag des Mobster abzuhandeln und ihnen vorher noch die Gelegenheit zu geben sich wie oben vorzubereiten ect. Natürlich liegt es dann noch an ihnen, ob der Deal vollkommen friedlich über die Bühne geht oder alle etwas gereizt sind. Kann ich mir bei intensiver Beschreibung und viel Schürren der Paranoia durchaus spannend vorstellen. EDIT: Ganz vergessen. Wenn Die Spieler den Deal als Käufer über die Bühne bringen, dürfen sie bei günstig verlaufenen Verhandlungen einen Teil des Geldes behalten und als Verkäufer, wenn mehr rauskommt als vorgesehen war, natürlich auch. Und danke für Food Fight .
Geändert von Rafael (29.04.09 um 12:52 Uhr) |
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#4
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Man kann versuchen ohne Grafiken zu spielen, aber dann schreibt man sich als SL einen Wolf und die Spieler sind genervt, wenn etwas nicht so geht, wie sie wollen, weil die Beschreibung einfach nicht eindeutig war. Zitat:
Dealer ist die offizielle deutsche Übersetzung für Fixer.Zitat:
Zitat:
Wenn die Spieler daran nicht vorher denken, wird aus dem leise ausschalten nichts. Eine Nadelpistole mit entsprechenden Schlafmittel muss man vorher besorgen. Ich glaube kaum, dass die PCs mit schallgedämpfter Waffe die Mitbieter ausschalten wollen. Damit macht man sich deren Herren zum Feind. Zitat:
Zitat:
Kontakte zu Handlangern sind nicht gerade gute Kontakte. Zitat:
Wenn ich sie mit 20.000 Ebs losschicke und sie sollen mir einen seltenen Picasso ersteigern, weis ich vorher das sie nicht erfolgreich sein werden. Wenn das Höchstegebot 5.000 Ebs über meinem Limit liegt, können die PCs auch wenig dafür. Wenn ich sicher sein will, den Koffer zu bekommen, dann lasse ich ihn entweder vorher klauen oder sorge mit einem großen Team dafür, dass die anderen Mitbieter nicht mitbieten können und heuere nicht zwei Neulinge an. Zitat:
Vielleicht wird Sekt serviert, der von den PCs oder jemand anderen mit Schlafmittel versetzt wurde. Vielleicht plant ein anderer Mitbieter einen Überfall mit Tränengas um den Koffer einfach zu stehlen. Ich würde einen Mittelsmann empfehlen, denn sie sollen ja nicht direkt Kontakte zu zu weit oben Mafiosis haben. Zitat:
)Wenn es zu gestreckt ist werden sich seine Kunden nachher beschweren Zitat:
Die Italienische Mafia sitzt in NC ganz gut im Sattel. Nimm Kolumbianer oder Mexicanische Mafia, die versuchen in NC eine neue Basis aufzubauen sprich sie haben noch fast kein Personal hier und müssen jeden nehmen. Sie wollen hier ihre Drogen verkaufen und sind auf jeden Mann angewiesen. Bei diesen Personen dürfte es auch interessant wie die ortsansässige Konkurrenz an Dealern und anderen Verbrechersyndikaten auf den neuen Mitbewerber reagiert. Das Problem eines Dealers in CP ist, dass er am Anfang gute Werte in seinen Fertigkeiten hat, aber keine Kohle um Drogen, Waffen, Cyberware, Chips oder was auch immer zu kaufen, so dass er Ware zum Verkaufen hat. Zitat:
Großabnehmer wie Ganger haben ihre eigenen Quellen, die sauer werden, wenn jemand sie um ihren Gewinn bringt. Du brauchst verdammt viele Junkies, damit du große Mengen an Stoff umsetzen kannst. Zu den Konernerkids muss man auch erst mal kommen und mit diesen Kontakt aufnehmen. Dafür braucht man ein entsprechendes Outfit, gewisse Bildung, etc. Den Drogenjob finde ich gut, aber nicht als Startjob. Gib ihnen als Startjob irgendetwas mit dem sie ohne Auslagen Kohle verdienen können. Von ihren Gewinn können sie ja den Drogenjob anfangen. Zwei der drei PCs in meiner Runde hatten Geldprobleme bzw. Schulden. Die Media der Runde schwamm in Geld. Sie hat dem Dealer Geld geliehen, so dass er über einen Kontakt zum Einkaufspreis an 15 legale Cyberarme kam. Diese hat er dann versucht zu verkaufen. Ganger waren Abnehmer, Solos, ebenso wie legale & illegale Ripperdocs. Es war nicht einfach die Dinger zu verkaufen. Warum sollte ein Doc, Klinik aus einer ihm unbekannten Quelle günstige Cyberware kaufen, bei der er wein paar Euros spart, wenn er eine gute und zuverlässige Quelle hat. Zitat:
Falls Du Abenteuerideen suchst schau auf Cyberpunk 2020 oder nimm Fully Chipped (Lies auch die SR Version davon. Die ist vom Hintergrund IMHO sogar noch besser.) Oder nimm das Kofferszenario hier aus dem Forum
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"Ich pubertiere bis zur Schnabeltasse." Otto Garber “Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.” Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951). Geändert von yennico (29.04.09 um 16:59 Uhr) |
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#5
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Zu "meinem" Night City muss ich noch Folgendes anmerken. Bis auf die Karte wird es weitgehend eine Eigenkreation mit ebenfalls selbst erstellten Gangstern sein. Wobei selbst erstellt, weit hergeholt sind. Sagen wir, ich habe die Gangsterbosse aus Fallout 1 und 2 und einige Gangster aus GTA 2 genommen und nach Night City verfrachtet
