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Gamer-Momentaufnahmen

Mein kommentar zu Theoriediskussion

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von am 03.04.09 um 09:41 (267 Hits)
Nachdem ich mir mal weider stundenlange diskussionen und unterhaltungen zu RPG-Theorie angeschaut habe, und zwar auf beiden seiten des teiches, komme ich zu einem Ergebnis, das ich euch nicht vorenthalten möchte:

Rollenspiel"theorie" ist nichts anderes als geistige masturbation. Die Streiterei zwischen ARS und Erz ist einfach nur der jeweilige versuch, Spielerlebnisse die gut waren zu formalisieren, und schlechte erlebnisse die man hatte auf dieser basis zu verteufeln. Niemand braucht diese art von "theorie", außer denen, die zuhause vor ihren computern sitzen und kaum noch zum spielen kommen. Das EINZIGE, was entscheiden sein sollte für die Art wie man spielt, ist die jeweilige SpielPRAXIS der jeweiligen Gruppe, und da gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur "Die Gruppe hatte Spaß" oder "Die Gruppe hatte keinen Spaß" - und da kann kein theoriegewichse wirklich helfen.
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Kommentare

  1. -
    Benutzerbild von
    Mit dem Versuch etwas zu formalisieren hast du sicherlich Recht. Was das verteufeln angeht, nunja, Hexenjagden gab es schon immer und wird es immer geben. Irgendwie muss man sich ja beschäftigen, wenn man grad nicht spielt.

    Wo ich dir jedoch wiedersprechen möchte ist der Punkt dass einem das "Theoriegewichse" nicht wirklich helfen kann. Das stimmt so nicht. Du hast vollkommen Recht damit, dass es beim Spiel nur die zwei Punkte "hatte Spaß" und "hatte keinen Spaß" gibt. Und genau bei letzterem Punkt kann einem das "Theoriegewichse" durchaus hilfreich sein, zu erkennen woran das liegt. Und ich sage bewußt KANN und HILFREICH - es muss nicht, und es ist sicherlich nicht die einzige Möglichkeit hierzu.
    Als zweiten Punkt ist das "Theoriegewichse" sicherlich auch gut dazu, sich beim Spieldesign über Zielsetzungen und deren Umsetzungsmöglichkeiten klar zu werden, wobei man das auch ziemlich übertreiben kann.
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  2. Infernal Teddy -
    Benutzerbild von Infernal Teddy
    Es gibt meiner Meinung nach zwei arten von "Theorie" - die erste ist das geschrei um spielstile. Diese ist in D-Land besonders stark vertreten, und bringt in der regeln nix, außer das man eine möglichkeit hat zu trennen in "Die" und "Wir". Diese Art der "Theorie" ist WERTLOS. Sinnvoller wäre es da eher wenn man daraus einen Diskurs über das Leiten im Allgemeine machen würde, ohne feindbilder oder schreiereien. Ich habe viel mehr über das herausgefunden was Skyrock "ARS" nennt indem ich alte "Dragon" ausgaben gewälzt habe, als durch alle seiner Posts zusammen. Sinnvoller wäre es also, zu überlegen was für Arten der Spielleitung uns Spielgruppen es gibt, und wie diese sich am besten ergänzen.

    Die zweite Art der Theorie ist die Spieltheorie oder Designtheorie, und diese ist tatsächlich sinnvoll - wenn auch nicht so bedeutend wie ihre Clienten es gerne darstellen. Leider gibt es aber in D-Land zu wenig dieser Art von Theoriediskussion, und das wenige, das es gibt scheint nur das wiederkäuen von dem zu sein, was schon auf der anderen Seite des Teiches gesagt wurde - also nur scheingefechte.
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  3. John Milton -
    Benutzerbild von John Milton
    Ich denke das Problem mit Rollenspieltheorie ist mehr das man versucht eine spassige Handlung so weit zu theoretisieren, das sie einfach kein Spass mehr macht und auch gar nicht mehr mit der Realität zu tun hat (ok, man könnte jetzt dagegen Argumentieren, dass Rollenspiel kaum was mit der Realität zu tun hat....wenn man dieser Argumentationskette folgt, führt das wieder zu nichts).

    Rollenspiel ist ein Spiel und die meisten fangen recht früh damit an (spätestens ab den Kindergarten).
    Vielleicht sollte man bei den Theoretikern berücksichtigen, das sie versuchen ein eigentlich "infantiles" Hobby "erwachsener" zu machen (Sprich unverständlicher für die Laien).
    Vielleicht steckt auch ein Hauch Elitedenken dahinter (auch wenn es eigentlich sinnlos ist etwas zu theoretisieren, was im Grunde nur Spass machen sollte).

    Jetzt theoretisiere ich sogar Rollenspieltheoretiker......ich bin wohl eindeutig schlimmer
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  4. Skar -
    Benutzerbild von Skar
    Spieltheorie ist geil!

    Warum?

    Mit Regeln lässt sich im Spieldesign wirklich viel machen. Bei Rollenspielen wirkt sich das eigentlich wenig aus, da konventionelle Rollenspiele nunmal trotz ihrer Unterschiede sehr gleich sind.

    Das wirkt sich vor allem dahingehend aus, dass Theoriegedanken in wertenden Spielstildiskussionen benutzt werden.
    Dabei sollten sie eigentlich für Designüberlegungen genutzt werden...
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