Die "großen" Syndikate sind bei mir so verteilt. Mordninos(Zuhälter, Drogendealer, Schutzgelderpresser, Glücksspieler. Aus Fallout 2. Mexikaner) Gizmos(mächtigster Mafiosi der Stadt. Big Boss "Gizmo" hat überall seine Finger drin und gehört zur reizbaren Sorte Mensch. Amerikaner.) Deckern(hauptsächlich Geldwäsche, Investitionen in legale Geschäfte und Kredite. Ihr Boss greift gerne und oft auf jede Art von "Gefallen" zurück. Amerikaner) Russen(kleinste und neuste Mafiafamilie. Zuständig für Waffen- und Organhandel. Hmm klar welcher Nationälität angehören Yakuza(eine relativ "junges" Syndikat,das hauptsächlich aus jungen Gangstern besteht und von so einem auch angeführt wird. Viel auf Spaß, schnelle Autos oder ein gedrehtes Ding setzen. Betätigen sich aber hauptsächlich im Drogenhandel. Vom Verhalten her sind es also schwarze Schafe, die man nicht mit dem Klischee des ruhigen, traditionsbewussten Asiaten in Verbindung bringen würde. Sind auch noch recht. ) Ich erkläre mir das damit, das Night City noch eine vergleichsweise junge Stadt ist und früher nur als Auffangbecken für die ehemaligen Bewohner von San Francisco und L.A. diente und dann mit der Zeit an Bedeutung gewann. Don Gizmo schaffte es damals sich zum alleinigen Boss des organisierten Verbrechens aufzuschwingen, doch mit der Zeit ist sein Einfluß geschrumpft und seit zehn Jahren macht ihn sein ehemaliger Untergebener das Leben schwer, während die Mordinos in ihren Hauptquartier in Las Venturas begonnen haben sich eine Zweigstelle aufzubauen, die Yakuza jetzt auch seit drei Jahren ansäßig sind und die Russen vor einem Jahr kamen. Allen ist gemein, dass sie sich im Drogenhandel betätigen und einen gemeinsamen Feind haben: Die kolumbianischen Drogenkartelle mit denen sich die Syndikate vor zwei Jahren einen heftigen Bandenkrieg lieferten und denen sie nun versuchen ihr jahrelanges Monopol zu entreißen. Da aber in Night City die Gangs ein nicht zu unterschätzender Faktor sind, kann man sich nie sicher sein, dass das Kartell nicht an jeder Ecke lauert. Als Spieljahr habe ich auch 2050 angegeben, damir 2020 zu nah erscheint. Das mit dem Killervirus der alle Pflanzen tötet fand ich zunächst doof, aber je länger ich drüber nachdenke...hmm. Wäre zumindest eine Idee. Natürlich arbeiten auch diverse kleinere Dealer und ab hier komme ich auf die Idee die mir vor gutzwei Stunden gekommen ist, indem ich jetzt einen Charakter nehme, den ich später mal einbauen wollte, der aber zu perfekt ist, um ihn nicht zu nehmen. Sein Name ist Gonzo. Gonzo: Gonzo ist ein Dealer, der Dank eines Kredits in der Nahrungskette ein wenig aufsteigen konnte und seinen eigenen Stoff herstellt, zwei weitere kleinere Dealer als seine Handlanger beschäftigt und sich als gelegentlicher Zuhälter verdingt. Für die Spieler die mächtigste Person in Reichweite, für die Decker-Familie nur ein kleiner Fisch. Da, aber ein Spieler Schulden bei der Familie Decker hat und diese ihr Geld auch wieder sehen wollen, können diese Gonzo ja ihn vermitteln, der auch weiterhin plant weiterhin zu expandieren. Damit kommen wir dann auch zum ersten, kleinen Auftrag. Einer von Gonzos Dealern ist ihm in letzter Zeit zu frech geworden aus seiner Sicht und deswegen beauftragt er die Neulinge ihm ein wenig Angst zu machen, da er sich dazu derzeit zu bequem ist. Außerdem kann er so testen, wie sie so drauf sind und wie gut er sie gebrauchen kann. Ab hier können die Spieler tun was sie wollen. Der Dealer hat einen festen Tagesablauf und sie können sich danach richten wie sie wollen, sein Auto zerschrotten, seine Leibwächter verprügeln, ihn selber durch die Mangel nehmen, Hauptsache sie machen ihn klar, dass Gonzo nicht mit ihm zufrieden ist. Tja und wenn der Auftrag erfüllt ist, resultieren dann weitere Aufträge, wozu dann auch der langsame Einstieg in den Drogenhandel später führen kann. So haben die Spieler einen festen Ansprechpartner der nicht aus dem Nichts auftaucht, eine gute Motivation(da beide Schulden haben) und darauf lässt sich gut aufbauen. Und wenn ich noch dafür sorge, dass sie ihn hassen(wird mir wohl gelingen. Er säuft, beschimpft seine Frau und ist sowieso ein ungepflegtes Kerlchen) wird sie das wohl noch mehr motivieren weiter aufsteigen zu wollen^^. Habe ich auch schon erwähnt, dass er unter anderem auch ein Polizeispitzel ist Ein richtiger Arsch halt. http://images2.wikia.nocookie.net/de...ana%2C_VCS.jpg so sieht er aus. |
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#6
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Mal so ganz abstrakt gefragt: Willst du in dem Forenrollenspiel jeden Würfelwurf simulieren? Das nervt doch. Wie sieht es denn mit würfelarmen / -losen Systemen aus, die bremsen nicht so.
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#7
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@ karsten
Ich bin für jeden Vorschlag um Würfelorgien gering zu halten dankbar.^^ |
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#8
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205 wäre mir zu weit in der Zukunft, den in 40 Jahren kann einiges passieren z.B. Handy wird minipc. Von der Zeit her eher 2030-2035. JFYI Gonzo ist nicht nur ein Name für eine Muppetfigur, sondern hat auch noch eine weitere Bedeutung: Gonzo Pornos. Zitat:
Ich würde aus Gonzo bloß einen Zwischenhändler für irgendein Drogensyndikat machen. Grund: Wenn Gonzo ein Labor hat, können die PCs mit den entsprechenden Fertigkeiten früher oder später Zugang dazu bekommen (oder es ganz übernehmen) und selber Drogen herstellen. Die Originalregeln für Drogenherstellung sind aber schlecht. Dummer Dealer. ![]() Bedenke, dass sie PCs Gonzo auch einfach abknallen können und dann den Laden (Drogenvertrieb) selber übernehmen.
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"Ich pubertiere bis zur Schnabeltasse." Otto Garber “Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.” Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951). |
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#9
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Täglich ein Post und dann auf Antworten warten, macht das Spiel etwas zäh. Im Kampf wirst du jeden Würfelwurf wohl simulieren müssen. Bei non-combat Fertigkeiten stellt sich je nach Attribute die Frage ob du bestimmte Dinge wirklich auswürfeln muss z.B. Attribut 7 Fertigkeit 4 brauchst du bei Schwierigkeit 10 nicht wirklich würfeln lassen oder Attribut 7 Fertigkeit 6 schafft höchstwahrscheinlich Schwierigkeit 15.Klar geht die Kritische Fehlerchance verloren.
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"Ich pubertiere bis zur Schnabeltasse." Otto Garber “Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.” Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951). |
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#10
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Das sie Gonzo abknallen habe ich ebenfalls mit eingeplan, eigentlich rechne ich sogar damit früher oder später. Wann hängt von ihnen ab, aber die Konsequenzen sind bestimmt interessant.
Und das Drogenlabor wird ausgeklammert. Ich dachte halt nur an die Dealer aus Leon der Profi, wo es auch kleine Dealer gab, die anscheinend ihr eigenes Zeug herstellten. Natürlich billoiger Stoff, aber wenn man seine Stammkundschaft hat, nun ja. Bleibt er halt ein Zwischenhändler, mit drei Bodyguards(sein Bruder und zwei Schläger die bei ihm wohnen und auf seine Mädchen aufpassen). Der Dealer ist übrigens nicht summ. Er glaubt mit Gonzo einen guten Chef zu haben und weiß nichts davon, dass sein Boss unzufrieden mit ihm ist Bei den Yakuzas glaibe ich allerdings nicht an eine weltumspannende Organisation wie bei der Mafia, sondern an mal mehr, mal weniger große Clans, die alle unabhängig agieren. Ich denke diew würden die jungen Hüpfer höchstens belächeln und ihnen dann sagen, wer der Boss ist. Außerdem sind sie ja noch jung, wer weiß ob sie sich nicht doch der T5radition ffügen werden? Auch wenn sie zum großen Teil aus Straßenbälgern bestehen. Edit: Aber das Jahr überlege ich mir nochmal. 2030 um den Dreh rum wollte ich auch mal packen, aber war mir da nicht sicher ob das nicht auch zu früh ist. Geändert von Rafael (29.04.09 um 20:29 Uhr) |
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